Terrassenüberdachung bauen

Tipps und Bauanleitung für ein Terrassendach

In der Freiluftsaison sind Terrassen eine Wohltat. Zumindest dann, wenn das Wetter mitspielt. Fängt es aber zu regnen an, hält sich dort niemand mehr gern auf. Mit geeignetem Material lässt sich allerdings eine Überdachung montieren, womit die Terrasse bei fast jeder Witterung nutzbar ist – sich auf diese Art und Weise sogar verschönern lässt.

Eine Terrassenüberdachung selber zu bauen ist eine kostengünstige Alternative zu den Fachbetrieben, die solche Überdachungen anbieten. Ist man sich mit der Planung und dem Vermessen etwas unsicher, kann auch auf einen Bausatz aus dem Baumarkt zurückgegriffen werden. Bei den Fertigkonstruktionen wird nur noch der eigentliche Selbstbau vom Heimwerker übernommen.

Das richtige Material für die Terrassenüberdachung

Beim Bau des Terrassendaches muss zwischen dem Unterbau und den eigentlichen Dachplatten unterschieden werden. Beide können aus verschiedenen Materialien bestehen und optisch den eigenen Wünschen angepasst werden.

Für den Unterbau empfehlen wir eine einfache Konstruktion aus Holz. Dieser kostengünstige Werkstoff hat im Vergleich zu Profilen aus Metall den großen Vorteil, dass zum einen keine speziellen Werkzeuge zum Metallschneiden benötigt werden und zum anderen jeder Heimwerker im Verarbeiten von Holz mehr Erfahrungen hat. Beachtet werden muss jedoch, dass der Werkstoff das ganze Jahr über Regen, Schnee, starker UV-Bestrahlung und erheblichen Temperaturunterschieden ausgesetzt ist. Ein guter Holzschutz, der regelmäßig erneuert wird, ist daher zwingend notwendig.

Die Dachplatten werden in unterschiedlichen Ausführungen angeboten. Grundsätzlich wird zwischen lichtundurchlässigen und lichtdurchlässigen Terrassenüberdachungen unterschieden. Wir empfehlen aus mehreren Gründen die zweite Variante: auf der Terrasse ist es stets hell und es muss auch in den Abendstunden nicht mit künstlichem Licht gearbeitet werden, das Sonnenlicht dringt auch in die hinter der Terrasse liegenden Zimmer, ein mobiler Sonnenschutz unter dem Terrassendach kann mithilfe von Sonnensegeln realisiert werden.

Wird eine Baugenehmigung benötigt?

Manchmal will die Baubehörde ein Wörtchen mitreden: Handwerkliches Geschick allein bedacht noch keine Terrasse, wenn dem Vorhaben Bauvorschriften entgegenstehen. Wie bei einem Wintergarten erfordert es bei großflächigen Konstruktionen in vielen Fällen einer behördlichen Bauabnahme. Die Baubehörde prüft dabei, ob die Statik des Traggerüsts ausreichend ist. Es empfiehlt sich in dem Fall, die zuständige Baubehörde zu konsultieren und bereits bei der Planung einen Architekten oder Statiker einzubeziehen. Denn beide kennen sich mit den örtlich geltenden Bauvorschriften bestens aus.

Lichtdurchlässige Terrassenüberdachung bauen

Lichtplatten aus PVC, Acrylglas oder anderen Kunststoffen können hier eine Lösung bieten. Als witterungsbeständige Bedachungslösung sind sie in verschiedenen Ausführungen im Handel erhältlich. Meistens haben sie ein Wellen- oder Trapezprofil und sind wahlweise transparent, wabengemustert, getönt oder gekräuselt. Für welche Variante sich der Bauherr letztendlich entscheidet, ist eine Frage des Terrassenstils und des persönlichen Geschmacks. Eine Alternative zu Wellenplatten bieten Stegdoppel- oder Stegdreifachplatten, die ebenso lichtdurchlässig sind wie die gewellten Varianten. Wie viel Licht hindurchdringt, hängt von der Transparenz des Materials ab. Von glashell bis stark getönt reicht hier die Skala und je dunkler das Material ist, desto besser schützt es vor schädlicher UV-Strahlung. Wer eine Bedachung mit Lichtplatten selber bauen möchte, kann dies mit relativ wenig Aufwand realisieren. Ein paar Dinge sind jedoch dabei zu beachten.

