Orchideen pflegen und umtopfen

Orchideenschalen und spezielle Orchideenpflanzgefäße

Scheurich ist für sein umfangreiches Sortiment speziell für diese edle Pflanzengruppe bekannt. Mit den Orchideenschalen und Orchideen-Pflanzgefäßen wartet das Unternehmen mit neuen Highlights für Phalaenopsis & Co. auf. Die Orchideenschiffe sind mit ihrer exklusiven Form und dem nach oben hin breiteren Rand richtige Design-Objekte. Die bauchigen Pflanzgefäße stellen eine neue Variante der Erfolgsmodelle von Scheurich dar – natürlich mit der bewährten Stufe, die den Container sicher im Übertopf hält. Was die Farbgebung betrifft, sind das klassische Anthrazit und das elegante Panna dezent genug, um die kostbaren Blütengewächse adäquat zu inszenieren. Ob die Orchideensammlung groß ist oder klein, ob solo oder in Gruppen arrangiert – bei den verschiedenen Größen, Farben und Formen passt eins zum anderen.

Für die Schalen eignen sich Orchideen mit einem Schwung im Blütenstiel ganz besonders gut. Dazu gehören die Schmetterlingsorchideen (Phalaenopsis), aber auch Vuylstekeara, Oncidium sowie Dendrobien (Dendrobium).

Die Pflanzgefäße dagegen sind ausgezeichnete Partner für aufrecht wachsende Arten wie Venusschuh (Paphiopedilum) und Cattleyen (Cattleya), kleinblütige Blattorchideen wie Lusidia ebenso wie für die derzeit trendigen Mini-Schmetterlingsorchideen (Phalaenopsis).

Natürlich lassen sich auch die hochwertigen Textil-Orchideen aus der Serie Evergreen ideal kombinieren, die Scheurich sowohl in groß als auch im trendigen Midi-Format in verschiedenen Farben anbietet.

Wie kaum eine andere Zimmerpflanze wirkt die Orchidee umso wertiger, je stärker ihre Präsentation auf sie abgestimmt ist. Daher bilden Pflanzgefäße, die die Schönheit dieser Blütenjuwele unterstreichen, das perfekte Szenario fürs stilvolle Wohnen mit Orchideen.

Lieferbare Größen und Unverbindliche Preisempfehlungen:
Orchideenschale: 30 und 42 cm Ab € 13,00
Pflanzgefäß: 14 und 17 cm Ab € 3,50

Orchideen für Blumengestecke kaufen

Orchideen als Schnittblumen sind bis zu 4 Wochen haltbar und lassen sich wunderbar in Vasen als Raumdekoration arrangieren. Besonders gut eignen sich hohe, gläserne Vasen. Wichtig: die Orchidee sollte grundsätzlich einmal angeschnitten werden, bevor man sie in mindestens handwarmes Wasser stellt. Danach jeden zweiten Tag den Stengel wieder anschneiden.

Das Blumenwasser für Rispenorchideen (das sind Beispielsweise Blüten der abgebildeten Sorte Phalaenopsis, aber auch Oncidium oder Dendrobium) sollte sogar noch wärmer sein (ca. 35 Grad) und möglichst auch ein Frischhaltemittel enthalten. Auch das Wasser, mit dem man nachgießt, sollte möglichst warm sein.

Beim Standort der Orchidee sollte man darauf achten, dass keine Heizung in der Nähe ist und es keine Zugluft gibt.

 

Asiatischer Orchideen-Zauber mit Seramis

Ein ganz besonderes Geschenk‐Arrangement für alle Fans fernöstlicher Kultur und Lebensart bietet Seramis. Eine prachtvolle Orchidee der Gattung Phalaenopsis in Kombination mit einem Fläschchen Vata Aromaöl von Maharishi Ayurveda.

Die Phalaenopsis ist die wohl bekannteste Orchideenart. Sie stellt vergleichsweise geringe Ansprüche und macht so auch unerfahrenen Orchideenfreunden lange Freude. In dem exklusiven Bestellarrangement wird die fernöstliche Exotin in einem mit Seramis bestückten weißen Kugeltopf von zwölf Zentimeter Durchmesser geliefert. Das poröse Tongranulat und der ebenfalls im Lieferumfang enthaltenen praktische Gießanzeiger machen die Orchideenpflege zu einem Kinderspiel.

Zu der berauschenden Schönheit der Orchidee gesellt sich der betörende Duft des ayurvedischen Vata Aroma Öls von Maharishi Ayurveda mit Sweet Orange, Basilikum und Fenchel. Ein wahres Fest für die Sinne!

