In unserem Falle handelt es sich um ein hübsches, mediterran anmutendes 50er- Jahre Haus in der nordrhein- westfälischen Kleinstadt Bedburg. In vielen Häusern, die dreißig, vierzig Jahre oder noch älter sind, wird das Dachgeschoss bereits ebenso lange als Wohnraum genutzt, somit haben wir hier keinen Einzelfall.
Innen häufig schon mehrfach renoviert, befindet sich die Wärmedämmung des Daches allerdings immer noch auf dem Stand von vorgestern. Die Folgen sind kalte Dachschrägen, unangenehme Zugluft und hohe Heizkosten im Winter bzw. unerträgliche Hitze im Sommer. Kurz gesagt – nicht das, was wir heute von einer modern ausgebauten Dachwohnung erwarten.
Viele Hausbesitzer würden die Wärmedämmung gerne sofort verbessern – wenn da nicht der Aufwand und der Dreck wären, die mit dem Abriss der Innenverkleidung und der nachträglichen Dämmung von der Raumseite her zwangsläufig verbunden sind.
Die Alternative heißt: Dämmung von der Dachseite her. Um Systemkomponenten zu verlegen, muss das Dach nicht komplett abgedeckt werden, auch ein abschnittsweises Arbeiten ist möglich.