Naturstein-Fassade aus Natursteinplatten

Sechs Schritte zur gedämmten Naturstein-Fassade

Eine Naturstein-Fassade lässt sich auch mit modernen Dämmsystemen realisieren.

Sto bietet bauaufsichtlich zugelassene Systeme für WDVS- und VHF-Fassaden. In nur sechs Schritten entsteht eine attraktive Oberfläche auf einer energiesparenden Gebäudehülle.

Für die Sto-Systeme StoTherm und StoVentec stehen verschiedene Natursteinsorten in den Formaten 30,5 x 30,5 und 61 x 30,5 Zentimeter zur Wahl. Bei StoVerotec Stone Massive sind individuelle Steinformate, je nach Natursteingegebenheiten möglich. Die Steine stammen von der Sto-Tochter Hemmstone. Das Beispiel zeigt den Muschelkalk StoFossil SKL, dessen Farbskala zwischen Hellgrau, Braun und bläulichen Nuancen changiert.

Drei Untergrund-Systeme für die Natursteinplatten-Fassade

Für den Wärmeschutz sorgt entweder ein Wärmedämm-Verbundsystem oder ein vorgehängtes hinterlüftetes Fassadensystem (VHF). Auf die Wärmedämm-Verbundsysteme StoTherm Vario und StoTherm Mineral können die Natursteinfliesen direkt auf die Armierungslage geklebt werden. Bei StoTherm Classic ist die Armierungslage zunächst mit StoPrep Contact zu grundieren. Alternativ steht StoVerotec Stone Massive als vorgehängtes, hinterlüftetes Fassadensystem mit massiven Steinplatten und speziellem Hinterschnittanker zur Wahl. Hier werden die Natursteine (ohne herkömmliche Bohr-Mörtel-Verankerung) mit spezieller, witterungsunabhängiger Hinterschnitttechnik direkt an Agraffenprofilen auf die Sto Edelstahl/Aluminium-Unterkonstruktion befestigt.

Die Verarbeitung der Fliesen beginnt mit dem Festlegen des Verbundes auf der Armierungsschicht (Bild) und dem Zuschnitt der Platten.

Dann wird der Spezialkleber StoColl KM zuerst auf die Wand aufgetragen.

Danach Natursteinkleber auf die Plattenrückseite der Natursteinplatten auftragen. 

Die Fliesen anschließend auf dem Untergrund einschwimmen, ausrichten und andrücken.

Die Natursteinplatten dann per Kelle mit StoColl FM-K verfugen. 

Das Nachwässern der Fugen während des Trocknungsvorgangs schließt die Montage der Natursteinplatten ab.

Eine Alternative ist die Schlämmfuge: Hier bringt der Handwerker den Fugenmörtel StoColl FM-S mit einer Schwammscheibe in die Fuge ein. Die Schlämmfuge wird bei glatten nicht saugenden Steinen verwendet.

(Fotos: Sto AG)

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