Das Arrangement kann bequem online über www.seramis.de oder per Fax unter 0 26 23 / 60 84-10 zum Selbstkostenpreis von 23,90 Euro (inklusive Porto und Verpackung) bestellt werden.

Orchideen auf der heimischen Fensterbank

Wenn es im Winter blüht...

(Seramis) Man schaut und staunt: So exotisch schön wie die Orchidee ist wohl kaum eine andere Blühpflanze. Viele Orchideen-Arten bedanken sich im Winter für eine gute Pflege mit prachtvollen Blüten. So erlauben sie uns in der dunklen Jahreszeit einen Ausflug in die Welt der exotischen Farbenpracht. Zimmergärtner schätzen die verführerischen Exoten und ihre gewaltige Farb- und Formenvielfalt. Die ungewöhnlichen Blütenformen und -farben ziehen immer mehr Pflanzenfreunde in ihren Bann. In Deutschland haben Orchideen in diesem Jahr laut dem Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG), Bonn, Platz vier der Hitliste der blühenden Topfpflanzen erobert. Im letzten Jahr belegten sie noch Platz zehn.

Orchideenblüten - Ästhetik pur

Orchideen zählen zu den am weitesten in ihrer Evolution fortgeschrittenen Pflanzen. Ihre erstaunlich vielgestaltigen, farbigen und duftenden Blüten sind Folge ihrer Spezialisierung auf die Bestäubung durch Insekten. Nicht ohne Erfolg, wie ihr Artenreichtum beweist.

Dem Orchideen-Betrachter offenbart sich die Welt einer eindrucksvollen Ästhetik: Extravagant sind die symmetrischen Formen und die unglaublichen Farbkombinationen der oftmals hochkompliziert gebauten Orchideen-Blüten. Bestes Beispiel ist die exotische Malayenblume oder so genannte ‚Phalaenopsis‘ mit ihrem fragilen Blütentrieb, der je nach Art einfarbig, aber auch gestreift, gefleckt oder getigert sein kann.

In vergangenen Jahrhunderten galt die Orchidee als Symbol für Schönheit, Reichtum und Macht. Als Pflanzenattribute der altgriechischen Göttin Demeter wie auch der altgermanischen Fruchtbarkeitsgöttin Freyja stand die Orchidee für Raffinesse, als Lustsymbol und für eine große Nachkommenschaft. Dem Klerus galt sie hingegen als Symbol der Reinheit: Orchideen-Namen wie ‚Marienschuh‘ und ‚Herrgottschuh‘ sprechen eine deutliche Sprache.

Trapezkünstler mit Vorliebe für Licht und Luft

Zahlreiche Orchideen stammen aus den Regenwäldern der Erde und zählen zu den so genannten Epiphyten, den Aufsitzerpflanzen. Sie wachsen nicht am Boden, sondern nutzen die Äste von Bäumen als Lebensraum. Trotz ihrer geringen Wuchshöhe gelangen sie auf diese Weise an das im dichten Regenwald so knappe Licht.

Fast alle Orchideen-Arten bevorzugen deshalb einen hellen Standort, möglichst ohne direkte Sonnenbestrahlung. Mit vergleichsweise wenig Licht kommen Orchideen der Gattung ‚Paphiodelium‘, darunter der ‚Frauenschuh‘, aus. Die meisten Arten gedeihen bei normalen Zimmertemperaturen.

Orchideen-Wurzeln hängen in ihrer ursprünglichen Heimat zum Teil frei in der Luft und nehmen so Nährstoffe und Wasser auf. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist Voraussetzung für optimales Wachstum. Daraus ergibt sich eine besondere Eigenart der Orchidee: Auch als kultivierte Blühpflanze gedeiht sie nicht in herkömmlicher Erde. Werden ihre Wurzeln mit Erde abgedeckt, beginnen sie in Kürze zu faulen.

Tropische Orchideen galten in Europa ursprünglich als Kostbarkeit. Sie wurden in den Regenwäldern gesammelt, mussten weite Schiffsreisen überstehen, waren schwierig zu halten und teuer. Dank moderner Zuchtverfahren ist die Orchidee heute ebenso erschwinglich wie ein Blumenstrauß und gedeiht, wenn ihre besonderen Bedürfnisse nach Licht, Wasser und Nährstoffen erfüllt werden, auch auf der heimischen Fensterbank.

