Nachhaltigkeit: Heimwerker-Tipps für nachhaltiges Wohnen

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Nachhaltigkeit – ein Schlagwort hält Einzug in die eigenen vier Wände. Die Weltbevölkerung wächst nach wie vor rasend schnell an. Damit werden die Ressourcen immer knapper und die Umwelt wird durch mehr und mehr Emissionen belastet. Im Zuge der Globalisierung rücken die sozialen und ökologischen Missstände näher an uns heran – und auch Heimwerker machen sich Gedanken, wie sie angemessen reagieren können.

Unsere Negativbilanz im Wohnraum

Wussten Sie, dass allein Ihr Wohnverhalten knapp 50 Prozent der schädlichen Umweltauswirkungen im Bereich Ihres Haushalts bedingt? Dieser hohe Anteil wird durch den Bau der Wohneinheit, eventuelle Renovierungsarbeiten, Ihr Heizverhalten, die Warmwasseraufbereitung und Ihre Beleuchtung verursacht. Der größte Verbrauch liegt dabei in der Wärmeproduktion. Wer moderne Materialien und Erkenntnisse in seine Renovierungsarbeiten einfließen lässt, kann heute bis zu 80 Prozent seines Energieflusses einsparen. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Profitieren Sie gleich mehrfach von Ihren Umbaumaßnahmen!

Stellen Sie sich die Frage, ob Ihr Handeln einen positiven und möglichst lang anhaltenden Effekt auf die Umwelt und die Gesellschaft, die auch Sie und Ihre Familie mit einschließt, hat. Handeln Sie in diesem Sinne, dann verhalten Sie sich nachhaltig!

Nachhaltiges Handeln im eigenen Wohnraum beeinflusst gleich mehrere Dinge auf positive Weise: die Umwelt, den Energieausstoß vonseiten Ihres Haushalts, Ihre Gesundheit und Ihren Geldbeutel. Um nachhaltige Renovierungsmaßnahmen anzugehen, ist es notwendig, dass Sie Ihre eigenen Wohnbedürfnisse genau betrachten: Welche Schritte sind für Sie und Ihre Familie sinnvoll und denkbar? Dann stellen Sie sich die Frage, welche Renovierungsmaßnahmen das Leben in Ihren eigenen vier Wänden nachhaltiger gestalten könnten.

Die Renovierungsmaßnahmen: Was nehmen Sie in Angriff?

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Überprüfen Sie die möglichen Orte in Ihrem Zuhause, bei denen Handlungsbedarf besteht:

  • Stichwort Dämmung: Sind die Fenster ausreichend isoliert?
  • Stichwort Heizsystem: Könnte die Heizweise effizienter sein?
  • Stichwort Strom: Sollten Sie sich Energiesparlampen zulegen?

Legen Sie sich eine Liste an und nehmen Sie sie sich später Punkt für Punkt vor. Halten Sie sich dabei vor Augen, dass schon ganz kleine Dinge eine große Veränderung bewirken können. Denken Sie nur an Sparschalter für die Toilette oder Schaltuhren für das Licht!

Nachhaltiges Handeln im Wohnraum betrifft speziell folgende Bereiche:

  • Erneuerbare Energien: Welche Heiz- und Stromquellen sorgen für eine Schonung der Ressourcen und der Umwelt durch Energieeffizienz und Schadstoff- beziehungsweise Emissionsverminderung?
  • Wie kann einmal entstandene Wärme langfristig gespeichert werden?
  • Wie kann ich durch meinen Einkauf Einfluss auf einen gerechteren Handel nehmen?

Wenn Sie mit Ihrer Liste fertig sind und Ihre Prioritäten gesetzt haben, sollten Sie sich so viele Informationen wie nur möglich zu den beabsichtigten Baumaßnahmen einholen. Es gilt: Eine gute Vorbereitung ist das A und O des Handwerks! Bevor Sie an Ihre Projekte herangehen, sollten Sie sich also mithilfe der entsprechenden Literatur und befreundeten Handwerkern die richtige Herangehensweise für Ihr jeweiliges Vorhaben zurechtlegen.

Packen Sie es an: Acht Punkte für mehr Nachhaltigkeit!

