Gartenzäune

Gartenzäune sind ideale Möglichkeiten, das eigene Grundstück nicht nur vor unliebsamen Besuchern und Blicken zu schützen, sondern auch ein hervorragendes Gestaltungselement, dass den eigenen Garten wunderschön aufwerten kann.

Zäune sind sehr vielseitig und es gibt sie in vielen verschiedenen Ausführungen. Zählen Sie doch mal alle Zaun-Arten auf, die Ihnen spontan einfallen. Auf wieviele kommen Sie? Weiter unten auf dieser Seite finden Sie dann die Auflösung. – Aber nicht schummeln!

Wer einen Gartenzaun bauen möchte, hat die Wahl zwischen einem Zaun, dessen Pfosten mit Einschlagbodenhülsen verankert werden oder einbetoniert sind. Mit dieser Anleitung bauen Sie einen Drahtzaun mit speziellen Befestigungsclips und erfahren, wie Sie ein Fundament gießen. Drahtzaun bauen

Ein Gartenzaun oder Sichtschutz ist täglich der Witterung ausgesetzt und nimmt dadurch auf Dauer Schaden. Regelmäßige Pflege kann das verhindern, dabei macht die richtige Farbe den Unterschied: Das Holz sollte atmungsaktiv bleiben. Holzzaun streichen

Ein schönes Gartentor aus Massivholz ist ein wahres Schmuckstück für jede Gartenbegrenzung – sei es ein Zaun, eine Mauer oder eine Hecke. Das gilt erst recht, wenn das Tor selbstgebaut ist. Unsere Bauanleitung zeigt Schritt für Schritt, mit welchem Material und Werkzeug jeder ein Gartentor bauen kann. Gartentor bauen

Gartenzäune generell

Ein Zaun sollte immer auch zum Rest des Hauses passen. (Quelle: realzaeune.ch)

Generell sind Gartenzäune zunächst einmal transportable Abgrenzungen vom eigenen zum fremden Besitztum. Ein Gartenzaun kann entweder gekauft und sofort aufgestellt werden, oder man lässt sich Gartenzäune in einer Kunstschmiede, Schreinerei oder auch einem Schlossereibetrieb anfertigen. Nachdem der Zaun aufgestellt ist, bietet er Schutz vor Mensch und Tier und wird in diesem Fall auch Gatter oder Pferch genannt. Gleichzeitig kann ein Gartenzaun auch vor Wind und fremden Blicken schützen und hält vor allem Kleinkinder von der Straße fern.

Gartenzäune lassen sich aber auch wunderschön farbig und bunt durch entsprechende Pflanzen gestalten. Deshalb werden Gartenzäune auch gerne als Rankhilfe für Kletterpflanzen genutzt, damit zum einen die Pflanzen daran emporwachsen können, zum anderen aber auch der Zaun und damit zugleich der gesamte Garten verschönert wird.

Gerade weil Gartenzäune auch zur Zierde dienen, sollte man darauf achten, dass sich der Zaun auch in den Gesamtstil des Hauses integriert und nicht ungewollt hervorsticht, weil er nicht zum restlichen Ambiente des Grundstücks passt.

Vorschriften für den Gartenzaun

Wenn Sie den berühmten und wortwörtlichen Streit am Gartenzaun mit ihrem Nachbarn vermeiden wollen, sollten Sie sich vor dem Aufstellen des Zauns bei ihrer zuständigen örtlichen Behörde erkundigen, ob es Vorschriften zur Einfriedungshöhe oder auch Gestaltung des Gartenzauns gibt. Ebenso könnte z.B. auch der Abstand zur Straße oder dem Gehweg vorgeschrieben sein. Weil die Vorgaben der einzelnen Bundesländer sehr unterschiedlich ausfallen können, listen wir Ihnen an dieser Stelle nur die allgemeinsten Vorschriften für den Gartenzaun auf, mit denen Sie jedoch schon viel Ärger vermeiden können.

Es kann passieren, dass ein bestimmtes Material für den Gartenzaun vorgeschrieben ist, damit er in das Gesamtbild der Ortschaft passt und keine zu krassen Abweichungen passieren. Auch die Höhe des Zauns kann festgelegt sein, wobei zumeist einfach eine Höchstgrenze vorgegeben wird. Stellen sie einen Drahtzaun auf, muss dieser mit Sträuchen umpflanzt werden, um die Verletzungsgefahr zu reduzieren. In der Regel müssen Gartenzäune generell standsicher und ungefährlich aufgestellt sein.

