Balkon in voller Blüte - Tipps für Bepflanzung und Pflege

Blumenkastenbepflanzung Schritt für Schritt

Wenn die ersten Krokusse und Tulpen ihre Köpfe aus der Erde recken, wird es für Blumenfreunde Zeit, auch den Balkon zu bepflanzen. Mit blühend bunten Blumenkästen lässt sich ganz leicht die kahle Winterstimmung vertreiben. MAX BAHR gibt Tipps für die Balkonbepflanzung und die richtige Blumenpflege. So bleibt der Balkon lange farbenfroh und lebendig.

Ein blütenreicher Balkon ist ein Genuss: ein Ort zum Entspannen, zum Sonne tanken, eine grüne Oase in der Stadt. Bereits ab März kann es mit der Bepflanzung auf dem Balkon losgehen. Dafür werden – neben den Blumen selbst – die folgenden Utensilien und Werkzeuge benötigt: Ein Blumenkasten (gegebenenfalls mit Aufhängevorrichtung), der je nach Geschmack und Bauweise des Balkons aus Ton, Holz oder Plastik sein kann und etwa 20 Zentimeter breit und ca. 20 Zentimeter hoch sein sollte – Länge nach Wahl. Auch dran denken: Eine Blumenkelle, eine Gießkanne, Balkon- Pflanzenerde, Kies, Tonscherben, Gartenhandschuhe und Zeitungspapier zum Unterlegen. Für die erste Balkonbepflanzung des Jahres eignen sich am besten Blumen, die auch die letzten Frostnächte überstehen, wie Stiefmütterchen und Primeln. Vor der Bepflanzung empfiehlt sich, die farbliche Abstimmung der Pflanzen und ihren Platzbedarf im Kasten zu testen. Damit jede Pflanze genügend Wasser und Nährstoffe bekommt, sollten sie nicht zu dicht und am besten versetzt stehen.

Bewässerung und Dränage

Die Pflanzen sollten nicht mit trockenem Wurzelballen in den Kasten gesetzt, sondern zuvor begossen werden. Bei sehr trockener Erde ist es ratsam, die Pflanzen (noch in den Plastikschalen) in ein lauwarmes Wasserbad zu tauchen.

Eine Blumenkasten- Dränage verhindert die Bildung von Staunässe, die Ursache für Wurzelfäulnis. Die Dränage ist leicht aus Kieselsteinen oder Blähton und Tonscherben herzustellen. Die Tonscherben werden über die Abflusslöcher des Kastens gelegt, damit die Blumenerde die Löcher nicht verstopft. Zierkies für den Dränagebau gibt es von MAX BAHR.

Dränagebau aus Kies und Tonscherben
Einfüllen der Balkon-Pflanzenerde

Die richtige Blumenerde und das Einsetzen der Pflanzen

Auf die Kies- Tonscherben- Schicht wird Blumenerde gegeben, bis der Kasten zu zwei Drittel bis drei Viertel gefüllt ist. Die Balkon Pflanzenerde von MAX BAHR ist mit Guano (organischer Dünger mit hohem Stickstoff- und Phosphorsäuregehalt) angereichert, sodass beim Einpflanzen nicht zusätzlich gedüngt werden muss. Stickstoff sorgt für sattes Blattgrün, Phosphor für leuchtende Blüten. Die Blumen werden ohne Plastiktöpfchen versetzt in den Kasten gepflanzt. Wenn alle am richtigen Platz stehen, werden die Lücken mit Erde aufgefüllt, gut angedrückt und ein etwa zwei Zentimeter hoher Gießrand gelassen.

Utensilien
Pflanzen in den Kasten einsetzen
Blumen reichlich mit Wasser begießen

Regelmäßig gießen

Gießen ist der letzte Schritt bei der Kastenbepflanzung. Die frisch gepflanzten Blumen benötigen reichlich Wasser. Dabei nicht die Pflanzen selbst, sondern die Erde begießen. Der Balkonkasten ist nun fertig bepflanzt, und die Blumen sind gut versorgt. Generell gilt, dass Blumen in Kästen täglich genügend Feuchtigkeit benötigen. Das Wasser sollte nicht zu kalt sein, da kaltes Wasser die Pflanzenwurzeln beschädigen kann. Besonders gut: "frisch gezapftes" Leitungswasser einfach über Nacht in der Gießkanne für den nächsten Morgen stehen lassen.

Düngen mit Balkonpflanzen-Dünger
Fertig bepflanzter Blumenkasten

Die erste Düngung

Die erste Düngung ist nach vier bis sechs Wochen fällig. Gut geeignet ist der Balkonpflanzen- Dünger von MAX BAHR, ein organisch mineralischer Dünger mit Guano. Er enthält alle wichtigen Hauptnährstoffe und Spurenelemente und ist speziell auf blühende Balkonpflanzen abgestimmt. Drei bis vier Gramm Dünger pro Liter Erde werden in die obere Erdschicht eingearbeitet. Gründliches Wässern beschleunigt die Düngerwirkung. Um möglichst lange Freude an dem Balkon- Blütenmeer zu haben, sollten die Blumen regelmäßig, je nach Pflanzenbedarf, gedüngt und verwelkte Pflanzenteile abgeknipst werden.

Frühlingsblumen

Iris: sonnig, warm

Ranunkel: sonnig
Stiefmütterchen: sonnig bis halbschattig
Kissenprimel: sonnig bis halbschattig
Tausendschön: sonnig bis halbschattig
Mini-Narzisse: sonnig bis halbschattig
Alpenveilchen: halbschattig bis schattig

Sommerblumen

Zinnie: vollsonnig

Mittagsblume: sonnig
Leberbalsam: sonnig und geschützt
Tagetes: sonnig bis halbschattig (auch für windige Standorte geeignet)
Fleißiges Lieschen: halbschattig bis schattig
Lobelien: sonnig bis halbschattig
Tränendes Herz: halbschattig bis schattig

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