Die nachstehenden Punkte liefern Ihnen Informationen und Tipps für mögliche Renovierungsmaßnahmen. Sie behandeln folgende Themen: 

  • Materialeinkauf
  • Heizsysteme
  • Wärmegewinnung
  • Dämmung
  • Bodenbeläge
  • Farben
  • Lichtsysteme
  • Mobiliar

1. Im Baumarkt: Die Auswahl der Materialien

Der Gang in den Baumarkt sorgt erst einmal für Verwirrung: Waren aus aller Herren Länder! Aber wozu kann man greifen, ohne dass man ungewollt die Abholzung des Regenwaldes oder gar Kinderarbeit fördert? Die Versuchung, die günstigsten Waren zu kaufen, ist natürlich groß. Doch wer sich bereits im Vorfeld Gedanken über Nachhaltigkeit gemacht hat, ist sich bewusst, dass natürliche und nachwachsende Rohstoffe für die Renovierung in jedem Fall die bessere Wahl sind, denn ihre Produktion und Nutzung ist besonders energiearm. Dabei gibt schon der Zustand des Materials einen deutlichen Hinweis: Ist er relativ naturbelassen, war der Energieausstoß während der Produktion relativ niedrig. Es ist zudem sinnvoll, zu Materialien aus der eigenen Region zu greifen: Je kürzer die Transportwege der Rohstoffe ausfallen, desto weniger Kohlendioxid wird in die Luft ausgestoßen. Wenn Ihre Unsicherheit zu groß ist, können Sie im Fachhandel für ökologische Baustoffe um Rat fragen. Eine Aufstellung geeigneter Händler finden Sie zum Beispiel bei www.baumarkt.de.

Ökologische Baustoffe: Eine Übersicht

Achten Sie bei Ihrem Einkauf auf Produkte, die auf umweltfreundlicher Basis hergestellt und dafür mit entsprechenden Labels ausgezeichnet wurden. Die folgende Aufstellung gibt Ihnen eine gute Übersicht über die auf dem Markt verwendeten Siegel:

Blauer Engel

Der Blaue Engel steht für Umweltschutz und Gesundheitsverträglichkeit. Er kennzeichnet schadstoff- und emissionsarme Materialien wie zum Beispiel Wandfarben, Lacke und Lasuren sowie verschiedene Bodenbeläge. Tapeten mit dem Blauen Engel wurden größtenteils aus Altpapier hergestellt und sind ebenfalls arm an Schadstoffen. Materialien aus Holz (darunter fällt zum Beispiel Parkett), die mit dem Blauen Engel gekennzeichnet wurden, stammen hauptsächlich aus nachhaltiger Forstwirtschaft und sind auch emissionsarm. Weitere Informationen zu diesem Label finden Sie auf http://www.blauer-engel.de/

natureplus

Dieses Label wird an Bodenbeläge, Holzmaterialien, Farben und Beschichtungsmittel für Oberflächen vergeben. Es weist die Gesundheitsverträglichkeit sowie die umwelt- und sozialgerechte Produktion der Materialien aus. Weitere Informationen können Sie unter www.natureplus.de einsehen.

Europäisches Umweltzeichen

Farben, Lacke und Lasuren sowie harte Bodenbeläge können mit diesem Label ausgezeichnet werden, wenn sie in umweltschonenden Verfahren hergestellt wurden und gut verträglich für die Verbraucher sind. Die Webseite www.eco-label.com liefert Ihnen weitere Informationen zum Europäischen Umweltzeichen.

eco-INSTITUT

Dieses Label wird bei Holzfußböden, Laminat und Paneelen eingesetzt. Das Label weist darauf hin, dass die Materialien auf Schadstoffe und Emissionen hin untersucht und anschließend als sehr gut verträglich klassifiziert worden sind. Nähere Informationen auf www.eco-institut.de.

FSC-Siegel

Das bekannte Siegel des Forest Stewardship Council (FSC) ist weit verbreitet. Produkte aus Holz erhalten das Label, wenn sie aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft stammen, die bestimmte strenge Auflagen bezüglich Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit erfüllt. Näheres zu diesem Label erfahren Sie auf www.fsc-deutschland.de.

PEFC-Siegel

Auch mit diesem Label aus dem Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes (PEFC) werden Materialien gekennzeichnet, die aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft stammen. Das Besondere: Das Label berücksichtigt speziell die Umstände familiär geführter Betriebe innerhalb Deutschlands und Österreichs. Weitere Informationen zu diesem Label bekommen Sie auf der Webseite www.pefc.de.

