Neuer Terrassenbelag

Wenn die Terrassenplatten selbst mit dem Hochdruckreiniger nicht mehr schöner werden, ist es höchste Zeit für einen neuen Belag. Zumal auch Außenbeläge wie Fliesen, Naturstein oder Betonsteine mit dem Trend der Zeit gehen, ein neues Outfit kann also ohnehin nicht schaden. Zur Wahl stehen Naturstein und Feinsteinzeug, Klinker und Beton. Natursteine verleihen dem "Platz an der Sonne" einen edlen und rustikalen bis mediterranen Touch, haben allerdings auch ihren Preis. Die Materialien reichen vom weichen Schiefer, Marmor und Sandstein über härteren Porphyr, Quarzit, schwarzen Andesit bis hin zu harten Basalt- und Granitplatten. Ob verträumte Landhaus-Terrassen, rustikale Bauerngärten oder romantische Gartenwege: Manch eine Betonsteinplatte zeigt sich heutzutage als verblüffend echte Nachbildung von Naturstein, ist aber robuster und langlebiger.

Für Liebhaber von Holzterrassen, die sich aber an das pflegebedürftige und splitternde Material nicht herantrauen, gibt es inzwischen gute Alternativen. Diese Terrassendielen sind langlebig, witterungsbeständig und rutschfest wie Stein. Sonne, Regen, Schnee – für jedes Wetter gerüstet ist die Terrasse mit einem solchen Glasdachsystem. Auf Wunsch ist die Überdachung mit einer integrierten Markise ausgestattet. Optionale Extras von Heizstrahler bis Beleuchtung sorgen für Komfort auf der Terrasse. Ein neuer Fliesenbelag macht die Terrasse wieder zum Lieblingsplatz. Die nötigen Schritte: Untergrundvorbereitung mit Bodenausgleich, Fliesenkleber und Kunststoffvergütung ausbringen, Fliesen legen und verfugen und schließlich die Anschlussfugen versiegeln. 

Als zentrales Gestaltungselement für Terrassen, Gartenmauern, Treppen und Sitzgruppen passen sich Klinker allen Terrassenformen an. Sie sind pflegeleicht und können flach, hochkant oder seitlich stehend im verdichteten Sand- und / oder Mörtelbett verlegt werden. Am besten geeignet sind unglasierte Steinzeugfliesen. Sie sind zwar fleckenanfällig, jedoch außerordentlich strapazierfähig. Voraussetzung ist eine hohe Verschleißgruppe (3 bis 4) und Frostsicherheit. Fliesen werden auch auf Terrassen im Mörtelbett verlegt. Sie können jedoch bei einem Betonunterbau mit speziellem Fliesenkleber geklebt werden bzw. sind auch im verdichteten Feinsplittbett zu verlegen. Auf glasierte keramische Fliesen oder Platten sollte wegen der Rutschgefahr verzichtet werden.

Oberste Regel bei der Auswahl von Terrassenbelägen: Niemals polierten Naturstein für die Terrasse wählen! Ob polierter Marmor oder Granit – in feuchtem Zustand sind sie Schleuderbahnen. Marmor ist außerdem ein relativ weiches Gestein und daher recht bruchgefährdet und nicht frostsicher. Für den Außenbereich ist Marmor also generell nur sehr bedingt einsetzbar.

Betonsteine bestehen aus Zement, Sand, Kies und Wasser. Verschiedene Ausführungen, Formen und Farben lassen keine Wünsche offen. Es gibt Verbundsteine und geometrische Formate, also quadratische, rechteckige oder sechseckige Betonpflastersteine. Verbundsteine greifen beim Verlegen durch ihre gezackte Form exakt ineinander, sodass sie besonders hohen Belastungen standhalten. Zahlreiche passend erhältliche Spezialelemente für die Randbefestigung oder angrenzende Treppen sowie der günstige Preis sprechen für den Baustoff Beton. Wenn eine Terrasse nicht fachgerecht gebaut wird, sieht sie aufgrund von Unterspülungen schnell aus wie eine Berg-und- Tal-Landschaft. Ob verfliest wird oder Platten mit Quarzsand verfugt werden, das A und O ist ein ausreichend verdichteter Unterbau: Der Terrassen-Untergrund muss mehrmals in verschiedenen Lagen verdichtet werden. Baustoffhändler, Baumarkt oder Werkzeugverleih verleihen dafür Rüttelverdichter.

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