Für die Verlegung auf dem Mauerwerk setzt man Stegleitungen (NYIF) oder Mantelleitungen (NYM) ein, wobei die Mantelleitungen die am häufigsten verwendete Variante darstellen. Stegleitungen werden in der Praxis seltener verwendet - bei der Verlegung von Stegleitungen dienen spezielle Stegleitungsnadeln mit isoliertem Kunststoffkopf zur Befestigung. 90-Grad- Richtungsänderungen werden durch Umklappen der Leitung ausgeführt. Gegebenenfalls muss hier das Mauerwerk etwas ausgestemmt werden.
Die häufig verwendeteten Mantelleitungen werden in Kunststoffrohren verlegt, die mit Hakennägeln auf der Wand oder im Mauer- bzw. Putzschlitz gehalten werden. Ein Annageln von Mantelleitungen (NYM) hingegen ist nicht erlaubt. Beim Verlegen in der Waagerechten alle 40 cm, in der Senkrechten alle 50 cm fixieren. Dann können Sie die Rohre überputzen.
Zur Aufputz-Installation mit NYM-J Mantelleitungen setzt man Raster- Druckschellen ein, die in der Waagerechten mindestens alle 30 cm, in der Senkrechten mindestens alle 40 cm gesetzt werden. Wo Verteilerdosen, Schalter oder Steckdosen eingegipst werden sollen, müssen Sie entsprechende Wandaussparungen machen. Bei Mauerwerk geht das am besten mit einem speziellen Glockenbohrer. Bei Plattenwänden nehmen Sie einen Lochsägen-Vorsatz für die Bohrmaschine.