Holzschutz für das gesamte Jahr

Holzoberflächenbehandlung für Holzmöbel im Außenbereich

Holzmöbel im Garten

Ihre Holzelemente im Garten haben nach dem langen und frostigen Winter einen witterungsbedingten Angriff überstanden. Vor allem die Feuchtigkeit und anhaltende Kälte schaden Ihrem Holz und lassen es alt und ungepflegt aussehen. Um nun beispielsweise Ihr Gartenholzhaus oder Ihre Gartenholzbank sinnvoll auf die Hitze des Sommers und Kälte des Winters vorzubereiten, bietet sich das Frühjar an, denn diese Jahreszeit mit ihren milden Temperaturen stellt die richtige Voraussetzung für eine Auffrischung Ihres Holzes dar.

Die Natur atmet auf und verwandelt sich langsam von kargen Brauntönen in frische Grüntöne. Die Natur braucht hierbei kaum Hilfe – aber Ihr Holz schon.

Wir verraten Ihnen, wobei es bei einer Holzoberflächenbehandlung im Außenbereich nach einem langen Winter ankommt und welche Fehler Sie vermeiden sollten.

Behandeltes Holz regelmäßig pflegen – was ist zu tun?

Bei bereits behandelten Holzoberflächen ist eine regelmäßige Renovierung wichtig für ein frisches, gesundes Aussehen Ihres Holzes:

Nachdem Sie Ihr Holz inspiziert haben – vor allem an Stellen, die besonders stark der Witterung ausgesetzt sind –, können nun die entdeckten Schäden (z. B. Vergrauungen) rechtzeitig ausgebessert werden.

Die Oberfläche muss gereinigt und leicht angeschliffen werden. Bei stark abgewitterten Hölzern sollten Sie bis auf das gesunde Holz abschleifen. Im Anschluss eine Grundierung auftragen, besonders bei bläuegefährdeten Hölzern. Anschließend die entsprechende Endbeschichtung je nach Farbton und Wetterseite 2-3x streichen.

Warum muss eine rohe oder vergraute Oberfläche angeschliffen werden?

Schleifpapier
Schleifpapier gibt es in grober und sehr feiner Körnung für gezielte Schleifarbeiten.

Schleifvorgänge sind notwendig, um das behandelte Holz auf neue Oberflächenbehandlungen vorzubereiten. Relevant ist beispielsweise das Abschleifen oder das Glätten der Oberfläche von grob verarbeitetem Holz.

Für ein gutes Anstrichergebnis ist auch ein Zwischenschliff zwischen dem ersten, zweiten und evtl. dritten Anstrich durchzuführen, denn durch den nassen Anstrichfilm richten sich einzelne Holzfasern auf. Dies ist vor allem bei wasserbasierten Anstrichmitteln der Fall.

Diese Fasern werden durch ein erneutes Schleifen gekappt. Zudem verbessert ein Zwischenschliff die Haftung des neuen Anstrichfilms am bereits getrockneten Film. Natürlich bietet sich auch das Frühjahr an, rohe Holzoberflächen zu gestalten und beispielsweise der alten Gartenbank neues Leben einzuhauchen.

Schutzlasur oder Lackierung als Endbeschichtung

Hervorhebung der Holzmaserung mit Holzlasuren

Die farbige Endbeschichtung deckt die Wirkstoffe des Tiefenschutzes ab und somit ist Ihr Holz optimal vor allen Witterungseinflüssen geschützt. Hier können Sie zwischen drei Lasuren wählen:

  1. Dauerschutz-Lasur (bis zu 5 Jahren Dauerschutz)
  2. Holzschutz-Lasur
  3. Universal-Holz-Lasur

Dekorative Gestaltung: deckende Anstriche mit Holzfarbe

Die Dauerschutz-Holzfarbe bietet eine große Palette an Holz- und Dekofarbtönen für die individuelle Oberflächengestaltung. Mit Dauerschutz-Holzfarbe hat man bis zu 7 Jahren einen dekorativen und wetterbeständigen Holzanstrich. Der Vorteil liegt in den langen Renovierungsintervallen.

Obwohl der Anstrich deckend ist, bleibt die Holzmaserung trotzdem fühlbar, ist jedoch optisch nicht länger wahrnehmbar.

Wann ist der Schutz gegen Bläuebefall erforderlich?

Nur bei Nadelhölzern oder bestimmten Edelhölzern, wie z. B. Fichte, Tanne, Lärche, Light Red Meranti etc. ist dieser Schutz wirklich notwendig. Die Grundierung ist bedingt durch die fehlenden Pigmente farblos und dringt besonders tief und somit pflegend in das Holz ein. Dies schont zudem die Umwelt, da durch dieses Eindringen der Substanzen weniger Wirkstoffe in Boden, Wasser oder Luft gelangen.

So wird's gemacht:

Rohe Nadelhölzer von außen 1x allseitig grundieren. Die Endbeschichtung, also die gewählte Holzlasur oder Holzfarbe, wird je nach Bewitterung 2-3x aufgetragen. Zwischen jeder Farb- bzw. Lasurschicht die Oberfläche wieder mit feinem Schleifpapier abschmirgeln.

Holzschäden durch Feuchtigkeit und UV-Strahlen vermeiden

Schnee
Im Winter belastet starke Feuchtigkeit die Holzmöbel im Außenbereich.
Sommer
Im Sommer kommt es zu einer starken UV-Einstrahlung, die das Holz trocken, spröde und grau werden lässt.

1. Problem: Holzschäden durch Feuchtigkeit

Lösung:
Wasserabweisende Lasuren oder Holzfarben

2. Problem: Holzrisse durch starke Aufnahme und Abgabe von Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung

Lösung
Die Endbeschichtungen wirken feuchtigkeitsregulierend und verhindern hierdurch die Bewegungen im Holz. Wenn Sie sich jetzt um Ihr Holz kümmern, ist Ihr Holz für eine optimale Beschichtung noch trocken genug. Im Spätherbst ist die Luftfeuchtigkeit schon wesentlich höher. Die jetzige Vorsorge bietet weitere Nutzen.

3. Problem: Verblasstes und vergrautes Holz bedingt durch UV-Strahlen

Lösung
Die Pigmentierung der Endbeschichtungen und die Kombination mit UV-Blockern bei den Lasuren beugen einem Vergrauen vor.

Die Farbtonpalette reicht von klassischen Holztönen bis hin zu individuellen Farbtönen für eine dekorative Gestaltung Ihrer Hölzer im Außenbereich.

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Bildnachweis
1. "Gartentisch" (Originalbild): Holger Kraft ()fbhk), Lizenz: CC0 1.0 / pixabay.copm
2. "Schleifpapier mit verschiedener Körnung" (Schleifpapier verschiedene Sorten) von Simon Eugster (LivingShadow), Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0, zugeschnitten, Farbkorrektur
3. "Holzschutzlasur" (gona be epic) von Michael Pollak (michael pollak), https://www.flickr.com/, Lizenz: CC BY 2.0, zugeschnitten, Farbkorrektur
4. "Holztisch im Herbst" (Winter Sun) von Rod Waddington, https://www.flickr.com/, Lizenz: CC BY-SA 2.0, zugeschnitten, Farbkorrektur
5. "Holzelemente im Schnee" (Originalbild): Antal Bódi (bodiantal), Lizenz: CC0 1.0 / pixabay.com
6. "Holzelemente in Sonne" (Originalbild): Antal Bódi (bodiantal), Lizenz: CC0 1.0 / pixabay.com

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