Stellt man den Gartenzaun an der Grenze zu einem anderen Grundstück auf, sollte man den Nachbarn einfach fragen, wie die Einfriedung aussehen soll und sich mit ihm einigen. Erfolgt diese Einigung nicht, ist generell jede ortsübliche Einfriedung zulässig. Man muss jedoch dringend beachten, dass ein Zaun nur auf dem eigenen Grundstück stehen darf und weder auf dem Gründstück des Nachbarn noch auf der Grenzlinie selbst stehen darf. Seitliche Zaunpfähle wiederum müssen immer dem eigenen Grundstück zugewandt sein, sodsas der Nachbar nur die glatte Seite des Zauns sieht. Wählt man wiederum eine Hecke, muss man denselben Abstand, der auch bei Bäumen und Sträuchern vorgeschrieben ist, wählen, weil der Nachbar ansonsten die Umsetzung verlangen kann.

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Metallzäune und Holzzäune

Man sollte sich von diesen Vorschriften nich abschrecken lassen, weil dem Zaunbauer normalerweise sehr viel Spiel- und auch Entfaltungsraum gegeben wird. Vor allem dann, wenn man dem Nachbarn nicht einfach einen Zaun vor die Nase setzt, sondern vorher mit ihm darüber spricht.

Wer diese rechtliche Seite schließlich geklärt hat, kann zwischen den unterschiedlichsten Materialien für den Zaun wählen, die unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Mann sollte sich stets fragen, welche Zwecke der Gartenzaun erfüllen soll, welche Art am besten zum Rest des Hauses passt und auch, wie lange dieser tatsächlich halten soll. Wir stellen Ihnen die zwei am häufigsten verwendeten Materialien vor, die für Gartenzäune verwendet werden: Metall und Holz.

Metallzäune

Wer denkt, Metallzäune seien nur etwas für Fort Knox, der irrt und unterschätzt wahrscheinlich die wunderbare Gestaltungsvielfalt von Metall. Zwar sind Metallzäune aufgrund ihrer Herstellung deutlich teurer als Holzzäune, dafür aber auch stabiler und zudem pflegeleicht und mit einer langen Lebensdauer gesegnet.

Generell bestehen Metallzäune aus fundamentierten Pfosten, an denen waagerechte Riegel besfestigt werden. Die Riegel wiederum halten die senkrechten Stäbe, die aus Profilstahl oder Lochblech bestehen oder auch ein Edelstahlgeflecht sein können. Vorgefertigte Metallzäune bestehen zumeist aus Stahl, Edelstahl oder auch Aluminium.

Bei unbehandeltem Stahl besteht leider immer die Gefahr des Rostens. Selbst mit einer Rostschutzgrundierung und weiteren Deckstrichen dauert es maximal zehn Jahre, bis Gartenzäune aus Metall zu rosten beginnen. Mit einer Feuerverzinkung des Metalls kann dies allerdings nicht passieren, weshalb man feuerverzinktes Material bevorzugen sollte. Wer sofort zum Edelstahl greift, wählt damit zugleich witterungsbeständiges und dadurch wartungsfreies Material.

Auch wenn man feuerverzinkte Gartenzäune „roh“ belassen kann, sollte man über einen Farbanstrich nachdenken. Die Farbe veschönert den Zaun nicht nur, sondern erhöht ebenso den Korrisionsschutz. Man muss nur bedenken, dass die Farbe auf die Dauer durch die UV-Einwirkung verblasst, weshalb die Farbe hin und wieder erneuert werden muss.

Noch ein kleiner Reinigungstipp für Metallzäune: Alle zwei Jahre sollte man den Metallzaun mit klarem Wasser, d.h. ohne jegliche Putz- oder Scheuermittel, abspritzen. Dadurch vermeidet man Moos- und Algenbildung, die ansonsten durch Staub oder auch Regenwasser entstehen kann.

Holzzäune

Zur klassischsten Variante gehören die Holzzäune. Allerdings sollte der Gartenzaun bei einer solchen Wahl immer aus witterungsbeständigem Holz bestehen. Vor allem die heimische Lärche bietet sich als Material für einen Holzzaun an. Weitere gut geeignete Arten sind die Edelkastanie, Eiche, oder Kiefer. Wer biegsames Holz nutzen will, sollte sich für Fichte oder Weide entscheiden. Gerade die Nadelhölzer müssen dabei immer durch einen Anstrich oder Hochdruckimprägnierung gegen die Witterungseinflüsse geschützt werden.

Gartenzäune in verschiedenen Formen

Welches Material man für einen Gartenzaun wählt, hat vor allem auch damit zu tun, welche Art Zaun man überhaupt aufstellen möchte und natürlich auch, wie der Zaun aussehen soll. Der bekannteste Zaun ist der Maschendrahtzaun. Doch wir zeigen Ihnen, wie viele unterschiedliche Zäune es noch gibt und welch große Auswahl Sie dadurch haben.

