Satteldach in der Beliebtheitsskala vorne
bbs/Du. Das Satteldach ist immer noch die beliebteste Dachform auf deutschen Einfamilienhäusern. Kein Wunder, schließlich vermittelt der Klassiker mit seinen beiden Dachseiten einen sympathischen und soliden Eindruck. Satteldächer fügen sich in nahezu jede Umgebung harmonisch ein. Praktisch ist diese Dachform ohnehin – nicht zuletzt dank diverser Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Dachformen, so dass sich etwa in der Draufsicht T- oder L-Formen ergeben.
Walmdach und Krüppelwalmdach
Eine weitere markante Dachform verkörpert das Walmdach bzw. Krüppelwalmdach. Dank der kleinen Giebeldachflächen ist das Haus vierseitig vor Wind und Wetter geschützt. Doch auch andere Dachformen können überzeugen.
Mansarddach
Eine speziell für urbane Wohngegenden typische Dachform ist das so genannte Mansarddach. Dessen Form symbolisiert nicht nur Eleganz, sondern verfolgt auch ein praktisches Ziel: Durch die Stufigkeit der Dachfläche besitzt der Innenraum entsprechend hohe Wohnräume an der Dachseite. Somit ist diese, vor allem bei Altbauten zu bewundernde Dachform, nicht nur ein optisches Highlight, sondern hat auch einen praktischen Vorzug für die Bewohner.
Zeltdach
Romantisch muten dagegen mediterrane Häuser mit einem Zeltdach an. Charakteristisch hierfür sind die leicht geneigten, gleichförmigen Dachseiten, durch die das Zeltdach eine besonders ruhige und behagliche Ausstrahlung erhält.
Wahl der Dachform ist endgültig
Vor der endgültigen Wahl der Dachform sollten Bauherren jedoch folgendes bedenken, wie die Experten von Tondachziegelherstellern betonen: „Steht der Dachstuhl erst einmal, kann das Dach äußerlich nur noch in Details verändert werden!“ Daher gilt es, die folgenreiche Entscheidung gut abzuwägen. Schließlich soll das Hausdach nicht nur als Schutzschild, sondern auch als optischer Blickfang fungieren. Um dies zu gewährleisten, sollte die Dachform möglichst gut mit dem jeweiligen architektonischen Stil des Hauses harmonieren.