Orchideen-Pflege für den Zimmergärtner

Licht, Luft – und das richtige Pflanzmedium

Bereits seit hundert Jahren ist man bemüht, Pflanzsubstrate herzustellen, die dem natürlichen Orchideen-Standort entsprechen. Orchideen-Wurzeln brauchen viel Luft und müssen feucht gehalten werden, stauende Nässe muss hingegen unbedingt vermieden werden. Der Pflanzboden muss demnach besonders luftdurchlässig sein, um ein Gedeihen der Pflanze zu gewährleisten.

Beim Kauf befinden sich die Pflanzen in einem speziellen Orchideen-Substrat aus Torf, Rinde, Styropor und anderen Zusätzen, die in ihrer Kombination Wasser halten und dennoch luftdurchlässig sind. Nicht nur aus optischen Gründen bietet es sich allerdings an, spätestens beim ersten Umtopfen auf natürliches Tongranulat von Seramis umzusteigen.

Aufgrund seiner besonderen Eigenschaften liefert Seramis den fragilen Exoten ein naturnaheres Umfeld als Erde oder Hydrokultur es können. Das Granulat kann über 100 Prozent seines eigenen Gewichtes an Wasser speichern. Es verrottet und verdichtet nicht, seine poröse Struktur – und damit eine gleich bleibend gute Luftzirkulation um die Wurzeln – bleibt dauerhaft erhalten. Die hohe Speicherkapazität gewährleistet die bedarfsgerechte Versorgung mit Sauerstoff, Wasser und Nährstoffen über einen langen Zeitraum und bietet damit die grundlegenden Lebensbedingungen auch anspruchsvoller Orchideen.

Selbst erfahrene Zimmergärtner scheuen oft vor der Anschaffung einer kostspieligen Orchidee zurück, da die Pflege der grazilen Pflanzen als aufwändig und schwierig gilt. Ein Fehler, der immer wieder gemacht wird, ist zu häufiges Gießen. Das richtige Maß an gleich bleibender Feuchtigkeit, ohne die Pflanze zu ertränken, ist schwer zu bestimmen. Seramis bietet einen speziellen Gießanzeiger an, der die Feuchtigkeit des Wurzelballens misst und durch einen Farbumschlag von Blau zu Rot den exakten Gießzeitpunkt anzeigt.

Orchideen sind wahre Hungerkünstler. In den Baumkronen der Urwaldbäume erhalten sie zwar ausreichend Licht, das Nährstoffangebot ist hier aber eher bescheiden. Daher benötigen Orchideen in den meisten Fällen weniger Dünger als andere Zimmerpflanzen. Es empfiehlt sich, den Seramis-Flüssigdünger für Blühpflanzen nur in halber Konzentration zu verwenden oder bei jedem zweiten Gießen hinzuzufügen.

Orchideen als Schnittblumen: Pflegehinweise und Tipps

Die Orchideen sollten, wie alle anderen Schnittblumen auch, in eine saubere Vase mit lauwarmem Wasser gestellt werden. Damit die Stiele genügend Wasser aufnehmen können, müssen die unteren Stielenden (am besten unter fließendem Wasser) schräg mit einem scharfen Messer angeschnitten und anschließend über der Schnittstelle eingeritzt werden. Das Anschneiden der Stiele sollte alle fünf Tage wiederholt werden.

Werden die Orchideen geliefert und befinden sich Blumenröhrchen am unteren Stielende, sollten diese natürlich vorher entfernt werden! Handelt es sich um Rispenorchideen wie z. B. Phalaenopsis – also um Stiele mit mehreren Orchideenblüten daran – kann auch wärmeres Wasser verwendet werden.

In vielen Blumengeschäften oder bei Blumen-Paketen vom Blumenlieferservice, wenn Sie dort Orchideen bestellen, gibt es ein Tütchen Blumenfrisch gratis dazu. Gibt man dieses dem Blumenwasser hinzu, halten sich die Orchideen länger frisch.

Der Standort der Orchideen sollte nicht in der direkten Sonne sein. Kälte, Zugluft oder Heizungsluft sowie hohe Temperaturen meiden. Gießen Sie regelmäßig verdunstetes Wasser nach oder ersetzen sie das Wasser durch frisches. Auch hier gilt: Stets warmes Wasser nachfüllen! Wenn die Orchideenrispe welken sollte, dann kann sie kurz in ca. 35 Grad warmes Wasser gestellt werden, sodass sie sich wieder erholt.