Richtige Materialien geben Stabilität

Um die Lichtplatten montieren zu können, ist zuvor ein Traggerüst aus Holz oder Metall zu bauen. Die Auswahl des Materials hängt sowohl vom Geschmack und Geldbeutel als auch von der verfügbaren Zeit ab. Denn als Trägermaterial ist Holz sehr pflegeintensiv und muss regelmäßig gestrichen und imprägniert werden, um es gegen die Witterung zu schützen. Was auch immer zum Einsatz kommt – das Gerüst muss ausreichend stabil sein, damit es nicht bei stürmischem Wetter zusammenbricht. Und natürlich sollte das Traggerüst optisch auch zum Haus und zum Garten passen. Lichtplatten haben zwar nur ein relativ geringes Gewicht, bieten nach der Verlegung jedoch Angriffsflächen für Windböen, deren Kräfte dann auf die gesamte Konstruktion wirken. Darüber hinaus muss der Bauherr auch mögliche Schneelasten bedenken. In schneereichen Gegenden sollten die Lichtplatten deshalb eine ausreichende Stärke aufweisen, damit sie Schneelasten tragen können, ohne dabei durchzubiegen. Aus diesem Grund sollten die Unterzüge, wie die Verstrebungen des Traggerüsts zur Befestigung der Platten heißen, dann auch dichter stehen.

Die Kunststoffplatten lassen sich beliebig zuschneiden

Obwohl die Hersteller Lichtplatten in unterschiedlichen Längen und Breiten produzieren, müssen sie vor dem Verlegen fast immer erst auf die benötigte Größe zugeschnitten werden. Das ideale Werkzeug für den Zuschnitt ist die Trennscheibe eines Winkel- oder Trennschleifers. Lichtplatten aus Acrylglas oder PVC haben meistens ein Wellen- oder Trapezprofil. Die Platten sind in Längsrichtung zu verlegen, wobei sich die einzelnen Platten überlappen dürfen. Die Materialstärke bestimmt die Maximallänge, die bei der Verlegung möglich ist. In der Regel liefert der Hersteller die Platten in der Länge aus, in der sie an einem Stück verlegt werden können. Sofern es zu Überlappungen in Längsrichtung kommt, sollten diese zehn Zentimeter betragen. Von Vorteil ist es, wenn sich an den Überlappungsstellen ein Unterzug befindet, wo sich die überlappenden Lichtplatten befestigen lassen. Das verhindert, dass die Lichtplatten flattern. Andernfalls klappern die Lichtplatten bei starkem Wind. Überhänge an den Plattenenden sind grundsätzlich kurz zu halten, um dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten.

Beständige Festigkeit: Schrauben aus Edelstahl

Bei der Befestigung der Platten muss der Bauherr sehr sorgfältig vorgehen, denn Bohrungen in Kunststoff oder Acrylglas sind besonders kritisch. Um Risse an der Bohrstelle zu vermeiden, ist ein scharfer Kegelbohrer zu verwenden, der im Falle von Rissbildungen gegebenenfalls nachzuschärfen ist. Aus dem gleichen Grund sind die Befestigungsschrauben zu zentrieren, damit sie mit der Kante des Bohrlochs nicht in Kontakt kommen. Andernfalls entstünde eine Kerbwirkung, die Rissbildungen begünstigt. Dichtkappen sorgen dafür, dass beim Festziehen der Schrauben durch die Druckwirkung keine Splitterungen oder Risse am Bohrloch entstehen. Weil sich Kunststoffe wie PVC ausdehnen und Spannungen entstehen können, ist beim Anziehen der Schrauben Vorsicht geboten. Im Gegensatz zu den gewellten Lichtplatten werden Stegplatten nicht gebohrt und festgeschraubt, sondern geklemmt. Durch die mit den Unterzügen verschraubten Klemmprofile lassen sich die Stegplatten sicher befestigen.

Steigung berechnen – Gefälle berechnen

Früher oder später kommen die meisten Heimwerker in die Situation eine Dachneigung für ein Terrassendach ausrechnen zu müssen. Wie erklären, was es mit Steigung und Gefälle auf sich hat, und sie berechnet werden können.

