Auswirkungen des Klimawandels

Forscher warnen vor ihm, Politiker machen ihn immer wieder zum Wahlkampfthema und jeder hat mit dessen Folgen zu kämpfen. Gemeint ist der Klimawandel. Große Umweltkatastrophen wie Tsunamis zeigen die Gefahren, die mit dem Wandel einhergehen. Doch wir Deutschen wähnen diese Gefahr eher im Ausland und beschweren uns höchstens über die ungewohnt hohen Temperaturen im Sommer oder die harten Winter der letzten Jahre.

Neben den Temperaturen ist es jedoch auch der Niederschlag, der die Auswirkungen des Klimawandels auch in Deutschland zeigt. Überschwemmungen gab es zwar schon immer, doch fallen diese von Jahr zu Jahr heftiger aus, sodass die Flüsse immer weiter über die Ufer treten und das Einzugsgebiet des Hochwassers größere Dimensionen annimmt.

Der viel beschworene Stopp von Treibhausgasemissionen ist langfristig ein wichtiges Ziel, würde kurzfristig allerdings keine merklichen Veränderungen herbeiführen. Selbst bei noch so umweltfreundlichem Verhalten der Menschheit, nimmt die Erdtemperatur in den nächsten Jahren auf jeden Fall zu. Das Klimasystem der Erde ist einfach zu träge, als dass Veränderungen bereits nach kurzer Zeit eintreten könnten. Bedeutet zugleich: Die Fehler, die der Mensch im vor allem im 20. Jahrhundert begangen hat, wirken sich jetzt aus, treiben die Temperaturen nach oben und lassen die Gletscher schmelzen.

Es ist daher von entscheidender Bedeutung, die Ausstöße drastisch zu senken, gleichzeitig aber auch Strategien zu entwickeln, mit den Umweltveränderungen zurecht zu kommen. Vor allem in den Hochwassereinzugsgebieten. Zwar werden die Temperaturen in den nächsten Jahren immer weiter ansteigen und die regelmäßigen Niederschläge zugleich zurückgehen; dafür wird der seltenere Regen umso heftiger ausfallen. Die Folge: die Hochwassergefahr steigt deutlich und die Schäden in den bedrohten Regionen werden bei fehlender Prävention größer ausfallen.

Die durch Hochwasser entstehenden Probleme sind dabei nicht zu unterschätzen. Neben der Überlastung des Abwassersystems trägt auch die Wirtschaft schwere Schäden davon. Ganz zu schweigen von den vielen Privathaushalten, die Jahr für Jahr mit Beschädigungen sowohl am Haus als auch an Ihrem gesamten Eigentum rechnen müssen.

Damit solche Schäden vermieden werden können, müssen Katastrophenschutz und Politik zusammenarbeiten. Doch auch jeder einzelne Bürger kann durch Risikovorsorge dazu beitragen, die Hochwasserschäden möglichst gering zu halten.

Technische und städtebauliche Maßnahmen dem Hochwasser Einhalt zu gebieten sind zum Beispiel:

  • Flächenfreihaltung
  • Ausweisung von Überschwemmungsgebieten
  • Frühwarnsysteme
  • technische Maßnahmen, wie Verstärkung von Hochwasserschutzanlagen, Abflussspitzen etc.
  • Maßnahmen mit ökologischer Ausrichtung, wie Deichrückverlegungen
  • Notfall- und Evakuierungspläne

Als Betroffener können Sie vor allem das Risiko von Hochwasserschäden am eigenen Hab und Gut minimieren. Zum einen sollten Sie ständig auf dem neuesten Informationsstand bleiben, was Präventivmaßnahmen anbelangt und diese auch umsetzen. Das können technische und bauliche Vorsorgemaßnahmen sein, eine gute (und im Ernstfall auch wirksame!) Versicherung. Zudem kann sorgfältige Planung für den Ernstfall die Reaktionsschnelligkeit erhöhen. Es kann sich beispielsweise lohnen einen größeren Vorrat an Sandsäcken einzulagern oder in Gefahrengebieten mobile Flutwände parat zu haben.

Damit Sie konkrete Vorstellungen davon erhalten, was Sie gegen Hochwasser tun können, stellen wir Ihnen verschiedene Maßnahmen gegen Hochwasser vor. Dazu zählt die vorsorgliche Installation spezieller Hochwasser-Schutztüren oder -Kellerfenster und die wirksame Verwendung von Sandsackbarrieren.

In Überflutungsgebieten wird es in den meisten Fällen nicht möglich sein, das Wasser vollständig auszusperren. In solchen Fällen ist eine Schmutzwasserpumpe Gold wert. Hier geht es zum Thema Keller auspumpen.

Es gibt rechtliche Vorsichtsmaßnahmen, über die Sie mit Ihrer Hochwasser-Versicherung sprechen sollten. Ebenso erklären wir Ihnen das richtige und sichere Verhalten bei Hochwasser.

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Bildnachweis
1. "klimawandel intro" (Hurricane Sandy 2012) von charliekwalker, Flickr, Flickr / CC BY 2.0, Lizenz: CC BY 2.0, zugeschnitten

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