Lattenzaun

Ein Lattenzaun besteht aus senkrecht stehenden Latten, die durch Querbalken verbunden sind. An die Querbalken werden dann in gleichmäßigen Abständen die Latten angebracht.

Jägerzaun

Einen Jägerzaun nennt man auch Scherenzaun oder Kreuzzaun. Er ist zumeist 80 cm hoch und besteht aus oben zugespitzten Latten, die nebeneinander x-förmig an zwei Querbalken befestigt sind.

Palisadenzaun

Der Palisadenzaun wird auch Lanzenzaun genannt. Er wird senkrecht ausgerichtet und vor zwei Querbalken befestigt. Doch Vorsicht: Weil die einzelnen Palisaden einen runden oder querförmigen Querschnitt haben und am oberen Ende mit Spitzen versehen sind, können sie durch die Gefahr des Aufspießens sehr gefährlich sein. Es verwundert daher nicht, dass bereits die Römer Palisadenzäune zur Verteidigung nutzten.

Maschendrahtzaun

Der bekannte Maschendrahtzaun besteht aus Pfosten und Drähten, wobei die Drähte zu Maschen verflochten sind. In definierten Abständen wird ein Pfosten im Boden verankert und die Drähte zwischen die aufgestellten Pfosten gespannt.

Bohlenzaun

Ein Bohlenzaun lohnt sich vor allem dann, wenn Sie ihr Grundstück vor unerwünschten Blicken schützen wollen, weil er ganz besonders blickdicht ist. Dass hat vor allem damit zu tun, dass die einzelnen Bohlen oder auch Latten einseitig bzw. beidseitig versetzt angeordnet werden.

Weidenzaun

Ein Weidenzaun wird bevorzugt für das Einzäunen von Tieren verwendet. Zumeist besteht er aus Rundpfählen, die aus Fichte oder Tanne bestehen. Die elektrische Variante besteht wiederum aus Drähten oder farbigen Kunststoffbändern, durch die dauerhaft kurze Stromimpulse fließen, die zwar unangenehm, aber auch ungefährlich für die Tiere sind. Ein weiterer Weidenzaun ist der sogenannte Schrankzaun, der vor allem in Wald- und Almgebieten eingesetzt wird, weil er schnell aufgestellt und abgebaut werden kann, gerade dann, wenn Lawinen drohen. Beim Schrankzaun werden Steckenpaare so in den Boden gerammt, dass sie eine Schere bilden, in die dann die Stangen oder Latten eingelegt werden.

Weidengeflechtzaun

Ein Weidengeflechtzaun besteht eng miteinander verflochtenen Weidenzweigen, die mitunter mit Öl behandelt sind. Dadurch, dass die Weidengeflechtzäune so eng verflochten sind, eignen sie sich ideal als Sichtschutz. Besonders für Leute geeignet, die sich Naturoptik in ihrem Garten wünschen.

Katzenzaun

Ein Katzenzaun ist dazu gedacht, entweder ein geliebtes Haustier davon abzuhalten, auf Entdeckungstour zu gehen und sich somit in Gefahr zu begeben, oder auch unerwünschte Tiergäste vom eigenen Garten abzuhalten. Weil ein normaler Maschendrahtzaun in der Regel zu große „Lücken“ aufweist, sind Katzenzäune besonders engmaschig gehalten und sind zudem noch besonders Reißfest. Einen Katzenzaun gibt es auch elektrifiziert, wobei wie bei einem Weidenzaun ungefährliche Stromstöße das Haustier davon abhalten, auszubüchsen.

Gartentor

Eine wunderschöne Erweiterung für Gartenzäune ist ein Gartentor. Egal ob sie einen Gartenzaun aus Holz oder Metall haben; auch ihr Gartentor erhalten Sie in diesen Materialien. Zudem können sie zwischen Gartentoren in verschiedenen Ausführungen wählen: einfache, einflüglige Durchgänge, eine zweiflüglige Toreinfahrt oder gar ein dreiflügliges Gartentor, das eine Kombination aus Durchgangstor und Einfahrtstor darstellt. Die Breite variiert zwischen 1m und 1,5m. Bei der Höhe hat man gar einen Spielraum von 0,8m bis zu 2m.

Wählen Sie als Gartentor eine Toranlage, ist diese mit einem Antrieb ausgestattet und wird entweder manuell oder elektronsich bedient. Zudem kann ein Gartentor mit Drehtorantrieb oder Schiebetorantrieb versehen werden, wobei die meisten Flügeltore auch als Schiebetore angefertigt werden können. Die Schließgarnitur kann dabei ohne Weiteres sowohl links als auch rechts angebracht werden.

Übrigens sind Gartentore zumeist nach Städten wie „Turin“ oder „Den Haag“ benannt, um auf die Reproduktion berühmter Tore aus diesen Städten hinzuweisen.

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