Rosen und Stauden im Garten

Rosen und Stauden gekonnt kombiniert

Buntes Rosenbeet

Die Rose gilt als die Königin unter den Blumen. Edel in ihrer Erscheinung thront sie im Blumenbeet und verstrahlt einen ganz besonderen Glanz. Mit bewusst gewählten Stauden in unmittelbarer Rosennähe lassen sich die Einmaligkeit und Formschönheit beider Pflanzen gezielt hervorheben.

Besonders gerne werden kleinwüchsige Stauden zur Begrünung des Rosenbeetes gewählt. Viele Stammrosen und Rosenbäumchen bilden wunderschöne Blüten aus, der Untergrund bleibt jedoch kahl und unattraktiv. Mit immergrünen Bodendeckern oder ungewöhnlichen Blattschmuckstauden lässt sich der Rosenstamm und die dunkle Erde leicht kaschieren und somit gekonnt in Szene setzen.

So erhalten Sie in Ihrem Garten nicht nur eine beeindruckende Form- und Farbenvielfalt, sondern unterstützen den durch Monokulturen belasteten Gartenboden durch das Setzen vielfältiger Pflanzen.

Form- und Farbvielfalt im Blumenbeet

Die edle Rose bildet wunderschöne Kontraste mit wilden Stauden. Der bewusst gesetzte Stilbruch untermauert die individuelle Schönheit beider Pflanzen und hebt ihre Einmaligkeit hervor. Somit bilden die robusten Stauden einen idealen Rosenbegleiter.

Das Pflanzen von ähnlichen Farbnuancen kann besonders schöne Effekte im Blumenbeet erzielen. Pflanzen Sie beispielsweise orangefarbene Rosen in Kombination mit Frauenmantel (Alchemilla) für eine warme Zusammenstellung.

Weiße Rosen wirken in Kombination mit hellen Stauden, die silbrige Blätter hervorbringen, besonders wertig und schön. Hier empfehlen Experten die weiße Spornblume (Centranthus ruber "Albus") oder die Schafgarbe (Achillea) als idealen Pflanzpartner für ein harmonisches Gesamtkonzept.

Farbenspiel und kontrastreiche Oberflächenstrukturen

Rosen und Stauden
Mit bodennah wachsenden Stauden können Sie das Rosenbeet leicht begrünen.

Gartenfreunde können bewusst auf kontrastreiche Blütenfarben setzen und dunkle Rosen in Kombination mit blau oder gelb blühenden Stauden pflanzen. Diese Pflanzenarrangements sorgen für spannungsreiche Farbkontraste und beleben jedes Blumenbeet.

Durch die Zusammenstellung von gelben Rosen mit blaublühendem Rittersporn (Delphinium) erreichen Sie ein buntes Rosenbeet in Komplementärfarben.

Stauden sind für ihre formschönen Blatt- und Blütenstrukturen bekannt. Besonders die ausgezeichneten Blattschmuckstauden bilden große, häufig gemusterte Blätter aus, die für eine grüne Pflanzendecke im Rosenbeet sorgen. Pflanzen Sie beispielsweise Funkien (Hosta) unter Ihr Rosenstämmchen und begrünen Sie so auf natürliche Weise den unansehnlichen Stamm.

Ebenso ergänzen sich die runden Rosenblüten optimal mit hochwachsenden Stauden oder Pflanzen mit kerzenförmigen Blüten. Duftige Sorten wie Verbena (Verbena bonariensis) oder Schleierkraut (Gypsophila) umspielen Rosen wirkungsvoll und sorgen so für ein Gefühl der Leichtigkeit im Beet.

Ausreichende Pflanzabstände beachten

Wildrosen und Stauden
Wildrosen wirken besonders schön in einem natürlichen Staudenbeet.

Stauden betonen die Schönheit der Rosen, dürfen die Königin im Beet aber nicht bedrängen. Es ist daher besonders wichtig, dass der Wurzelhals der Rose stets frei bleibt und dass die Stauden keine Wurzelkonkurrenz darstellen. Wenn Sie hochwachsende Stauden gewählt haben, dürfen diese die Rosen zudem nicht zu sehr beschatten. Fällt die Bepflanzung zu dicht aus, kann das Laub nur schlecht trocknen und es drohen Pilzinfektionen.

Pflanzen Sie daher vermehrt Stauden, die Rosen den Vortritt lassen. Wuchsstarke Pflanzen wie Frauenmantel (Alchemilla) oder die pflegeleichte Katzenminze (Nepeta) sollte man aus diesem Grunde stets beobachten. Im Bedarfsfall muss die Staude zurückgeschnitten werden, um die empfindliche Rose im Wachstum nicht zu hemmen.