Ausstellung: "Primadonnen der Pflanzenwelt – Wissenswertes über Orchideen"

"Ach, was für eine schöne Orchidee ...", vernimmt man oft, wenn Menschen mit besonders auffälligen, seltsamen Blüten konfrontiert werden. Die Nachfrage, warum es sich um eine Orchidee handeln solle, bleibt der dann Angesprochene meist schuldig.

Mit der Ausstellung "Primadonnen der Pflanzenwelt - Wissenswertes über Orchideen" konnte der aufmerksame Besucher diese Wissenslücke füllen. In der Ausstellung wurden Orchideen mit ihren Merkmalen und ihrer Mannigfaltigkeit vorgestellt, ein Mythos wird entschleiert. Die Orchideenausstellung fand 2007 im Botanischer Garten München-Nymphenburg statt.

Orchideen – eine der Artenreichsten Pflanzenfamilien

Die Familie der Orchideen gehört zu den artenreichsten Pflanzenfamilien überhaupt, es gibt mehr als 25.000 verschiedene Orchideen. Somit ist jede zehnte Blütenpflanze auf der Erde eine Orchidee. Wer sich bei uns in Deutschland in der Natur umschaut, kann nur etwas mehr als 50 verschiedene Arten entdecken.

Wo soll aber nun die ganze Vielfalt der Orchideen zu finden sein? Dies Geheimnis sei hier gelüftet: die höchste Artendichte findet sich nicht, wie man annehmen möchte, in den Tieflandregenwäldern, sondern in den Bergregenwäldern der Tropen.

Die Falle der Orchideen

Betrug und Raffinesse gehen Hand in Hand mit den seltsamen Bestäubungsvorgängen bei den Orchideen. So tappen männliche Bienen in die Sexfalle – Orchideen nutzen schamlos die unerfahrenen Tiere für den Transport ihrer Pollenmassen.

Andere werden mit den Pollenmassen gehörnt; sie bekommen diese an den Kopf geklebt, weil sie die attraktiven Blüten für Reviergegner halten. Schon Darwin beschäftigte sich ausgiebig mit dem unerschöpflichen Thema der Tricks, welche sich bei den Orchideen entwickelten, um bestäubt zu werden.

In unserer Heimat finden wir ausschließlich am Boden (terrestrisch) wachsende Orchideen, in den Tropen haben aber die meisten Orchideen den Kronenbereich erobert, sie wachsen epiphytisch. Dafür mussten sie sich zahlreiche Anpassungsmechanismen aneignen, Wurzeln und Spross sind besonders umgebildet.

Orchideen sind Pflanzen der Superlative, ihre Samen gehören zu den kleinsten der Blütenpflanzen, ihre Samenmengen sind unübertroffen. Einzelblüten können mehr als 100g wiegen, der Blütendurchmesser kann mehr als 30 cm erreichen.

Die Orchideen-Ausstellung famd in zwei Bereichen des Botanischen Gartens statt. In der Winterhalle wurde die Informationsausstellung von Dr. Stefan Schneckenburger präsentiert, die erstmals im Palmengarten Frankfurt gezeigt wurde. Sie brachte dem Besucher all die Besonderheiten der Orchideen in Text und Bild näher. Großformatige Fotografien einer Forschungsreise in den Süden Venezuelas und Linoldrucke zum Thema von Corina Gerlach ergänzten die Informationsausstellung auf ästhetische Weise.

Der zweite Teil der Ausstellung war das Orchideenschauhaus im Gewächshausbereich. Hier konnten die lebenden Pflanzen unter den passenden klimatischen Bedingungen aus nächster Nähe bewundert werden. Der Orchideenbestand des Botanischen Gartens München-Nymphenburg zählt zu den reichhaltigsten Europas, wenn nicht der Welt.

Orchideenvermehrung

Der Anblick von Orchideen ist ein Fest für die Sinne. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farbstellungen, abgedrehtesten Formen und mit den manieriertesten Zeichnungen. Doch neben diesen reinen Äußerlichkeiten, sind die biologischen Finessen der Orchideen besonders erstaunlich und aufregend.

Orchideen haben nämlich ziemlich ausgeklügelte Tricks auf Lager, Insekten als Pollenkuriere einzuspannen, um ihren eigenen Fortbestand zu sichern.

Einige Orchideenarten haben z.B. Ähnlichkeit mit den Weibchen bestimmter Bienen- oder Wespenarten und verführen so liebeshungrige Insektenmänner zum Sex. Diese wollen immer wieder ihre vermeintliche Partnerinnen begatten und bekleben sich an den Blüten gleich mit ganzen Pollenpaketen.

