Fußbodenheizung einbauen

Von Grund auf behaglich mit einer Fußbodenheizung

(ROTEX, www.rotex-heating.com)

Auf einen warmen Boden sollte kein Bauherr verzichten. Wir haben jetzt eine Fußbodenheizung getestet, mit der sich zusätzlich Heizkörper betreiben lassen.

Eine zentrale Frage während jeder Bauphase lautet: Heizkörper, Fußbodenheizung oder doch die Kombination aus beiden Systemen. Viele Bauherren vergessen in diesem Moment, dass hier eine grundlegende Entscheidung gefällt wird, die – nachdem der Estrich eingebracht ist – nicht mehr zu ändern ist.

In der Vergangenheit gab es zwar auch Angebote, mit denen man beide Systeme betreiben konnte. Doch diese Fußbodenheizungen hatten einen Nachteill: Sie waren für den privaten Kunden zu teuer.

Keine Zusatzkosten

Auf einer unserer Redaktions- Baustelle haben wir das neu entwickelte "System 70" von Rotex eingesetzt, mit dem die Fußbodenheizung und auch Heizkörper bei gleicher Vorlauftemperatur betrieben werden können. Der große Vorteil: Es entfallen die Kosten für die separaten Heizkörper-Leitungen, die zusätzliche Pumpe sowie das Anschlusszubehör.

Bei der Wahl des Heizungsrohres geht der Hersteller eigene Wege: Das Herzstück des Systems ist das DUO-Rohr. Es besteht aus einem Wasser führenden PEX Innenrohr, das von einem Stegmantel umgeben ist. Der das Wasser führende Rohr umgebende Luftspalt dient als Wärmedämmung. Diese Isolation ermöglicht, dass die Fußbodenheizung mit einer deutlich höheren Vorlauftemperatur betrieben werden kann.

Durch den Wegfall der zweiten Wasserverteilung, zum Beispiel für den Heizkörper-Betrieb, erreicht das "System 70" auch eine herausragende Bewertung durch die Energieeinsparverordnung.

Das Musterhaus

(ROTEX, www.rotex-heating.com)

Das Musterhaus macht deutlich, wie einfach Fußbodenheizung und Heizkörper mit "System 70" kombinierbar sind.

Dachgeschoss:
Heizkörper in den Schlafräumen und Kinderzimmern. Dadurch ist ein schnelles Anheben und Absenken der Raumtemperatur möglich. Im Bad kombiniert man Fußbodenheizung mit einem Handtuchtrockner.

Erdgeschoss:
Fußbodenheizung in allen Räumen. Im Essbereich sorgt ein zusätzlicher Heizkörper für eine flexible Raumtemperaturregelung.

Untergeschoss:
Hobby- und Vorratsräume sowie Arbeitszimmer sind sinnvollerweise mit Heizkörpern ausgestattet. Dies erlaubt auch bei kurzfristiger Nutzung eine rasche Anhebung der Raumtemperatur.

Mit dem "Duo-Rohr" hat der Kunde die Wahl bei der Wärmegestaltung im gesamten Haus. "So kann beispielsweise in Wohn- und Essräumen, in der Küche und im Badezimmer eine Kombination aus beiden Wärmesystemen ohne Mehrkosten erfolgen", erklärt Regina Beiter von Rotex.

Weitere Euro lassen sich über das Jahr einsparen, da der Betrieb der Anlage lediglich durch eine Umwälzpumpe umgesetzt werden kann. Auch bei der Heizungstechnik hat unser Kooperations- Partner Innovatives zu bieten.

Der Öl-Brennwertkessel Rotex "A1" wurde von Stiftung Warentest (6/2002) als "bester Heizkessel im Test" ausgezeichnet. Kunden, die zusätzlich Solartechnik einsetzen möchten, erhalten mit dem Solarpaket "Solaris" – je nach Bundesland – eine Förderung von bis zu 92 Euro pro Quadratmeter Solarfläche. Ein weiterer Vorteil: Bei der Bestellung der Systeme über den Heizungs-Fachbetrieb bekommt der Kunde alles aus einer Hand und Komponenten, die aufeinander abgestimmt sind.

