Keller sanieren – Schäden erkennen – Mängel beheben

Zuerst sind Schäden eines Bauwerks im Keller und Untergeschoss zu sehen und zu spüren: Dies sind die Orte, an dem eine mangelhafte Abdichtung und Dämmung schnell zu Tage tritt. Wird der Schaden nicht eingegrenzt und behoben, so kann er sich auf das ganze Gebäude auswirken und ausbreiten. Schützen Sie Ihren Keller – erkennen Sie rechtzeitig die Schwachstellen und korrigieren Sie diese. Oft lässt sich bei der Gelegenheit aus einem vernachlässigten Kellerraum ein nutzbarer Wohn- oder Lagerraum gestalten.

Kellerböden sind hohen Belastungen ausgesetzt und bedürfen eines schützenden Anstrichs mit Zement- und Betonfarbe, die sie widerstandsfähig und pflegeleicht macht. Hier erfahren Sie, wie Sie den Kellerboden grundieren und richtig streichen und welche Farbe für Heizungskeller geeignet ist. Kellerboden streichen

Häuser mit hundert Jahren und mehr auf dem Buckel leiden oft unter einer hohen Konzentration an Mauersalzen, die Wasser ziehen. So sind oft in alten Häusern Ausblühungen zu beobachten, hervorgerufen durch das Kristallisieren von Salz. Gegen diese Schäden, die nur die Oberfläche des Mauerwerks betreffen helfen Imprägniermitteln und ein spezieller Sanierputz.

Lesen Sie hier mehr über Salze und Schimmel.

Eine Horizontalsperren ist eine Wasser abweisenden Linie im Mauerwerk, oberhalb welcher die Bausubstanz austrocknen kann. Ein Verfahren für eine solche Sperre ist eine Injektion mit dem Trennmittel Paraffin, das in die Wand eingefüllt wird. Dazu wird die Wand mit Heizstäben auf 150 Grad erwärmt und ausgetrocknet, anschließend das Paraffin unter Druck injiziert.

Mehr über Horizontalsperren.

Kellerdecke dämmen

Quelle: Wikipedia; Autor: Christian Gahle, nova-Institut GmbH

Eine Kellerdeckendämmung wird unterschätzt. Dabei kann diese Art der Dämmung bereits viele Energiekosten sparen und ist zugleich im Gegensatz zu anderen nachträglichen Dämmungen günstig. Durch die Dämmung der Kellerdecke lassen sich bereits 5-10% der Energiekosten einsparen und Sie bringen zugleich sowohl einen Brandschutz als auch einen Lärmschutz an Ihre Kellerdecke an. Welche weiteren Vorteile sich ergeben, erfahren Sie in unserem Artikel über die Kellerdeckendämmung.

Die Kellerdecke zu dämmen ist nicht sonderlich schwer, dafür aber sehr effezient, weil Sie durch die Energieeinsparung zugleich auch Geld sparen. Sie können die Dämmung entweder direkt an die Decke kleben oder in eine Lattenkonstruktion integrieren. Beide Varianten stellen wir Ihnen in unserer Anleitung zur Dämmung der Kellerdecke vor.

Ist eine Dichtung und Dämmung von außen nicht möglich oder zu aufwändig, so können Kellerwände auch von innen abgedichtet werden. Eine Art und Weise ist das Aufbringen von speziellen Noppenbahnen auf die Wand mit Drainagefunktion gegen eindringende Feuchtigkeit. Lüftungsschlitze oben und unten lassen die Feuchte entweichen. Anschließend lassen sie die Bahnen wohnlich verputzen.

Dämmung von innen zum Schutz gegen Feuchte.

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