|
 - Lose Ziegel, Belüftungsschlitze und löchriges Mauerwerk sind für Marder beliebte Einstiege.
Zunächst sollte geklärt werden, wie der Marder ins Haus gekommen ist. Lose Dachziegel und kleine Einstiegslöcher, wie etwa Mauerlöcher und Belüftungsschlitze, sind beliebte Zugangswege. Dem Steinmarder reichen Öffnungen von rund fünf bis sechs Zentimetern, dort passt sein Kopf und damit auch alles andere hinein.
Am effektivsten ist die Marderabwehr, wenn alle hier genannten Maßnahmen nacheinander beziehungsweise gemeinsam verfolgt werden. Vergrämen und sicheres Aussperren unter Zurhilfenahme von chemischen oder elektronischen Hilfsmitteln können dauerhaft einen Marderfreien Dachboden sichern. Sind die Zugangswege des Marders gefunden, heisst es diese langfristig zu verschließen und unzugänglich zu machen. Dabei sollte beachtet werden, dass der Marder gerade nicht im Haus ist: also nachts, wenn er auf Nahrungssuche unterwegs ist. Außerdem sollten möglichst alle Einstiegsmöglichkeiten gefunden werden, denn da Steinmarder Gewohnheitstiere sind, geben sie nur ungern einen bewährten Unterschlupf auf. Die Steinmarder versuchen mit erstaunlicher Beharrlichkeit, einen anderen Zugang zum Unterschlupf zu schaffen, was ihnen häufig auch gelingt. Da die Steinmarder dem Jagdrecht unterliegen muss im Frühjahr auf das Aussperren grundsätzlich verzichtet werden. Denn die Schonzeit reicht von Februar bis Oktober. Andernfalls besteht die Gefahr, daß man eine Mutter von ihren Jungtieren trennt, die dann auf dem Dachboden verhungern müssen. Bei der Vergrämung eines Marders, die das ganze Jahr hindurch erlaubt ist, ist Ideenreichtum gefordert, sodass man dem Tier seinen Aufenthalt so unangenehm wie möglich gestaltet. Man kann in unregelmäßigen Abständen selber lautstark auf dem Dachboden herumpoltern oder zeitweise ein laufendes Radio aufstellen. Ist bekannt, wo der Marder in etwa steckt, hilft gezieltes Klopfen. Umräumen und das Säubern des Dachbodens mit scharfen Reinigern etwa kann der Marder gar nicht vertragen. Hausmittel wie Kraftstoffgetränkte Lappen und Hundehaare auszulegen, die die feine Nase des Steinmarders nerven, können helfen, sind in ihrer Wirkung allerdings nicht belegt. Ultraschallgeräte erhöhen die Erfolgsquote beim Vergrämen: Die Geräte erzeugen für den Menschen nicht hörbare, wechselnde Frequenztöne (Pfeiftöne), die für den Marder äußerst unangenehm sind. Sie sollten sowohl auf das Nest wie auch auf die Einstiegslöcher ausgerichtet sein, um einen möglichst hohen Erfolg bei der Marderabwehr zu sichern.
Diese Methode verspricht überhaupt wenig Erfolg. Zunächst dürfen Marder aufgrund des Jagdrechts nur behördlicherseits durch zuständige Förster und Jäger gefangen werden. Außerdem wird sich in diesem freigewordenen Revier schon bald ein neuer Marder einfinden. Damit ist das Problem nicht gelöst, sondern nur um einige Zeit verschoben. Nicht nur der Dachboden im Haus, sondern auch das Auto kann ein beliebtes Revier des Steinmarders werden. Wie Sie Ihren Wagen mardersicher machen, erfahren unter dem Thema: Marder im Auto
Hier kommen Sie zurück zur Hauptthema: Marder
Preisempfehlung: € 12,99
Zzgl. € 5,05 Verpackung und Versand
Preisempfehlung: € 9,99
Zzgl. € 5,02 Verpackung und Versand
Preisempfehlung: € 29,99
Zzgl. € 5,18 Verpackung und Versand
Preisempfehlung: € 22,99
Zzgl. € 5,13 Verpackung und Versand
Preisempfehlung: € 9,99
Zzgl. € 5,02 Verpackung und Versand
Preisempfehlung: € 39,99
Zzgl. € 5,26 Verpackung und Versand
|
|