 Steigung berechnen - Gefälle berechnen

Auch das Terrassendach braucht ein Gefälle

Bei der Montage von Lichtplatten ist stets auf ein ausreichendes Gefälle zu achten. Zwecks schneller Ableitung von Regenwasser sollte die Neigung mindestens fünf Grad betragen, was ungefähr acht Zentimetern auf ein Meter Plattenlänge entspricht. Bei Acryl-Wellplatten empfehlen viele Hersteller sogar eine zehn Grad Neigung. In der Regel schreiben die Lichtplattenhersteller jedoch genau vor, welches Gefälle bei den jeweiligen Plattenarten einzuhalten ist.

Anleitung: Lichtdurchlässige Terrassenüberdachung aus Holz selber bauen

Materialliste und Werkzeugbedarf

Fertige Terrassenüberdachungen sind etwas teurer, dafür beinhalten Sie alle benötigten Materialien.

BenötigteWerkzeuge:

  • Säge
  • Zwei Leitern oder Gerüst, evtl. Baustützen
  • Wasserwaage
  • Bohrmaschine
  • Akkuschrauber
  • Winkelschleifer
  • Anreißwinkel
  • Schaufel
  • Baueimer

Materialbedarf:

Schritt 1: Planung und Vorbereitung

Eine Skizze vereinfacht die Planung
Eine Skizze vereinfacht die Planung.
So sieht die fertige Überdachung aus
So sieht die fertige Überdachung aus

In unserer Anleitung zeigen wir Ihnen, wie Sie ein lichtdurchlässiges Terrassendach aus Holz mit einer Eindeckung aus Doppelstegplatten selbst bauen können. Die Platten verdunkeln die Terrasse nicht, bieten durch Ihre UV-Beständigkeit jedoch ausreichend Sonnenschutz. Die vorderen Stützpfosten sind auf einem Trägerpfosten in einem Betonfundament verankert, die hinteren Pfosten an einer Wand befestigt. Da die Planung für jede Pergola individuell ist, passen Sie Maße und Aufbau entsprechend an. Statt Pfosten an der Wand zu stellen, besteht auch die Möglichkeit die obere Pfette direkt am Haus zu befestigen.

Wichtig für ein stabiles Terrassendach ist eine präzise Berechnung der Statik. Maße, Anzahl und Material der Pfosten und Sparren muss auf die Dacheindeckung, Konstruktionsweise und Größe der Terrassenüberdachung abgestimmt werden. Ziehen Sie wenn nötig, einen Fachmann zu Rate.

Zum besseren Ablauf von Regen und Tauwasser muss das Terrassendach mindestens in einem fünf Grad Winkel zur offenen Seite abfallen. Um diese Schräge zu realisieren, sind die vorderen Stützbalken kürzer als die gegenüberliegenden Trägerpfosten an der Hauswand. Empfohlen wird eine Dachhöhe zwischen 230 und 270 cm. Fertigen Sie eine Skizze an, sie erleichtert Ihnen die Planung und Ermittlung des Materialbedarfs.

Bausätze für Terrassenüberdachungen, die alle benötigten Materialien enthalten, gibt es im Handel. Sägen Sie Holz und Überdachung selbst zurecht, denken Sie, nicht nur bei den Sägearbeiten, an entsprechende Arbeits- und Schutzkleidung. Einige Arbeitsschritte sind nur zu Zweit durchführbar. Helfende Hände sollten daher ebenfalls eingeplant werden.

Schritt 2: Punktfundament gießen

Bei Bedarf muss vorhandenes Pflaster geöffnet werden.
Bei Bedarf muss vorhandenes Pflaster geöffnet werden.

Um die Tragfähigkeit der vorderen Stützbalken zu gewährleisten müssen Sie in einem stabilen Betonfundament verankert werden. Heben Sie dafür an den für die Balken vorgesehenen Stellen etwa 30 x 30 cm große Löcher vor Ihrer Terrasse aus. Um einen Stein, Betonboden- oder Fliesenbelag zu öffnen muss schweres Gerät wie Bohrhammer und Trennschleifer eingesetzt werden.

Beachten Sie, je weicher der Untergrund, desto größer sollte das Fundament ausfallen.

Für den nächsten Schritt Wasserwaage, Pfostenträger und zwei Leisten, die den Lochumfang überragen, bereit legen. Beton in einem großen Eimer mischen und in das Loch gießen. Pfostenanker darin versenken und etwa einen Zentimeter Luft zwischen Beton und Träger lassen, sodass sich später kein Wasser dazwischen staut. Verankerung mit der Wasserwaage gerade ausrichten und mit den Leisten stabilisieren. Betonfundament gemäß Herstellerangaben aushärten lassen.