Sytemteile

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Die für die Verlegung einer Fußbodenheizung notwendigen Materialien stammen allesamt von einem Produzenten: Heizrohr, Systemplatten, Heizkreisverteiler sowie Randdämmstreifen sind aufeinander abgestimmt und ermöglichen dem Fachhandwerker eine schnelle und kostengünstige Verlegung.

Systeme

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Energieaufwandszahlen unterschiedlicher Anlagen
(je niedriger die Aufwandszahl desto besser ist die Energieausnutzung der Anlage)

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Die Grafik zeigt drei unterschiedliche Anlagen mit gleichen Ausgangsparametern.
Und doch ergeben sich enorme Unterschiede bei der Energieaufwandszahl. Je kleiner die Zahl, desto besser ist die Energieausnutzung der Anlage. Den besten
Wert erreicht die Anlage 3 mit Brennwerttechnik, dem "System 70", und der kombinierten Solarenergienutzung ("Solaris").

Aufbau von System 70

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Das Rotex-Nass- "System 70" ist folgendermaßen aufgebaut:

1. tragende Decke
2. PE-Folie gegen Restfeuchte.
3. die Systemplatte
4. das DUO17 Heizrohr

Die Protect-Systemplatten sind zweischalig ausgeführt.
Die Wärme- und Trittschalldämmung besteht aus Styropor.
Aus dem gleichen Material sind auch die Noppenkerne.

Komfortable Wärme

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Durch den doppelwandigen Aufbau lassen sich Fußbodenheizung
und Heizkörper mit der gleichen Vorlauftemperatur betreiben.

Die Arbeitsschritte

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Schritt 1
Bevor die ersten Systemplatten der Fußbodenheizung ausgelegt werden können, müssen sämtliche Unebenheiten auf dem Untergrund beseitigt werden.

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Schritt 2
Je nach Wärmeschutznachweis ist eine Zusatzdämmung notwendig.
Diese wird vom Installateur oder vom Estrich-Betrieb verlegt.

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Schritt 3
Die Zusatzdämmung wird vollflächig verlegt. Danach
kommt die Protect-Systemplatte zum Einsatz.

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Schritt 4
Der Rotex-Randdämmstreifen wird durchgängig angebracht und reicht von der Rohdecke oder einer Zusatzdämmung bis über den fertigen Fußboden.

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Schritt 5
Der mit dem System ausgelieferte Randdämmstreifen wird lückenlos  und umlaufend bei den Vorbereitungsarbeiten fixiert.

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Schritt 6
Der Heizungs-Fachmann beginnt mit der Verlegung der Platten in der rechten Ecke des Raumes.

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Schritt 7
Zweischaliger Aufbau: Wärme- und Trittschalldämmung bestehen bei dem System aus Styropor – die Deckschicht wird aus hochfestem Polystyrol gefertigt.

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Schritt 8
Die Anschlussecken werden zugeschnitten und eingepasst.

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Schritt 9
Durch das Überlappen der grauen Deckschicht entsteht ein dichter Verbund. So kann der Fließestrich nicht eindringen.

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Schritt 10
Rationelle Verlegung. Binnen weniger Stunden hat der Heizungs-Fachmann die moderne Fußbodenheizung verlegt.

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Schritt 11
Von der Rolle lässt sich das Rohr noch schneller verarbeiten.

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Schritt 12
Trotz seiner Doppelwandigkeit ist das Heizrohr leicht zu handhaben.

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Schritt 13
Beim Verlegen der Rohre ist keine weitere Hilfe erforderlich.

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Schritt 14
Durch die exakte Rohrführung wird die Wärme gleichmäßig verteilt.

Alle Bilder: ROTEX, www.rotex-heating.com (Pressemeldung)

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