Vor der Wahl und dann vor der Anwendung sollte man sich gründlich am besten anhand des Etikettentextes - über das Produkt informieren, denn Fassadenfarben besitzen - neben vielen Gemeinsamkeiten - auch Besonderheiten.
Vor dem Applizieren jeder Farbe ist der Zustand des Untergrundes genau zu untersuchen. Da die ausgeführten Malerarbeiten nur so gut sein können, wie der Untergrund, auf dem sie ausgeführt werden, muss der Untergrund vor allem sauber, staub- und fettfrei sowie tragfähig sein.
Stark saugende Untergründe sollten unbedingt mit einem geeigneten Vorstrich vorbehandelt werden. Dabei ist es grundsätzlich empfehlenswert, im gleichen System zu bleiben. Tiefgrund oder Putzgrund eignen sich am besten zur Untergrundvorbehandlung vor der Beschichtung mit Kunstharz- Dispersionsfarben. Silikonharz-Grund sollte zusammen mit Silikonharz-, Silikat-Fixativ mit Silikat-Farben verwendet werden.
Obwohl Fassadenfarben gebrauchsfertig eingestellt sind, müssen sie vor Gebrauch gut umgerührt werden. Sie können gerollt, gestrichen und meistens auch gespritzt werden. Es wird oft ein zweimaliger Anstrich empfohlen.
Der Voranstrich kann auch nach Zugabe bis max. 20% Wasser erfolgen. Fassadenfarben sollten nicht unter + 5 °C verarbeitet und nicht unter 0 °C gelagert werden. Sie werden sonst keine Filmbildung ergeben bzw. irreversibel unbrauchbar gemacht. Es wäre dann wirklich schade um die viele Arbeit und das Geld fürs Material.