Tipp: Pflanzen mit mäßigem Wachstum sind deutlich pflegeleichter. Eine attraktive Alternative ist in diesem Zusammenhang die Kombination von Stauden mit Rosenstämmen. Hochstammrosen lassen sich ideal mit niedrig wachsenden Stauden unterpflanzen, z.B. weißen oder blauen Glockenblumen (Campanula) oder Salbei (Salvia). Auch Blattschmuckstauden machen sich besonders gut unter Rosenbäumchen.

Rosen und Lavendel kombinieren

Rosen im Kombination mit Lavendel
Rosen und Lavendelpflanzen profitieren voneinander und optimieren die Bodenbeschaffenheit.

Wussten Sie schon, dass die Kombination von Rosen und Lavendel ein absoluter Klassiker ist? Dabei sind die Standortansprüche von Rosen und Lavendel eigentlich eher unterschiedlich: Rosen benötigen einen kräftigen, nährstoffreichen Boden, Lavendel dagegen liebt es eher karg und trocken.

Wenn Sie dennoch nicht auf diese klassische Zusammenstellung verzichten wollen, sollten Rosen und Lavendel in Gruppen mit ausreichendem Abstand zueinander gepflanzt werden, so lassen sich die unterschiedlichen Nährstoffansprüche besser berücksichtigen. Außerdem ist es ratsam, Lavendel im Frühjahr regelmäßig kräftig zurückzuschneiden, um die Pflanze zu verjüngen und das ausladende Pflanzenwachstum besser zu kontrollieren.

Die Kombination von Lavendel und Rosen steht außerdem im Ruf, unliebsame Blattläuse fernzuhalten. Auch wenn dies nicht immer zutrifft, lohnt sich der Versuch in jedem Fall, schon aufgrund des attraktiven Bildes, das beide Pflanzensorten gemeinsam abgeben.

Gräser und Duftstauden als Rosenbegleiter

Wilder Rosengarten
Lange Halme unterschiedlicher Gräser betonen die prächtige Rosenblüte.

Es gibt viele weitere, gut geeignete Alternativen im Staudenreich, bei denen es sich ebenfalls lohnt, sie in Kombination mit Rosen anzupflanzen.

Versuchen Sie es doch einmal mit Salbei (Salvia nemorosa), der nach einem Rückschnitt nach der ersten Blüte ein zweites, manchmal sogar ein drittes Mal blüht. Flammenblume (Phlox paniculata) oder Ehrenpreis (Veronica spicata) sind weitere tolle und pflegeleichte Rosenbegleiter.

Auch hoch- und aufrechtwachsende Gräser bilden einen ansprechenden Kontrast zur dornigen Rose. Die filigrane Beschaffenheit der Wedel geben einem Rosenbeet beschwingte Leichtigkeit und fördern eine harmonische Natürlichkeit. Besonders gut eignet sich das Reitgras (Calamagostis x acutiflora "Karl Förster"). Auch Chinaschilf (Miscanthus sinensis) sorgt mit seinem aufrechten Wuchs sowie den duftigen, silbrig weißen Blütenständen für Spannung und verlängert mit einer interessanten Herbstfärbung die Attraktivität des Beetes.

Tipp: Gräser werden im Herbst nicht geschnitten. Neben einer abwechslungsreichen Struktur gewährleisten sie so auch im Winter bei Rauhreif eine außergewöhnliche Optik.

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Bildnachweis
1. "Rosen und Rittersporn" (Originalbild) von sharon_k, https://www.flickr.com/, Lizenz: CC BY-SA 2.0, zugeschnitten, Farbkorrektur
2. "Wildes Rosenbeet mit Stauden" (Old Swan House) von Herry Lawford (HerryLawford), https://www.flickr.com/, Lizenz: CC BY 2.0, zugeschnitten, Farbkorrektur
3. "Wildrosen und Stauden" (Maplewood Rose Garden - Rochester, New York) von Doug Kerr (Dougtone), https://www.flickr.com/, Lizenz: CC BY-SA 2.0, zugeschnitten, Farbkorrektur
4. "Rose und Lavendel" (rose and lavendar garden) von janeyhenning, https://www.flickr.com/, Lizenz: CC BY 2.0, zugeschnitten, Farbkorrektur
5. "Rosen und Gräser in Kombination" (Originalbild): Anja Osenberg (cocoparisienne), Lizenz: CC0 1.0 / pixabay.com

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