Löcher für das Betonfundament ausheben
Löcher für das Betonfundament ausheben
Mit Erdfeuchten Beton auffüllen.
Mit Erdfeuchten Beton auffüllen.
Pfostenanker ausrichten und stabilisieren
Pfostenanker ausrichten und stabilisieren.

Schritt 3: Rückseitige Stützbalken befestigen

Löcher für Gewindestange vorbohren.
Löcher für Gewindestange vorbohren.

Während der Trocknungszeit des Betons können die Pfosten auf der Rückseite der Terrasse aufgestellt und an der Wand befestigen werden. Je Pfosten werden zwei senkrecht übereinander liegende Gewindestangen in der Hauswand verankert.

Für eine maximale Stabilität eine Gewindestange im unteren Drittel und eine im oberen Drittel anbringen. Bohrlöcher mit Hilfe von Meter und Wasserwaage einzeichnen und vorbohren. Mit Montagemörtel ausspritzen und sofort die Gewindestangen einführen. Injektionsmörtel aushärten lassen.

Nach dem Trocknen, Mutter und Unterlegscheibe aufschrauben und Stützbalken platzieren. Die Gewindestange durch die vorgebohrten Löcher im Holz führen.

Den Balken nicht an der Wand anlehnen sondern mit der Wasserwaage gerade ausrichten und mit Unterlegscheibe und Muttern auf beiden Seiten kontern. Die überstehende Gewindestange wird später mit dem Winkelschleifer abgeschnitten.

Wandloch mit Montagemörtel ausspritzen.
Wandloch mit Montagemörtel ausspritzen.
Gewindestange einführen und trocknen lassen.
Gewindestange einführen und trocknen lassen.
Pfosten nicht direkt an der Wand anlegen.
Pfosten nicht direkt an der Wand anlegen.

Schritt 4: Kopfpfette der Terrassenüberdachung montieren

Auf den Pfosten wird nun ein Querbalken aufgelegt und befestigt. Der Balken dient als Träger für die Sparren und wird Pfette bezeichnet.

Die Pfette auf die Stützpfosten heben und mit der Wasserwaage gerade ausrichten. Schraubloch vorbohren und aufliegenden Balken mit langen Holzschrauben (hier 80 mm x 200 mm) auf den Stützpfosten befestigen.

Pfette auflegen und gerade ausrichten.
Pfette auflegen und gerade ausrichten.
Mit zwei Schrauben von oben befestigen.
Mit zwei Schrauben von oben befestigen.

Schritt 5: Vordere Stützpfosten montieren

Auf dem getrockneten Fundament werden nun die Pfosten der Vorderseite montiert. Ist der Umfang des Balkens zu dick für den Pfostenanker, Holz mit Stechbeitel und Säge entsprechend ausklinken. Pfosten in die Fassung stellen und mit Holzschrauben (hier 50 x 80 mm) durch die vorgesehenen Bohrlöcher fixieren.

Vor dem Festschrauben des nächsten Pfosten mit der Wasserwaage und einer Leiste als Verlängerungshilfe prüfen, ob die Höhe der Balken übereinstimmt.

Pfosten aufstellen, ausrichten und fest schrauben.
Pfosten aufstellen, ausrichten und fest schrauben.
Mit der Wasserwaage die Höhe der Pfosten überprüfen.
Mit der Wasserwaage die Höhe der Pfosten überprüfen.

Schritt 6: Fußpfette montieren

Die Fußpfette bildet die untere Auflage für die Dachsparren. Den Balken für die Pfette mit mindestens zwei Personen auf die Pfosten legen und gerade ausrichten.

Sichern Sie die Fußpfette vor dem Verschrauben mit Querleisten oder Spanngurten und Baustützen und prüfen Sie die Ausrichtung mit der Wasserwaage vor dem endgültigen festschrauben.

Schrauben Sie provisorische Leisten zur Sicherung an.
Schrauben Sie provisorische Leisten zur Sicherung an.
Pfette mit langen Holzschrauben von oben befestigen.
Pfette mit langen Holzschrauben von oben befestigen.

Schritt 7: Sparren für Doppelstegplatten aufbringen

Um der Dachlast problemlos Stand zu halten, muss der Sparrenabstand den statischen Anforderungen entsprechen. Kalkulieren Sie ebenfalls die Breite der Doppelstegplatten ein, so dass diese möglichst passgenau verlegt werden können.

