Büropflanzen

Die richtigen Pflanzen für den Arbeitsplatz

Büropflanze

Viele Menschen verbringen den Großteil der Woche am Arbeitsplatz, sodass es hier von entscheidender Bedeutung ist, dass ein harmonisches Raumkonzept verfolgt wird. Dies wird unter anderem durch stimmige Büromöbel sowie ausreichend Licht erreicht.

Zudem beeinflusst das Raumklima die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Grünpflanzen können hier förderlich wirken, da sie Sauerstoff bilden und über ihre Blätter Wasser verdunsten, wodurch sie die Luftfeuchtigkeit verbessern.

Pflanzen sollten somit zum elementaren Bestandteil der Büroausstattung gehören. Ob Sie hier zu großen Palmen, Glücksbambus im Glas oder formschönen Topfpflanzen greifen, ist reine Geschmackssache. Wichtig ist, dass die Pflanzen große oder viele Blätter besitzen und auch bei trockener Heizungsluft gut gedeihen.

Wir geben Ihnen Tipps zur richtigen Pflanzenwahl für Grünpflanzen im Büro.

Schlechtes Raumklima im Büro

Häufiges Problem in großen Büroräume ist ein ungesundes Raumklima. Besonders während der Wintermonate klagen Mitarbeiter über trockene Heizungsluft, die zu Hautproblemen, Augenreizungen und Kopfschmerzen führen kann. Im Sommer werden hingegen Klimaanlagen zum Problem, da sie Staub und Schmutz in die Raumluft pusten. Hinzu kommen herumfliegende Staubpartikel aus Druckern und Kopieren sowie ausdünstende Schadstoffe, die etwa im Boden oder in scharfen Putzmitteln enthalten sind. Hier können sich auf Dauer Reizhusten, Niesanfälle oder schwerwiegendere Atemwegserkrankungen einstellen.

Ziel sollte es daher für jeden Arbeitgeber sein, ein Raumklima zu schaffen, das den Aufenthalt im Innenbereich erleichtert sowie die allgemeine Gesundheit und Konzentrationsfähigkeit fördert. Hierzu eignen sich Grünpflanzen als natürliche Alternative zu Luftbefeuchtern optimal.

Positive Wirkung von Pflanzen auf das Raumklima

Kleine Pflanze
Kleine Pflanzen nehmen einen positiven Effekt auf das Wohlbefinden.

Büropflanzen dienen nicht nur als Gestaltungselement, sondern übernehmen im Büro auch eine wichtige Aufgabe: die natürliche Luftaufbereitung. Sie harmonisieren das Raumklima, indem sie Kohlendioxid in Sauerstoff verwandeln. Zudem filtern sie ungesunde Schadstoffe und kleinste Staubpartikel aus der Luft und befeuchten die trockene Raumluft durch die Wasserverdunstung, die über ihre großen Blätter stattfindet.

Neben kleineren Tischpflanzen sollten Sie daher auch zu großen Palmen oder anderen Topfpflanzen greifen: Desto größer die Pflanze, umso mehr Schall kann sie dämmen und Lärm reduzieren. Somit wirken Grünpflanzen im Büro generell stressmindernd und nehmen einen positiven psychologischen Effekt auf das Gemüt der Mitarbeiter, was wiederum zu einer Leistungssteigerung führt.

Büropflanzen richtig pflegen

Flurpflanze
Pflanzen in hohen Pflanzgefäßen beleben lange Flure oder Treppenhäuser.

Obwohl in einem Büro viele Menschen tätig sind, fühlen sich die meisten nicht verantwortlich für die dort aufgestellten Grünpflanzen. So kommt es häufig vor, dass Pflanzen vertrocknen oder aber aufgrund einer Überwässerung ertrinken – kalter Kaffee oder Teereste gehören nicht in den Blumentopf!

Es ist daher besonders wichtig, dass für eine regelmäßige Pflanzenpflege durch ausgewählte Mitarbeiter oder Fachkräfte gesorgt wird. Steht die Blume etwa auf der Fensterbank hinter dem Schreibtisch, ist auch der hier arbeitende Mitarbeiter für das Pflanzenwohl verantwortlich. Pflanzen im Flur obliegen der Fürsorge der Mitarbeiter, deren Büro am nächsten liegt – es lassen sich so zahlreiche Möglichkeiten finden, die Pflanzen artgerecht und angemessen zu pflegen.

