Die verschiedenen Rosenarten

Die Rose als Königin im Blumenbeet

Rote Rose

Die Rose zählt zu den prächtigsten Pflanzen im Garten und wird daher auch als Königin der Blumen bezeichnet. Botaniker differenzieren zwischen Kulturrosen und Wildrose.

Die vielen Sorten der Rose werden bereits seit über 2000 Jahren gezüchtet und perfektioniert. So können Hobbygärtner heutzutage zwischen unterschiedlichen Blütenausprägungen und -farben, Gerüchen und Wuchsformen der Rosen wählen. Dabei gilt es jedoch, die passende Rosensorte für den gewählten Standort zu finden. Auch das gewählte Pflanzsubstrat spielt bei den Starkzehrern eine entscheidende Rolle und kann die Blühfreudigkeit der Rose fördern.

Im Folgenden erfahren Sie wissenswerte Informationen zu vier unterschiedlichen Erscheinungsbildern der Rose. Lesen Sie hier alles zu den Eigenschaften und der richtigen Pflege der Beetrosen, Kletterrosen, Strauchrosen und Wildrosen.

Beetrosen im heimischen Garten

Eine relativ moderne Rosengruppe bilden die Beetrosen.  Kaum eine andere Rosengruppe weist eine so große Vielfalt an Blütenformen und -farben auf. Beetrosen blühen in nahezu allen Farben, wobei es große, kleine, kugelige, flache, gefüllte oder einfache Blüten gibt.

Bekannte Gattungen der Beetrosen  sind die Teehybriden, Floribunda-, Grandiflora- und Polyantharosen.

Beetrosen blühen von Sommer bis Frühherbst und haben eine sehr dichte Wuchsform.

Gelbe Rose
Beetrose müssen jährlich geschnitten werden.

Pflege der Beetrosen

Der alljährliche Schnitt ist bei Beetrosen ein absolutes Muss, damit die Blumen in ihrer Blütezeit nicht verkahlen und die Blüten nicht schon nach kurzer Zeit stark nachlassen.

1. Zuerst werden die abgestorbenen Triebe entfernt, welche auch komplett abgeschnitten werden dürfen.

2. Triebe, die ins Innere des Rosenstocks wachsen, werden abgeschnitten. Sich gegenseitig kreuzende Triebe werden ebenfalls entfernt.

3. Sorten, die einen starken Wuchs haben, können auf acht Augen zurückgeschnitten werden.

4. Sorten, die einen etwas schwächeren Wuchs haben, können auf  ca. fünf Augen zurückgeschnitten werden.

Beetrosen, die öfter blühen, müssen auch im Sommer regelmäßig geschnitten werden. Alle Blüten, die verblüht sind, müssen entfernt werden. Hierbei wird die Blüte direkt unterhalb des ersten Blattes ab. Dies ist in jedem Fall zu beachten, da erst ab dieser Stelle die nächsten kräftigen triebe zu erwarten sind.

Kletterrosen richtig anbauen

Kletterrosen benötigen alle eine Kletterhilfe, damit sie gedeihen können. Dies kann beispielsweise ein Holzgerüst oder eine Mauer mit Rankhilfen sein.

Zur Familie der Kletterrose gehören neben der allseits bekannten Lianenrose noch viele andere Rosensorten, wie beispielweise Rambler Metanoia, Rambler Indigoletta, Climber New Dawn oder Pillar Libretto.

Je nach Rosensorte blühen Kletterrosen in weiß, rot, gelb und manchmal sogar in blau. Auch die Blütenform kann variieren.

Kletterrosen an Rankhilfe
Kletterrosen benötigen eine Rankhilfe.

Kletterrosen richtig pflegen

Die Triebe der Kletterrose können bis zu 6 cm lang werden. Ein heller und sonniger Platz ist, wie bei allen anderen Rosen auch, der ideale Standort, um sich lange an der Blütenpracht zu erfreuen.

In den ersten drei Jahren wird die Kletterrose regelmäßig gegossen. Gedüngt wird sie jedoch weiterhin jeden Sommer, auch über die ersten Standjahre hinaus.

Hierbei sollten Sie beachten, dass junge Kletterrosen erst nach ihren ersten 10 cm langen Trieben gedüngt werden sollten, denn erst jetzt benötigt die Pflanze zusätzliche Nährstoffe für ein gesundes Wachstum.

Die Triebe der Kletterrose werden nur geschnitten, falls sie alt und vertrocknet sind. Blüten werden entfernt, sobald sie abgeblüht sind, damit der Triebwuchs im Herbst unproblematisch verlaufen kann.

Der untere Bereich der Kletterrose sollte im Winter leicht abgedeckt werden, etwa mit einem Vliesstoff oder altem Laub, damit die Wurzeln vor Kälte und Frost geschützt werden.