Bei erneuten Kopulationsvorhaben an einer andern Blüte streifen sie den Pollen dort ab und sichern so die zur Fortpflanzung der Orchideen notwendige Bestäubung. Wo andere Pflanzen nur mit Nektar locken, bieten Orchideen also Sex oder zumindest die Illusion davon.

Eine andere Art, das "Kleine Knabenkraut", schwört auf eine verführerische Parfümierung und bringt fast schon kriminelle Energie auf, nämlich eine zeitweilige Freiheitsberaubung. Auf der Suche nach atemberaubenden Duftquelle hocken sich die Bienenkerle lässig auf den Rand des Blütenschuhs und rutschen - juppheidi - tölpelhaft hinein in die Blüte.

Doch die glatten Innenwände verhindern den einfachen Weg zurück in die Freiheit und nur auf einem durch Haare markierten Umweg gelangen die Bienenmänner nach einem Irrlauf schließlich wieder hinaus.

Allerdings nicht ohne dabei die Narbe zu streifen und sich mit Pollenpakten beladen zu lassen. Als voll bepackte Pollenkuriere verlassen sie dann die "Kesselfalle" und stürzen sich nicht selten ins nächste Abenteuer mit der Orchideennachbarin. Unbelehrbar eben.

Wir Menschen verfallen der Schönheit der Orchideen zum Glück auf ganz andere Weise. Für uns sind sie, je nach Art und Sorte, entweder Ausdruck edler Eleganz oder erhabener Schönheit, filigraner Lebhaftigkeit oder atemberaubender Einzigartigkeit, üppiger Blühfreude oder faszinierender Leuchtkraft, zarter Flatterhaftigkeit oder exotischer Sehnsucht.

Die Liste ließe sich endlos fortsetzen, wäre da nicht der stetig wachsende Wunsch, sich möglichst bald im Gartencenter oder beim Floristen den Verführerinnen mit Haut und Haar zu ergeben. Her mit den Orchideen – wir geben ihrer Zukunft ein Zuhause.

Quelle: BBH
Weitere Informationen: www.i-love-orchids.de

Die verschiedenen Orchideenarten

Die verschiedenen Orchideensorten in der Übersicht
Übersicht über die verschiedenen Arten der Orchideenfamilie.

Orchideenart: Phalaenopsis Schmetterlings-Orchidee

Phalaenopsis, zu deutsch Nachtfalterorchidee, heißt unser Tipp für Einsteiger-Orchideenfans.

Ihren Namen haben diese Schönheiten der besonderen Blütenform zu verdanken, denn sie erinnert wirklich an tropische Schmetterlinge.

Weitere Namen, unter denen diese Orchideensorte bekannt wurden, sind "Malaienblume" oder "Malayenblume"

Voller Anmut und zart wie eine duftige Wolke schweben die kunstvollen Blüten schmetterlingsgleich auf einem bis zu 30 Zentimeter hohen Stängel.

Diese Orchideen sind besonders blühfreudig und robust und eignen sich hervorragend selbst für ungeübte (Orchideen)-Liebhaber. Bereits ein heller Standort, keine direkte Sonne und gelegentliches Besprühen oder Tauchen genügen und die Nachtfalterorchidee präsentiert ihre Blütenpracht monatelang und überdauern damit so manche heiße Sommerliebe.

Bei der Vielzahl an Blütenfarben und -formen - von uni bis mehrfarbig, in zartem Pastell oder knalligen Bonbontönen, gestreift, gefleckt oder gepunktet - macht schon die Auswahl Freude. Mit ihrer tropischen Leichtigkeit sorgen die Phalaenopsis umgehend für gute Laune.

 

Orchideen gehören mit über 750 Gattungen und 20 000 Arten zur der größten Familie des Pflanzenreiches. Dem züchterischen Ehrgeiz ist es zu danken, dass wir in der glücklichen Lage sind, unsere Räume mit diesen exotischen Schönheiten zu dekorieren. Viele Orchideensorten sind allerdings sehr anspruchsvoll.

Einfach zu pflegen sind  Phalaenopsis-Orchideen. Sie benötigen lediglich Temperaturen zwischen 18 und 22 °C und einen hellen Platz, wo sie zumindest im Sommer keine direkte Sonne abbekommen. Je nach Standort begnügt sich die Phalaenopsis einmal in der Woche mit einem Schnapsgläschen Wasser.

Es gibt auf dem Markt ganz unterschiedliche Sorten von Schmetterlingsorchideen.