Neben Wassermangel leiden die empfindlichen Zimmerpflanzen jedoch auch unter der künstlichen Beleuchtung oder generellem Lichtmangel in Großraumbüros mit nur kleinen Fenstern. Wählen Sie daher Zimmerpflanzen, die auch bei weniger optimalen Standortbedingungen gut gedeihen und Temperaturschwankungen oder trockene Luft tolerieren.

Ideale Büropflanzen

Kakteen auf Fensterbank
Kakteen benötigen wenig Wasser und viel Sonnenlicht.
Zierblume
Das Usambaraveilchen blüht ganzjährig und gedeiht auch im Halbschatten.

Eine natürliche Bürobegrünung steigert die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit der Mitarbeiter. Besonders pflegeleichte Pflanzen für die helle Fensterbank sind Kakteen. Die Pflanzen benötigen nur wenig Wasser und sind daher besonders genügsam. Wenn Sie die ursprünglichen Wüstenbewohner alle drei Wochen mit einer geringen Menge Dünger versorgen, können sie ihre farbenprächtigen Blüten entwickeln.

Auch der beliebte Gummibaum gedeiht auf der Fensterbank und kommt mit wenig Wasser aus. Für eine gesunde Pflanzenentwicklung wird die Zimmerpflanze regelmäßig mit Flüssigdünger versorgt und an einen hellen Standort gestellt. So kann die Topfpflanze nach einigen Standjahren bis zu fünf Meter Höhe erreichen – etwa im Treppenhaus oder in Büros mit hohen Decken.

Wenn Sie neben Grünpflanzen auch auf farbenfrohe Zierblumen setzen möchten, können Sie mit ganzjährig blühenden Usambaraveilchen auch halbschattige Bereiche begrünen. Diese Pflanzen eignen sich somit für einen Standort in der Raummitte oder in weniger lichtdurchfluteten Bereichen. Das Substrat für diese Pflanze wird feucht gehalten, vermeiden Sie hier jedoch wurzelschädigende Staunässe, etwa mit Hilfe einer zusätzlichen Drainageschicht im Pflanzgefäß.

Für ein exotisches Flair im Büro sorgen Kokos- oder Yucca-Palmen. Dank ihrer großen und vielen Blätter filtern sie die Luft besonders gut und produzieren viel Sauerstoff. Kokospalmen eignen sich nur für Bürokomplexe ohne Klimaanlage, da sie bei sommerlichen Temperaturen zwischen 20 °C und 30 °C optimal gedeihen, bei kühler Raumluft jedoch schnell ihr Wachstum einstellen oder eingehen. Gießen Sie diese Palme mit warmem Wasser, sobald der Wurzelballen trocken ist. Yucca-Palmen kommen längere Zeit ohne Wasser aus und gedeihen sowohl im Schatten als auch bei direkter Sonneneinstrahlung. Bei einer gezielten Pflege und ausreichend Platz kann die Zimmerpflanze bis zu fünf Meter groß werden.

Keime, Pilzsporen und Schimmel in Blumenerde

Bei einer falschen Pflege können sich schädliche Keime, Pilzsporen oder Parasiten in der Blumenerde sammeln. Zudem reagieren einige Menschen empfindlich auf Schimmelsporen, die sich bei hoher Luftfeuchtigkeit schnell und unbemerkt entwickeln und über die Erdoberfläche an die Raumluft abgegeben werden. Hier hilft ein regelmäßiges Lüften, das gezielte Austauschen des Pflanzsubstrats oder Vogelsand als oberste Schicht im Blumentopf.

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Bildnachweis
1. "Frau im Büro" (Originalbild): Unsplash, Lizenz: CC0 1.0 / pixabay.com
2. "Tischpflanze" (Originalbild): Velna Borgel (ninabobo88), Lizenz: CC0 1.0 / pixabay.com
3. "Pflanze im Flur" (Originalbild): Stuart Green (stuartlimedigital), Lizenz: CC0 1.0 / pixabay.com
4. "Kakteen" (Originalbild): Milada Vigerova (milivanily), Lizenz: CC0 1.0 / pixabay.com
5. "Usambaraveilchen" (2007-04-20Saintpaulia ionantha04) von Wildfeuer, Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 2.0, zugeschnitten, Farbkorrektur

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