Bei ungewöhnlichen Maßen, bleibt Ihnen das Zurechtschneiden einer Platte oft dennoch nicht erspart. Der Sparrenabstand bei einem Meter breiten Doppelstegplatten und zehn Zentimeter breiten Sparren, beträgt beispielsweise 90 cm. Beginnen Sie an einer Seite der Terrasse und bohren Sie den Dachsparren mit Holzschrauben auf der Pfette fest. Messen Sie den Zwischenraum genau nach und fahren Sie mit dem nächsten Sparren fort, bis alle montiert sind.

Sparren auflegen und exakt gerade ausrichten.
Sparren auflegen und exakt gerade ausrichten.
Sparrenabstand mit der Dacheindeckung abstimmen.
Sparrenabstand mit der Dacheindeckung abstimmen.

Schritt 8: Bänder montieren und Längsbalken einsetzen

Die provisorischen Querverstrebungen zwischen Pfetten und Pfosten werden nun durch massive Querbalken ersetzt. Die sogenannten Bänder verstärken die Terrassenüberdachung zusätzlich. Mit Hilfe eines Anreißgeräts kann das Holz im richtigen Winkel zurecht gesägt werden.

Anschließend die Querverstrebungen zwischen Pfosten und Pfette schrauben. Die Stützleisten werden nun nicht mehr benötigt und können entfernt werden.

Den Winkel anzeichnen und Holz passgenau zusägen.
Den Winkel anzeichnen und Holz passgenau zusägen.
Querbalken zwischen Pfette und Pfosten schrauben.
Querbalken zwischen Pfette und Pfosten schrauben.

Die Statik erfordert es zwar nicht, wer möchte kann jedoch zusätzlich Längsbalken zwischen den Pfosten anbringen. Möchten Sie die Seiten offen zugänglich lassen, überspringen Sie diesen Punkt einfach.

Die Balken eignen sich zum Sitzen oder als Blumenregal. Dafür die Pfosten entsprechend ausklinken und Längsbalken von beiden Seiten gleichzeitig in die Aussparung einsetzen.

Stützpfosten für die Längsbalken exakt ausklinken.
Stützpfosten für die Längsbalken exakt ausklinken.
Längsbalken von beiden Seiten in die Holznut schieben.
Längsbalken von beiden Seiten in die Holznut schieben.

Schritt 9: Holz streichen und vor Witterungseinflüsse schützen

Vor dem Eindecken der Terrassenüberdachung schützen Sie das Holz mit Farbe oder Lasur für Außen vor Witterungseinflüssen. Decken Sie die Terrasse mit Malerfolie ab und streichen Sie die gesamte Überdachung mit dem Holzschutz.

Kleine Ecken mit einem Pinsel streichen und Unterseiten und Außenkanten nicht vergessen. Für ein deckendes Farbergebnis, streichen Sie ein zweites Mal, nachdem der erste Anstrich getrocknet ist.

Das Holz mit Farbe oder Lasur vor Feuchtigkeit schützen.
Das Holz mit Farbe oder Lasur vor Feuchtigkeit schützen.
Auch die Sparren vor dem Eindecken streichen.
Auch die Sparren vor dem Eindecken streichen.

Schritt 10: Doppelstegplatten auf dem Terrassendach befestigen

Das verwendete Stegplatten System beinhaltet die Platten und die passenden Schienen und Schrauben zur Montage. Die verschiedenen Modelle unterscheiden sich in der Art der Befestigung, beachten Sie daher die Herstellerangaben. Schienen und Platten wenn nötig mit dem Winkelschleifer anpassen.

Schienen gemäß Anleitung mittig auf den Sparren verschrauben.

Klebeband auf die Seiten der Fußpfette kleben.
Klebeband auf die Seiten der Fußpfette kleben.
Gelochtes Klebeband auf Seiten der Kopfpfette kleben.
Gelochtes Klebeband auf Seiten der Kopfpfette kleben.

Die offenen Seiten der Plexiglasplatten mit dem Abdichtband bekleben. Das gelochte Klebeband auf die höher liegende Seite kleben, so dass Flüssigkeit aus den Zwischenräumen verdunsten kann. Dann die passenden Abschlussleisten über dem Klebeband anbringen.

Hohlkammerplatten auf den Schienen montieren und Abdeckung aufbringen. Fertig ist ihre selbst gebaute Terrassenüberdachung.