Eigenschaften und Pflege der Strauchrosen

Rote-orangene Strauchrosen
Strauchrosen können bei guter Pflege zwanzig Jahre alt werden.

Die Strauchrose ist eine sehr genügsame Rosenart, die mit ihrer Schönheit trotz geringen Pflegeaufwands voll und ganz überzeugt. Strauchrosen können eine Höhe von bis zu dreieinhalb Metern erreichen und wachsen trotz ihres geringen Pflegebedürfnisses quasi fast von ganz allein.

Auch wenn Strauchrosen nicht viel Arbeit machen, ist es wichtig, dass man die wenigen Pflegehinweise gut beachtet, damit man sich lange, mit Glück bis zu 20 Jahre, an diesen schönen Blumen erfreuen kann.

Strauchrosen sollten nach Möglichkeit einen hellen, sonnendurchfluteten Platz bekommen, welcher einen nicht allzu trockenen Boden hat. Der Standort sollte nicht zu zugig sein, wobei ein wenig Wind der Strauchrose nicht schadet sondern dazu beitragen kann, dass das Wachstum der Blüten gefördert und etwaige Krankheiten bereits im Vorfeld vermieden werden können.

Ein regelmäßiges Zurückschneiden ist nicht erforderlich, da es der Strauchrose genügt, wenn die kranken oder zu dünn geratenen Äste gestutzt werden. Hierdurch wird das Wachstum angeregt.

Wissenswertes zur Wildrose

Rosafarbene Wildrosen
Wildrosen wachsen als Strauch und sind besonders pflegeleicht.

Ob als zierender Einzelstrauch oder als Hecke- Wildrosen bereichern mit Sicherheit jeden Garten! Diese Rosenart, welche schon die Babylonier züchteten, um den Duft ihrer Blüten zu konservieren, findet man grundsätzlich als Strauch.

Wildrosen haben ungefüllte Blüten, bestehend aus fünf Kronblättern. Zahlreiche Staubgefäße befinden sich in der Mitte der Blüten, woraus sich die für Wildrosen typischen fleischigen Hagebutten entwickeln.

Alle einheimischen Wildrosen sind einmalblühend und auch fast alle Wildrosen verströmen einen angenehmen Duft in den unterschiedlichsten Duftnuancen.

Je nach Wildrosenart bilden sich außerdem Hagebutten in den unterschiedlichsten Variationen. Die Farben der Hagebutten erstrecken sich von Dunkelrot über Orange zu Hellrot und auch Farbnuancen zwischen Rotbraun und Schwarz sind möglich.

Die Reifezeit ist abhängig von der jeweiligen Rosenart und erstreckt sich von August bis Oktober.

Einheimische Wildrosen blühen an mehrjährigen Trieben. Wildrosen sind ebenso wie die Strauchrosen recht genügsam bezüglich des Zuschneidens und der Pflege. Es werden grundsätzlich nur tote Triebe entfernt und nach ca. 5 Jahren sollten die ältesten Triebe an der Basis des Strauches entfernt werden.

Rose

Der ideale Standort sowie eine optimale Bodenbeschaffenheit bilden die Basis für ein gesundes Pflanzenwachstum. Besonders empfindlich reagieren die Starkzehrer auf Staunässe. Hier erfahren Sie wissenswerte Informationen zur gezielten Rosenpflanzung und -pflege.

Rosenkrankheit

Rosen sind wunderschön, aber ebenso anfällig für Krankheiten, eine erhöhte Luftfeuchtigkeit bei warmen Temperaturen begünstigt eine Pilzinfektion. Erfahren Sie hier mehr zu den unterschiedlichen Rosenkrankheiten und wie Sie Ihre Rosen präventiv schützen oder behandeln können. Rosenkrankheiten

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Bildnachweis
1. "Rote Rose mit Tautropfen"von Patricia York (solskin@pixabay.com) Lizenz: [CC0 1.0]
2. "Gelbe Beetrose"von T.Kiya (flickr.com) [Rose, Golden Celebration] Lizenz: [CC BY-SA 2.0] Copyright: [zugeschnitten, Farbkorrektur]
3. "Kletterrosen"von Efraimstochter (pixabay.com) Lizenz: [CC0 1.0]
4. "Strauchrosen"von T.Kiya (flickr.com) [Rose Nikita] Lizenz: [CC BY-SA 2.0] Copyright: [zugeschnitten, Farbkorrektur]
5. "Wildrosen"von Manfred Antranias (Antranias@pixabay.com) Lizenz: [CC0 1.0]
6. "Pinke Rose" (Originalbild): naturepost, Lizenz: CC0 1.0 / pixabay.com
7. "Rosentaupilz" (Rose: Powdery mildew) von Scot Nelson, https://www.flickr.com/, Lizenz: CC BY 2.0, zugeschnitten, Farbkorrektur

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