Weiße Phalaenopsis z.B. bringen Zenatmosphäre ins Bad und zum Ethno-Stil passen eine Vielzahl intensiv rosafarbener Phalaenopsis dicht gedrängt in einem grob geflochtenen Korb perfekt. Auch in der aktuellen Modefarbe gibt es Auswahl: mit  lila Phalaenopsis kann man eine moderne Wohnungseinrichtung unterstreichen. 

Phalaenopsis kann man beim Blumenlieferservice ganz bequem online bestellen!
Die meisten Blumenversender verschicken die Orchideen Schnittblumen in individuellen Mengen und speziell dafür vorgesehenen Blumenverpackungen. Die einzelnen Orchideenrispen werden in der Verpackung festgeklebt, sodass die empfindlichen Blüten der Phalaenopsis nicht beschädigt werden. Zusätzlich werden die einzelnen Stiele mit Blumenröhrchen versehen, sodass die Orchideen während des Transports mit genügend Wasser versehen werden.

Phalaenopsis online bestellen ist insbesondere für Veranstaltungen, Hochzeiten oder Großbestellungen praktisch und eine sehr komfortable Variante, Orchideen zu kaufen. Und da die Online-Blumenversender die Phalaenopsis noch am gleichen Tag frisch in Blumengroßmärkten einkaufen, sind sie zudem frischer als im Blumenladen um die Ecke!

Orchideensorten: Miltonia-Orchidee

Die Anden, schneebedeckte Gipfel, die quirlige Hauptstadt Bogotá, das riesige Amazonasgebiet, feuchte Tropenwälder und Savannenebenen, Smaragd-Handel, Kaffee- und Bananenplantagen, all das fällt einem spontan zu Kolumbien ein, einem der faszinierendsten Länder in Südamerika. Doch das Land hat noch viel mehr zu bieten. Der größte Reichtum ist seine vielfältige und außergewöhnliche Flora. Mit rund 55.000 Pflanzenarten ist Kolumbien eines der artenreichsten Länder der Erde, alleine 3.500 verschiedene Orchideen sind hier zuhause. Damit besitzt Kolumbien die größte Orchideenvielfalt der Welt.

Eine von ihnen ist die Miltonia. In der freien Natur wächst diese eindrucksvolle Orchidee auf mit Moos bewachsenen Ästen an Bäumen, die in Uferböschungsnähe und lichten Bergwäldern stehen. Da die Blüten der Miltonia sehr an Veilchen erinnern, wird sie auch Veilchenorchidee genannt.

Doch im Gegensatz zum Veilchen, das demütig und bescheiden im Verborgenen blüht, kann sich diese feine Latina-Schönheit sehen lassen. Auffallend ist ihr Farbenreichtum, der von Gelb und Weiß bis Violett, Scharlach, Karmesinrot und Braun reicht und ihre prachtvollen Blütenzeichnungen, die sich in raffinierten Mustern, funkelnden Linien und neckischen Tupfen zeigen.

Die Miltonia ist außerdem eine der wenigen Orchideen, bei denen einige Arten exotisch duften.

 

Die Miltonia-Orchidee war eine ausgesprochene Lieblingsblume von Prinzessin Diana, nach der auch ein Exemplar mit rosafarbenem Herz benannt ist. Man muss aber weder Prinzessin sein noch bis nach Südamerika reisen, um sich diese Orchidee ins Wohnzimmer zu holen.

Pflege der Miltonia-Orchidee:

Findigen Gärtnern ist es gelungen, die Miltonia an unsere Klimabedingungen anzupassen. Sie braucht einen hellen Standort, mag aber - wie viele ihrer Orchideen-Schwestern - kein direktes Sonnenlicht.

Wöchentliche Tauchbäder, damit das Substrat nicht austrocknet, und gelegentlicher Sprühnebel genügen ihr zum Wohlbefinden.

Wer das typische Flair Südamerikas noch unterstreichen möchte, der stellt seine Miltonia ganz einfach in einen zur Blütenfarbe passenden rustikalen Topf oder farbenfrohen Flechtkorb. 

Orchideenart: Cymbidium-Orchidee

Stilvoll, elegant und von einem ganz besonderen Zauber sind Cymbidium-Orchideen. Sie gelten als das ideale Einstiegsmodell für so manch zaghaft sich entwickelnde Liebschaft zu Orchideen. Sie sind ein unvergessliches Geschenk für Freunde oder Bekannte und ein absolut atemberaubender Hingucker im Haus.

