Hundehütte selbst bauen

Hundehütte selbst bauen

Wenn der geliebte Vierbeiner gerne draußen im Garten liegt, dann stellt sich der Hundebesitzer bald die Frage, ob es auf dem Boden nicht zu kalt, zu nass, zu sonnig oder zu hart ist.Als Heimwerker steht dann das nächste Projekt schnell fest: Eine Hundehütte selbst bauen bzw., ein Katzenhaus bauen – je nach Art des tierischen Familienmitglieds.

Hierbei geht es um einen schattigen Platz für Hund oder Katze, der gegen Kälte und Feuchtigkeit von unten und Regen von oben geschützt ist. Die Hundehütte darf dabei am besten auch noch ganz gut aussehen und sollte pflegeleicht sowie mobil sein. Nun, das lässt sich vergleichsweise leicht umsetzen. Damit sich das kleine Mobilwohnheim nicht verzieht, ist gutes Material Pflicht. In dieser Anleitung werden Siebdruckplatten verwendet. Sie werden beispielsweise auch für den Aufbau von Anhängern und dergleichen verwendet, das spricht für ihre Tauglichkeit.

Ein guter Holzschutz oder eine Holzart, die für die Außenanwendung geeignet ist, sind bestimmt gute Alternativen. Allerdings sollte bei der Auswahl des Holzschutzes immer ein umweltfreundliches, für die Tiere gut verträgliches Material zum Einsatz kommen.

Materialbedarf und Werkzeugliste

Material:

3 Siebdruckplatten 12 mm

Schleifpapier Set ca. 6,99 EUR

Holzlasur ca. 11,94 EUR

Werkzeug:

Die Größe des Katzen- oder Hundehauses soll zur Größe Eures Vierbeiners passen. Also einfach mal einen bevorzugten Liegeplatz ausmessen und die Maße entsprechend abwandeln.

Schritt 1: Größe der Hundehütte oder des Katzenhauses planen

Das Hundehaus oder Katzenhaus hat die Form eines Dreiecks. Um die angestrebte Liegefläche tatsächlich zu erreichen, müssen die nicht nutzbaren spitzen Winkel berücksichtigt werden. Am besten zeichnet Ihr Euch einen Plan. Wenn Ihr eine Liegefläche von 60 x 60 cm plant, dann steht damit die Breite der Bretter bereits mit 60 cm fest. Die Länge entspricht etwa Liegefläche + 30 cm.

Im vorgenannten Beispiel müssten die Holzplatten also 90 mal 60 cm groß sein.

Planung und Ansicht der Ausschnitte
Planung und Ansicht der Ausschnitte
Tatsächliche Liegefläche
Tatsächliche Liegefläche

Schritt 2: Zuschnitt anzeichnen

Die Länge der Ausschnitte ist immer die halbe Breite der Holzplatten und die Höhe beträgt 2 cm. Wobei dies bei einer anderen Plattenstärke auch mehr sein kann, da die Platten in einem Winkel von 60 Grad ineinander geschoben werden. Der Abstand zur Außenkante beträgt immer 10 cm.

Maße für die Hundehütte anzeichnen
Maße für die Hundehütte anzeichnen
Die Führungsschiene sichert einen geraden Schnitt.
Die Führungsschiene sichert einen geraden Schnitt.

Schritt 3: Ausschnitte sägen oder fräsen

Wer eine Oberfräse hat, sollte diese nutzen, da die sich sehr genau an einer Schiene entlang führen lässt. Ansonsten führt auch eine Stichsäge zum Ziel. Immer so genau als möglich die angezeichneten Ausschnitte aussägen oder -fräsen.

Wer mit einer Stichsäge arbeitet, kann die Eckpunkte am Ende der Ausschnitte zuvor durchbohren, um die Säge für den kurzen Schnitt dort entsprechend einsetzen zu können. Die Bohrung muss einen Durchmesser haben, der mindestens der Breite des Sägeblatts entspricht.

Metallschiene für einen sauberen Zuschnitt
Metallschiene für einen sauberen Zuschnitt
Die Schiene wird für jeden Schnitt versetzt
Die Schiene wird für jeden Schnitt versetzt

Wir haben für diese Anleitung beide Verfahren benutzt, um diese zu vergleichen. In beiden Fällen haben wir eine Metallschiene mit Schraubzwingen angebracht. Erstaunlicherweise bringt in unserem Test unsere Stichsäge keinen sauberen Zuschnitt, während die Oberfräse überzeugt. Das kann allerdings auch am Sägeblatt liegen

Ergebnis der Oberfräse überzeugt
Ergebnis der Oberfräse überzeugt
Ergebnis der Stichsäge enttäuscht
Ergebnis der Stichsäge enttäuscht

Schritt 4: Schleifen

Unebenheiten werden glatt geschliffen. Angefangen mit einem eher groben Schleifpapier (z. B. 80er Körnung) und abschließend mit einem feineren (z. B. 240er Körnung).

Schritt 5: Holzschutz

Lasur auf alle Schnittkanten der Hundehütte
Lasur auf alle Schnittkanten der Hundehütte

Abhängig vom Material müssen alle offenen Flächen mit Holzschutz versehen werden.

Bei der Verwendung von Siebdruckplatten sind das nur die Sägekanten.

Ihr könnt beispielsweise eine lösungsmittelfreie Lasur in der passenden Farbe verwenden.

Schritt 6: Aufbauen

Der Aufbau ist denkbar einfach. Ein zusätzliches Paar Hände ist trotzdem wirklich hilfreich. Erst wird das Dach zusammengesteckt und dann die Bodenplatte eingeschoben. Fertig ist die selbstgebaute Hundehütte. Nun gilt es nur noch, das Haustier an den neuen Platz zu gewöhnen. Leckereien wirken in den meisten Fällen wahre Wunder.

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