Wie immer beim Bauen ist eines vor allem wichtig: Gute Vorbereitung und ein realistischer und umsetzbarer Zeitplan. Die Familie Weigelt hat sechs Wochen für ihren Umbau veranschlagt:
- Woche
Öffnung des Treppendurchbruchs, Einbringen der Trockenbauständerwerke für Raumtrennwände, Grundinstallation Elektro - Woche
Erdaushub Böschungen, Türdurchbrüche Keller, Umsetzen der ehemaligen Schlafzimmertür, Montage der Vorsatzschalen vor Außenwände (Innendämmung), Grundinstallation Elektro - Woche
Fensteröffnungen Kellergeschoss, Einbau Fenster, Montage von Zargen und Türen, Beplanken der Trockenbauwände, Grundinstallation Elektro - Woche
Abdichten der Außenwände und Anbringen des Wärmedämmverbundsystems (Außendämmung), Montage der Fensterbänke, Einbringen der abgehängten Gipskartondecke, Feininstallation Elektro, Montage der Heizungsleitungen - Woche
Gestaltung und Bepflanzung der Böschungen, Einbau der Treppenkonstruktion, Anbringen des Wärmedämmverbundsystems, Montage Fensterbänke außen, Feininstallation Elektro, Montage Heizkörper, Vormontage Sanitär, Streichen von Wänden und Decken - Woche
Feininstallation Elektro, Einbringen des Laminats, Einbau des Kleiderschrankes
Eine zentrale Auflage der Bauaufsicht lautete, dass die neuen Wohnräume gegen den Nutzkeller durch eine Brandschutzwand (F90) getrennt werden musste. Diese erstellte man auch in Trockenbauweise mit einem System von XPR.
Brandschutztüren vom Treppenhaus hin zu den Nutzkellern sowie zwischen Nutzkellern und neu entstandenen Wohnräumen bremsen zusätzlich mögliche Flammen.
Ohnehin widmeten die Bauherren der Sicherheit viel Aufmerksamkeit: Fenster der Widerstandsklasse 3 schützen vor Einbrechern. In allen neuen Räumen finden sich außerdem elektronische Brandmelder, die bei Feuer oder Rauch mit einem Ton warnen.