Küchenarbeitsplatte austauschen

Ein Austausch der Arbeitsfläche sorgt für Hygiene in der Küche

Öfter mal eine neue Platte auflegen...

Wermelskirchen – Aufgeplatzte Ecken, Kratzer und Brandflecken von heißen Töpfen – wenn die Arbeitsplatte in der Küche so aussieht, leidet nicht nur die Optik, sondern auch die Hygiene. Dann heißt es: Ab in den Baumarkt! Denn eine neue Arbeitsplatte kann ganz einfach selbst montiert werden.
Küchenarbeitsplatten gibt es in vielfältigen Ausführungen. Kunststoff beispielsweise ist unempfindlich gegen Schmutz, hält allerdings keine große Hitze aus. Massivholz ist zwar anfälliger gegen Flecken und somit pflegebedürftiger, hässliche Stellen können jedoch nach ein paar Jahren oberflächlich abgeschliffen werden.

Küchenarbeitsplatten im Baumarkt passend zuschneiden lassen

Hat sich der Hobbyheimwerker für einen Werkstoff entschieden und die exakt benötigte Größe ausgemessen, schneiden Baumärkte wie zum Beispiel OBI die Küchenplatten passend zu. Das spart Arbeit und macht zu Hause weniger Dreck.

Die Unterschränke, auf denen die Arbeitsplatte in der Küche aufliegt, müssen gleichmäßig ausgerichtet sein. Außerdem: Ausschnitte für Spüle und Kochfeld nicht vergessen. Wer die Umrisse auf die Rückseite der Arbeitsplatte aufzeichnet und von hinten sägt, bewahrt die Schnittkanten auf der Plattenoberfläche vor dem Ausreißen.

Arbeitsschritte beim Austausch der Küchenarbeitsplatte

Alle Übergänge, wie zur Spüle oder zu den Wandprofilen, sollten mit Silikon abgedichtet werden. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn gerade Holzplatten sind feuchtigkeitsempfindlich und könnten aufquellen, wenn sie nicht richtig „dicht“ sind.

Aufklebbare Kantenschützer, so genannte Umleimer, verkleiden offene Stirnseiten der Arbeitsfläche. Die Kanten des Umleimers werden mit Feile und Schleifpapier bündig geschliffen. Laufen Arbeitsplatten über Eck zusammen, kann eine Aluminiumleiste die Schnittstelle verdecken – oder der Selbermacher lässt beispielsweise beim OBI Holzzuschnitt Frässchnitte setzen. So sind die Teile der Arbeitsfläche lediglich durch eine ganz feine Naht unterbrochen. Schließlich wird die gesamte Arbeitsplatte von unten durch die Abdeckböden der Unterschränke festgeschraubt oder mit Winkeln an den Schränken oder der Wand befestigt.

Tipp: Eine Platte, die dabei mit Schraubzwingen fixiert ist, kann nicht verrutschen.

Für die Abschlussprofile der Platte zur Küchenwand eignen sich Stecksysteme. Dabei wird ein Trägerstück auf die Arbeitsfläche geschraubt und die Profilleiste einfach von oben auf den Träger aufgedrückt. Übrigens: Die ideale Höhe für eine Arbeitsfläche liegt zwischen 85 und 95 Zentimetern.

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