Naturland

Das Label Naturland unterstützt den nachhaltigen Anbau von Holz sowie dessen umweltschonende Aufbereitung. Näheres unter www.naturland.de.

GuT-Signet

Dieses Label kennzeichnet Teppichböden. Die Materialien müssen schadstoff-, emissions- und geruchsarm sein und außerdem unter Bedingungen im Sinne der Nachhaltigkeit produziert worden sein. Weiteres können Sie auf der Internetseite www.gut-ev.de nachlesen.

RUGMARK

Handgeknüpfte Teppiche bekommen das RUGMARK-Siegel, wenn sie unter Einhaltung sozialer Mindeststandards produziert wurden. Die Hersteller werden unangemeldet überprüft und müssen sich entsprechend bewähren. Weiteres zu diesem Siegel erfahren Sie auf www.rugmarkindia.org.

Xertifix

Label Xertifix wird an Produkte aus Stein vergeben, die im Sinne der sozialen Gerechtigkeit – also ohne Kinderarbeit beziehungsweise zu Niedriglöhnen – hergestellt wurden. Weitere Einzelheiten zu diesem Siegel erläutert die Webseite www.xertifix.de.

Trotz der hier aufgeführten Siegel sollten Sie als Konsument immer auf der Hut sein: Teile der angebotenen Produkte können trotz der Labels nach wie vor unter fragwürdigen Bedingungen produziert worden sein. Auf der sichereren Seite sind Sie meist, wenn Sie für Ihre Renovierungsarbeiten heimische Produkte verwenden.

2. Wirkungsvoll heizen

© Daniel Gast / pixelio.de

Vielleicht wollen Sie eine Fußbodenheizung installieren? Das ist ein guter Gedanke, denn eine solche Heizung ermöglicht es Ihnen, eine relativ große Fläche mit Hilfe von wenig Energie zu heizen. Generell gilt: Versuchen Sie im Rahmen Ihrer Heizanlage, erneuerbare Energien zu nutzen. So können Sie Kosten einsparen und einen unnötigen Ausstoß von Kohlendioxid vermeiden. Unter erneuerbare Energien fallen zum Beispiel die Energie der Erdwärme, die Wärme durch Holzpellets oder auch die Energie aus Photovoltaikanlagen. Einige dieser Heizanlagen werden staatlich gefördert. Genauere Informationen zur staatlichen Förderung erneuerbarer Energien erhalten Sie auf der Internetseite www.energiefoerderung.info. Sie sollten außerdem Ihre Heizanlage regelmäßig überprüfen lassen, um unnötigen Schäden vorzubeugen und Reparaturkosten zu sparen. Innerhalb der letzten Jahre wurden Kessel und Brenner soweit modifiziert, dass Sie heute viel Geld sparen und gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt tun können.

3. Verschiedene Möglichkeiten der Wärmegewinnung

Holz ist in jedem Fall ein guter Rohstoff für Ihre Heizungsanlage. Da es stetig nachwächst, gilt Holz als regenerativer Brennstoff, der klimaneutral ist. Die Beheizung mit der Hilfe von Holzpelletheizungen und Pelletöfen mit Holz aus der Region schafft für Sie eine kostengünstige und umweltschonende Möglichkeit, Wärme in Ihre vier Wände zu bringen. Sie können auch eine Gas-Brennwertheizung in Ihr Zuhause einbauen. Sie recycelt bereits genutzte Wärme. Die einmal erschlossene Wärme wird normalerweise über den Kamin nach außen abgelassen. Die Gas-Brennwertheizung nimmt sie aber wieder auf. Das spart viel Energie und schont die Umwelt, da Emissionen reduziert werden. Zu einer Gas-Brennwertheizung gehört immer auch eine Solaranlage zur Aufbereitung des Brauchwassers. 

Sie können auch eine Wärmepumpe in Ihre Wohneinheit integrieren. Diese nimmt die aus der Umgebung des Wohnraums gewonnene Außenenergie auf und transferiert sie in Ihre Raumheizung. Der Rohstoff für diesen Prozess: reine Außenwärme. Eine Wärmepumpe verbraucht natürlich eine gewisse Menge an Strom, dennoch ist sie ein effizientes Werkzeug bei der Nutzung regenerativer Energien. Eine Wärmepumpe sollte immer von einem Fachmann installiert werden, damit das Gerät genau eingestellt wird und Sie nicht mehr Kosten produzieren, als Sie Nutzen aus der neuen Anlage ziehen.

