Felgen am Auto sind vielfältigen Belastungen und Verschmutzungen ausgesetzt. Im Laufe der Jahre werden Sie oft unansehnlich. Mit Hausmitteln und speziellem Felgensilber können Sie jedoch erstaunliche Ergebnisse erzielen.
Zunächst sollten die Felgen sorgfältig von Dreck und Bremsstaub gereinigt werden, letzterer ist besonders hartnäckig. Dazu empfiehlt sich spezieller Felgenreiniger, der sowohl Stahl- als auch Alufelgen kraftvoll reinigt. Zum nacharbeiten, insbesondere der feinen Details, empfiehlt sich eine Zahnbürste oder eine kleine Nagelbürste.
Sollten Macken und Verkrustungen auch nach mehrmaliger Anwendung und porentiefer Säuberung noch zu sehen sein, können Sie die Felgen auch mit Felgensilber in neuem Glanz erstrahlen lassen.
Nachteil: Hierzu müssen die Reifen entfernt oder sorgfältig abgeklebt werden. In jedem Fall können Sie die Arbeiten NICHT bei montiertem Rad durchführen: Scheibenbremsen mögen Lackspray überhaupt nicht!
Hierzu sollten Sie die Felgen zunächst mit 400er und 800er-Nassschleifpapier nass abschleifen, anschließend müssen Kratzer und Macken mit einem füllenden Haftgrund (Filler) behandelt werden.
Danach werden die Felgen mit Felgensilber lackiert – Sie werden Ihre Räder kaum wiedererkennen.
Der klassische Trick der Gebrauchtwagenhändler: Manche Reifen, nicht nur von Billigmarken, bleichen mit den Jahren aus und wirken eher graubraun als sattschwarz, wie man es von neuen Reifen kennt. Abhilfe schafft hier Reifenfarbe, die den Reifen wieder in sattem Schwarz erstrahlen lässt und ihn zugleich noch konserviert und schützt.
Natürlich ist Reifenfarbe nur bei intakten Reifen mit mindestens 1,6 mm, besser noch 3 mm Profiltiefe und einem Alter von unter sieben Jahren anzuwenden – alles andere ist krimineller Pfusch und fliegt, dank DOT-Produktionsjahrnummer und Reifenprofiltiefenmesser, sofort auf.
Speziell bei alten Autos, die noch über eine Teleskopantenne verfügen, war es unter jugendlichen Rüpeln früher Brauch, die Antenne zu einem abstrakten Kunstwerk zusammenzufalten oder schlicht abzubrechen.
Mit den modernen Schraubantennen ist dieses Unwesen zwar weitestgehend ausgetrieben, dennoch können auch diese Antennen leicht gestohlen oder beschädigt werden.
Die Autozubehörindustrie hält ein reichhaltiges Angebot an Ersatzantennen bereit, die sich teils einfach aufschrauben lassen oder eingebaut werden müssen.
Schauen Sie sich einfach mal in der folgenden Produktauswahl um.
Besonders Autos der 80er und 90er Jahre waren oft mit Kunststoffstoßstangen und Kunststoffapplikationen aus schwarzem PVC ausgestattet, dessen Farbbeständigkeit von der Sonne auf eine harte Probe gestellt wurde. Die meisten dieser Autos fahren mit grau-weißlich verschleierten Stoßfängern herum – kein schöner Anblick.
Zur Beseitigung dieses optischen Mankos gibt es zwei Methoden:
hausbacken: schwarze Schuhcreme frischt die Farben auf, hält aber nicht lange
professionell: spezielle Produkte zum Einfärben von Kunsstoffteilen finden sich reichlich, zwei Beispiele sind nebenstehend zu erwerben.
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