Aluleisten und Platten gemäß Herstellerangaben montieren.
Aluleisten und Platten gemäß Herstellerangaben montieren.
Die fertige selbst gebaute Terrassenüberdachung.
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Terrassenüberdachung , d. 21-06-16 11:35:

Sehr schöner Bericht. Obwohl die Struktur der Platte jedoch erst einmal eine Frage des Geschmacks ist, sollte man nicht die entsprechenden Funktionalitäten der Platten vernachlässigen bei der Auswahl. So wird es z.B. unter einer einfachen, glasklaren Terrassenüberdachung aus PVC so heiss, das man darunter nicht mehr den Sommer genießen kann.

Zwei kleine Tipps habe ich außerdem noch - man sollte die Unterkonstruktion, sofern diese dunkel ist, auf jeden Fall mit einer hellen Farbe vorstreichen, und zwar überall dort, wo man von oben durch die Lichtplatte auf die Konstruktion schauen kann. Das kann ansonsten durch die Temperatur Schaden an der Lichtplatte verursachen...
Und ein wichtiger Tipp noch zur Lagerung von Lichtplatten. Sollten diese geliefert werden und man öffnet das Paket, darf das Paket auf keinen Fall offen stehen bleiben. Die Platten verziehen sich innerhalb kürzester Zeit durch die Lupenwirkung und Sonneneinstrahlung oder hinterlassen hässliche Flecken. Also gilt: Wenn es geöffnet wird, nur kurz prüfen und sofort wieder gut abdecken. Einzeln kann man die Platten natürlich z.B. auf dem Rasen ablegen, aber auf keinen Fall Stapel bilden - so klein sie auf sein mögen. :-) Wir wünschen viel Vergnügen bei der neuen Terrassenüberdachung.

Trapezblech , d. 08-02-16 13:20:

Sehr schöner Bericht über die Möglichkeiten beim Terrassendach. Schneiden muss man aber nicht mehr, wenn man auf Maß bestellt :-)

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Bildnachweis
1. "Terrassenüberdachung"von dachplatten24.de (dachplatten24.de)
2. "Aluprofil"von dachplatten24.de (dachplatten24.de)
3. "Lichtplatte"von dachplatten24.de (dachplatten24.de)
4. "Edelstahlschrauben"von dachplatten24.de (dachplatten24.de)
5. "Steigung berechnen – Gefälle berechnen" (Originalbild): jarmoluk, Lizenz: CC0 Public Domain / Pixabay
6. "Eine Skizze vereinfacht die Planung": © Yvonne Bräunig - heimwerker.de
7. "So sieht die fertige Überdachung aus"
8. "Bei Bedarf muss vorhandenes Pflaster geöffnet werden."
9. "Löcher für das Betonfundament ausheben"
10. "Mit Erdfeuchten Beton auffüllen."
11. "Pfostenanker ausrichten und stabilisieren"
12. "Löcher für Gewindestange vorbohren."
13. "Wandloch mit Montagemörtel ausspritzen."
14. "Gewindestange einführen und trocknen lassen."
15. "Pfosten nicht direkt an der Wand anlegen."
16. "Pfette auflegen und gerade ausrichten."
17. "Mit zwei Schrauben von oben befestigen."
18. "Pfosten aufstellen, ausrichten und fest schrauben."
19. "Mit der Wasserwaage die Höhe der Pfosten überprüfen."
20. "Schrauben Sie provisorische Leisten zur Sicherung an."
21. "Pfette mit langen Holzschrauben von oben befestigen."
22. "Sparren auflegen und exakt gerade ausrichten."
23. "Sparrenabstand mit der Dacheindeckung abstimmen."
24. "Den Winkel anzeichnen und Holz passgenau zusägen."
25. "Querbalken zwischen Pfette und Pfosten schrauben."
26. "Stützpfosten für die Längsbalken exakt ausklinken."
27. "Längsbalken von beiden Seiten in die Holznut schieben."
28. "Das Holz mit Farbe oder Lasur vor Feuchtigkeit schützen."
29. "Auch die Sparren vor dem Eindecken streichen."
30. "Klebeband auf die Seiten der Fußpfette kleben."
31. "Gelochtes Klebeband auf Seiten der Kopfpfette kleben."
32. "Aluleisten und Platten gemäß Herstellerangaben montieren."
33. "Die fertige selbst gebaute Terrassenüberdachung."

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