4. Sinnvoll und nachhaltig dämmen

© RainerSturm / pixelio.de

Sie können Ihren Energieverbrauch glatt um die Hälfte reduzieren, wenn die Dämmung Ihres Heims fachmännisch angebracht wurde und auf dem neuesten Stand ist. Ein Dämmstoff zeichnet sich dadurch aus, dass er viele Hohlräume aufweist. Dadurch bekommt er ein großes Volumen, wiegt aber wenig. Die Luft im Inneren des Materials leitet die Wärme von innen nur sehr schlecht ab. Das Dämmmaterial bewirkt also das Verbleiben der Wärme des Objekts im Objekt. Dämmstoffe spielen im Rahmen einer umweltbewussten Bauweise eine große Rolle, da sie dazu beitragen, den Ausstoß von Kohlendioxid in die Atmosphäre zu reduzieren.

Die Materialien für Dämmstoffe können ganz unterschiedlich sein. Sie haben die Wahl zwischen Schafwolle, Altglas und sogar Vulkangestein. Bei der Form der Dämmung sind ebenfalls viele verschiedene Varianten, wie zum Beispiel Filz oder Dämmplatten, möglich. Dabei gibt es allerdings nicht den einen perfekten Dämmstoff! Greifen Sie zu synthetischen Dämmstoffen wie Mineralwolle und Hartschaumstoffe, müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass innerhalb des Produktionsprozesses die Umwelt stark belastet wurde. Außerdem ist das Rohmaterial für derartige Dämmmaterialien nur in einem begrenzten Maß verfügbar.

Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, wie etwa Holzfasern und Schafwolle, sind ebenbürtige Materialien, die in ihrem Herstellungsprozess die Umwelt schonen. Entsprechende Platten enthalten oft Maisstärke und Kunstfasern, die die Substanz erstarken lässt. Das hilft bei dem Verbau der Platten. Man kann sie außerdem mit diffusionsoffenen Lehm-, Calsitherm- und Fermacell-Platten kombinieren. Weitere Alternativen für ökologisch sinnvolle Dämmplatten sind Produkte aus Kork, Hanf, Flachs und Zellulose. Ein weiterer Vorteil der nachwachsenden Rohstoffe: Sie lassen sich oftmals wiederverwerten.

Sie sollten beim Kauf für Ihre Dämmung neben der Herkunft Ihres Werkstoffs auf das Feuchtigkeits- und Brandverhalten, die Schalldämmung sowie die Wärmespeicherfähigkeit achten. Bezüglich des Feuchtigkeitsverhaltens ist zu bedenken, dass naturnahe Rohstoffe dafür sehr gut geeignet sind. Sie werden mit diffusionsoffenen Konstruktionen produziert, die die Feuchtigkeit zur Außenseite des Objekts befördern. Lassen Sie sich von einem Fachmann wie etwa einem Baubiologen beraten. Er zeigt Ihnen die Vor- und Nachteile der diversen Materialien für Außen- und Innendämmung genau auf und bewahrt Sie vor einem eventuellen Fehlkauf.

5. Der umweltschonende Bodenbelag

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Schwingen wir die nackten Füße aus dem Bett, wollen wir mit ihnen in flauschiger Wolle landen und nicht auf kaltem Parkett. Dennoch: Böden, die aus Fliesen, Holz, Kork oder Linoleum hergestellt wurden, sind weniger anfällig – sei es für Rotweinflecke oder die Krallen von Katze und Hund. Je robuster der Bodenbelag ist, desto niedriger sind Ihre Folgekosten. Der kuschelige Läufer vor dem Bett tut es für Sie mit Sicherheit auch, wenn Sie außerdem an die Milben denken, die sich zusätzlich im Teppich aufhalten könnten. Zwar bindet ein Teppich Staub – aber ist das genauer betrachtet wirklich ein Vorteil?

Hinsichtlich Ihrer Renovierungsabsichten ist es wichtig, dass Sie auch bei der Wahl des Bodenbelags Materialien einkaufen, die unter Aspekten der Nachhaltigkeit und der sozialen Gerechtigkeit produziert wurden. Hier helfen Ihnen ein Fachmann sowie die oben aufgeführten Labels weiter.

