Schimmel auf Lebensmitteln

Schimmel und Faulstellen bei Früchten: Ausschneiden oder wegwerfen?

(aid) - Sommerzeit ist Früchtezeit. In bunten Farben locken Aprikosen, Pfirsiche, Nektarinen, Himbeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren zum Kauf. Es ist auch die Hauptangebotszeit für Stein- und Beerenobst.

Nur schade, dass die Früchte so rasch verderben. Eine unbemerkte Druckstelle an einer Frucht oder eine unten liegende Angeschimmelte können dazu führen, dass zwei Tage später nahezu alle Früchte in der Obstschale verschimmelt oder so verdorben sind, dass man sie wegwerfen muss. Die meisten Obstsorten bestehen zu mehr als 80 Prozent aus Wasser und bilden daher einen idealen Nährboden für Fäulniserreger und Schimmelpilze. Besonders schimmelanfällig sind Beerenobst und Steinobst.

Beeren und Schimmel

Der aid-Infodienst rät:

  • Essen Sie Himbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren oder Kirschen immer baldmöglichst. Im Kühlschrank können Sie diese etwa ein bis drei Tage lang aufbewahren.

  • Verschimmelte Früchte sollten Sie nicht mehr verzehren.

  • Handelt es sich um einzelne verschimmelte Exemplare, können Sie diese heraus lesen und die übrigen gründlich unter fließendem Wasser waschen.

 

Druckstellen beim Steinobst vermeiden

Reif geerntete Pfirsiche und Nektarinen schmecken am besten, sind aber auch leider sehr empfindlich in Bezug auf Druckstellen. Hier beginnen die Früchte besonders leicht zu faulen und zu schimmeln.

Kaufen Sie möglichst einwandfreie Früchte und überprüfen Sie regelmäßig die Qualität des aufbewahrten Obstes. Sortieren Sie Exemplare mit Druckstellen sofort aus. Noch harte, nicht verschimmelte Stellen können Sie abschneiden.

Früchte mit weichen Faulstellen oder Schimmel sollten Sie nicht mehr verzehren, da diese das Schimmelpilzgift Patulin, das sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen hat, enthalten können, warnt der aid.

Achten Sie beim Kauf von Melonen unbedingt darauf, dass diese ganz frei von Druckstellen und Fäulnisstellen sind. Meist nützt es nicht, eine Faulstelle herauszuschneiden, weil dann bereits das noch gesund aussehende Fruchtfleisch verfault schmeckt.

(aid, Ute Gomm)

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Bildnachweis
1. "fruechte-phdsk": © aid, Ute Gomm

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