Cymbidien gehören zu den Zimmerpflanzen, die einen anlachen und vielsagend bedeuten: „Komm, setz dich zu mir!" Die meisten Orchideen dieser Gattung haben einem holzigen Rhizom entspringende kurze, aufrecht wachsende Pseudobulben mit streifenförmigen Blättern. Die Blüten wachsen traubenartig auf langen Stielen und präsentieren bis zu drei Monate lang ihre atemberaubende Schönheit.

Cymbidien sind leicht zu kultivieren und haben meistens kein Fensterbankformat, sondern wollen im Raum stehen und sich ausbreiten dürfen. Cymbidien zählen zu den terrestrischen Orchideen, d.h. sie wurzeln im Boden und bilden keine Luftwurzeln wie viele andere Orchideen.

Die Pflanzen kommen ursprünglich aus den tropischen und subtropischen Gebieten Südasiens.

Als Showtalente sind sie selbstverständlich Freunde des Lichts und brauchen einen hellen Platz. Von etwa Mai bis September empfiehlt sich ein Aufenthalt im Freien an einem Standort mit diffusen Lichtverhältnissen.

Die Cymbidien schätzen besonders die nächtliche Temperaturabsenkung. An ihren Naturstandorten sind sie im Sommer oft Schwankungen von bis zu 23° C ausgesetzt.

Während der Wachstumsperiode im Frühjahr und Sommer sollte das Pflanzsubstrat nicht austrocknen. Im Winter ist der Wasserbedarf geringer, doch auch dann ist völlige Trockenheit unbedingt zu vermeiden.

Cymbidien mögen übrigens enge Töpfe und benötigen erst ein neues Gefäß, wenn die Neutriebe über den Topfrand hinaus wachsen. Dann reicht es meist, das alte Substrat ein wenig zu entfernen, die Pflanze in einen größeren Topf zu setzen und mit frischem Substrat aufzufüllen.

Beim Umzug in die neue Behausung können unbelaubte Bulben entfernt und sehr große Pflanzen geteilt werden. Zu Bedenken bleibt allerdings stets: je üppiger, prächtiger und ausladender die Pflanze, um so größer die Bewunderung Ihrer Gäste und deren heimlicher Neid. So einen megagrünen Daumen hätte Ihnen von denen einfach niemand zugetraut. Nur zu, denn auch in Ihnen schlummert ein Showtalent!

Orchideenart: Frauenschuh-Orchidee (Paphiopedilum)

So kann der Orchideenfreund ganz wunderbar eine dicke Lippe riskieren: mit einer Paphiopedilum oder deutsch: Frauenschuhorchidee. Das Besondere an dieser ausgefallenen Orchidee ist tatsächlich ihre dicke Lippe, deren Form sehr stark an einen Frauenschuh erinnert - eine Idee der genialen Natur, um Insekten zur Bestäubung anzulocken.

Der Name Paphiopedilum leitet sich zum einen von Paphia, einem auf der Insel Zypern gebräuchlichen Beinamen für die Göttin Aphrodite ab (der Geschichte nach, soll die göttliche Schönheit in der Nähe der Stadt Paphos an Land gegangen sein), zum anderen vom griechischen Wort Pepilon, das soviel wie Schuh oder Sandale bedeutet.

Neben der Benennung als Frauenschuh kommt auch die Bezeichnung Venusschuh vor, da Venus - die römische Göttin der Liebe, Erotik und Schönheit - oftmals mit Aphrodite gleichgesetzt wird.

Der Frauenschuh ist eine interessante Pflanze, für Menschen, die das Besondere und Ausgefallene schätzen.

In ihrer Heimat Burma, Thailand, Indien, Malaysia und den angrenzenden Gebieten wächst sie in lichten Wäldern bis zu einer Höhenlage von 1000 m. Gärtner haben die vollmundige Schönheit längst an die klimatischen Bedingungen in unseren Wohnungen angepasst.

Sie verträgt keine volle Sonne, kommt dafür aber mit wenig Licht aus. Wie alle Orchideen mag sie eine erhöhte Luftfeuchtigkeit und ist für gelegentlichen Sprühnebel dankbar. Neben ein- und mehrblütigen Paphiopedilum-Exemplaren gibt es einfarbige, gefleckte und ungefleckte Blüten in zum Teil beeindruckender Größe.

Der Frauenschuh ist eine interessante Pflanze, für Menschen, die das Besondere und Ausgefallene schätzen. Es ist aber auch ein extravagantes Geschenk für die beste Freundin, wenn die mal wieder mit ihrer Schönheit hadert. Nebenwirkungen? Ein bezauberndes Lächeln, garantiert!