6. Die bunte Welt der Farben

Manche Menschen fühlen sich nur in weißen Wänden wohl, andere bevorzugen Wohnräume mit bunten Ansichten. Vorsicht ist bei allen Materialien geboten: Schadstoffe sind hier weit verbreitet. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten und wählen Sie Ihre Wandfarben mit Bedacht. Die Farben an Ihrer Wand können sowohl Sie als auch Ihre Umwelt schädigen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie beim Einkauf darauf achten, dass Sie Farben, Lacke und Lasuren erwerben, die schadstoff- und emissionsarm sind.

Es gibt zudem hübsche Tapeten aus Altpapier, die keine Weichmacher wie PVC, Vinyl, CV und VC und außerdem kein Polyethylen, Polypropylen und Chlor enthalten. Auch Vliestapeten aus Zellstoff und Textilfasern bieten tolle Gestaltungsmöglichkeiten und sind gleichzeitig frei von Formaldehyd, PVC und Co. Raufasertapeten sind sogar atmungsaktiv.

7. Es werde Licht!

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Wenn Sie daheim neue Lampen installieren wollen oder Ihnen alte Glühbirnen zu Bruch gehen, ist es ratsam, zukünftig auf Energiesparlampen zu setzen. Sie mögen im Einkauf etwas teurer sein, ihr Gebrauch zahlt sich aber im Laufe der Zeit aus. Eine Energiesparlampe nutzt im Vergleich zu einer herkömmlichen Birne nur etwa ein Fünftel des verbrauchten Stroms der Glühlampe. Zudem werden Energiesparlampen etwa zwölfmal so alt wie normale Glühlampen. Sie sparen damit also echtes Geld und handeln im Sinne der Nachhaltigkeit!

8. Schöne Möbel für Ihr Zuhause

Wenn Sie Ihre Renovierungsarbeiten abgeschlossen haben, wollen Sie vielleicht auch gleich einige neue Möbel besorgen. Auch hier sollten Sie auf Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen – wie etwa Holz – setzen! Qualitätsmöbel versprechen zudem Langlebigkeit. Manch eine Investition scheint Ihnen vielleicht etwas zu übertrieben zu sein, wenn Sie etwa einen ähnlichen Stuhl mit leichterem Holz für den halben Preis des qualitativ hochwertigeren Eichenstuhls bekommen. Das mag für das erste Jahr auch stimmen. Doch ist die Ersparnis vom Anfang schnell dahin, wenn der qualitativ minderwertigere Stuhl nach kurzer Zeit kaputt geht und Sie Ersatz beschaffen müssen. Denken Sie beim Möbelkauf also lieber langfristig! Nehmen Sie sich außerdem Zeit beim Kauf der neuen Möbelstücke und haben Sie keine Berührungsängste – Sie wollen investieren, also müssen Ihnen das neue Bett und die neue Couch auch wirklich gefallen! Setzen Sie sich, probieren Sie das neue Möbelstück schon beim Kauf aus.

Und noch ein Tipp: Wenn Ihnen etwa die alte Stehlampe Ihrer Großmutter oder das viel genutzte Küchenregal nicht mehr gefallen, dann bauen Sie die Sachen doch einfach um! So wird der Lampensockel zum rustikalen Kerzenhalter, und das alte Regal wird mit neuer Farbe zu einem Bücherregal. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, um Ihr Wohngefühl positiv zu gestalten und dabei auch noch Kosten und Materialien zu einzusparen!

Nachhaltigkeit lohnt sich!

Wie Sie sehen, können Sie während Ihrer eigenen handwerklichen Tätigkeiten in Ihrem Heim viel für sich und die Umwelt tun. An jeder Ecke kann gespart und die Umwelt gleichzeitig geschont werden, ohne dass Sie Abstriche bezüglich Bequemlichkeit und Behaglichkeit machen müssen. Ganz im Gegenteil: Durch eine Erneuerung vieler Wohnkomponenten im Sinne der Nachhaltigkeit profitiert Ihre Gesundheit gleich mit!

Autorin:
Claudia Pichler ist Marketingverantwortliche der bareal Immobilientreuhand GmbH - Büro Wien.

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