Mindestens fünf Millionen Wohngebäude in Deutschland gelten als akut sanierungsbedürftig. Annähernd so viele Hauseigentümer warten auf stimmige Angebote, wie und womit sich die anstehenden Dämmarbeiten in überschaubarem Zeitrahmen zu vertretbaren Kosten bewältigen lassen. Das Bauhandwerk ist insofern gefordert, innovative Antworten auf diese Herausforderung zu formulieren. Praxisgerechte Entwicklungen der zuliefernden Industrie können helfen, das Arbeitstempo der Ausführung am Objekt zu erhöhen und das erforderliche Qualitätsniveau zu sichern.
Dass sich mit einer fachgerecht verbauten Holzfaserdämmung der Wärmebedarf selbst älterer Häuser bis auf Passivhausniveau reduzieren und zugleich der sommerliche Hitzeschutz verbessern lässt, hat sich unter modernisierungswilligen Hauseigentümern längst herumgesprochen. Für das Bauhandwerk kommt es jetzt darauf an, das vorhandene Interesse durch überzeugende Angebote aufrecht zu erhalten und konsequent in Aufträge umzumünzen.
Für die energetische Sanierung gemauerter Außenwände hat der mittelständische Bauzulieferer aus dem südhessischen Ober-Ramstadt gleich mehrere Holzfaserdämmplatten im Programm, die im bauaufsichtlich zugelassenen INTHERMO Wärmedämmverbundsystem verwendet werden dürfen. Dazu zählt beispielsweise die Dämmplatte HFD-Exterior Massiv, die sich zunächst mit einem mineralischen Kleber im Punkt-Wulst-Verfahren direkt auf dem Altputz fixieren lässt. Anschließend soll die dauerhafte Verankerung im Mauerwerk mittels Tellerdübeln erfolgen. Genau an diesem Punkt setzt die praxisgerechte Neuentwicklung von INTHERMO an.