Orchideenart: Cambria Hybride

In jeder Umgebung ist die Cambria Orchidee mit ihren kapriziös geformten Blüten in prachtvoll leuchtenden Farben ein Highlight. So hat diese junge Hybrid-Art die Herzen der Orchideen-Freunde im Sturm erobert und sichin nur einem Jahrhundert zu einer internationalen Star-Orchidee entwickelt. In der Pflege legt sie jedoch keine Allüren an den Tag, sondern zeigt ihre bodenständige und unkomplizierte Seite.

Die Cambria ist eine wahrlich exotische Erscheinung: Mit ihren zarten Blüten in feurig leuchtenden Rot-Tönen vermutet man ihren Ursprung in einem tropischen Dschungel oder auf einer von Menschen unbewohnten Hochebene, doch der Schein trügt. Die Cambria ist ein moderner Kosmopolit - sie ist das Ergebnis von Kreuzungen mehrerer Orchideengattungen aus der ganzen Welt.

Die internationale Karriere der Cambria begann erst vor kurzem. Während viele Orchideenarten bereits eine respektable Geschichte von mehreren Jahrhunderten oder sogar Jahrtausenden hinter sich haben, erblickte die erste Cambria erst Anfang des 20. Jahrhunderts das Licht der Welt. Ihre bezaubernde Schönheit führte aber zur raschen Popularisierung dieser Orchideenart.

Außerdem ist die smarte Cambria Orchidee eine ganz unkomplizierte  Lebensgefährtin. Diese Pflanze braucht einen hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung und ab und zu nur etwas Wasser - wie die meisten Orchideen verträgt die Cambria keine Staunässe. Als Gegenleistung für ein wenig Pflege verwöhnt sie ihren Besitzer mit ihren ungewöhnlichen Blüten und anmutigen, grün belaubten Trieben.

Weitere Informationen zur Cambria gibt es auf www.meinepflanzeundich.de.

Orchideenart: Vanda Orchideen

Eine Kostbarkeit im Orchideensortiment ist die Vanda. Ein Jesuit namens Alvin Semedo hat diese außergewöhnliche Schönheit im Jahr 1613 entdeckt, als ihm auf seiner Reise durch China einige Pflanzen besonders aufgefallen sind. Sie wuchsen und blühten auf eine Art und Weise, wie er es vorher noch nie gesehen hatte: ohne Erde auf Bäumen, mit nackten Wurzeln, die zum Teil um den Baum selbst geschlungen waren. Genau über diese Luftwurzeln versorgen sich die Pflanzen mit Feuchtigkeit. In unseren Wohnungen benötigt Vanda einen hellen Standort, keine pralle Sonne und ausreichend Luftfeuchtigkeit durch regelmäßiges Einsprühen oder Tauchen der Wurzeln in lauwarmes Wasser.

Leben von Luft und Licht - Topflos eine gute Figur

Sie verzichten liebend gerne auf einen Topf, wollen keine Erde, gelegentlich etwas Wassernebel und bilden doch hingebungsvolle große und samtig anmutende, zum Teil duftende Blüten. In gläsernen Gefäßen, Draht- oder Flechtkörben sehen die dekorativen Luftwurzeln besonders spektakulär aus. Man merkt schnell, eine Vanda ist kein Mädel von der Stange, manchmal tritt sie schon etwas divenhaft auf und will nicht nur bewundert, sondern auch besonders umsorgt werden. Orchideenanfänger beginnen ihre Sammlung daher lieber mit einer Phalaenopsis, die eine faszinierende Farben- und Formenvielfalt hat, aber insgesamt leichter zu pflegen ist.

Eigene Orchideenforen für Vanda

Vanda Besitzer tauschen sich regelmäßig im Internet in speziellen Foren, auf Orchideenausstellungen und -messen aus. Manche verbindet schon eine jahrelang gewachsene leidenschaftliche Beziehung zu ihrer Vanda-Orchidee. Eines ist dabei gewiss, wer einmal eine Vanda-Orchidee besessen hat, wird nicht wieder von ihr los kommen. Ihre intensiv leuchtenden Farben - die von tiefblau und violett bis rosa, rot, orange, gelb und weiß variieren können - sind Balsam für die Seele. Faszinierend sind Vandas vor allem auch deshalb, weil sie Blüten mit blauer Farbe hervorbringen, die bei Orchideen nur sehr selten vorkommen und das Tolle: die Topflose macht hängend eine gute Figur und muss nie umgetopft werden.

Quelle: BBH
Weitere Informationen: www.I-love-orchids.de

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