Die Zwischenwand soll bündig mit den vorhandenen Wänden des Hauses abschließen. Daher ist es wichtig, dass an Decke, Boden und Wänden alle Rückstände bisheriger Baumaßnahmen bis auf den nackten Estrich entfernt werden. Alte Teppiche oder Bodenbeläge müssen dabei ebenso beseitigt werden wie Tapeten und Deckendekor.
Nun wird der gesamte Verlauf der künftigen Zwischenwand mit zwei dicken Strichen präzise an Wand, Boden und Decke aufgezeichnet. Hier muss sehr exakt gearbeitet werden – sonst ist die Wand am Ende schief oder schlimmstenfalls sogar instabil.
Anschließend wird auf dem Boden mit Klebemörtel eine Sperrschicht verlegt, die das Mauerwerk von unten gegen Kondensationsfeuchte schützt; falls nötig, muss auch noch eine Ausgleichsschicht aus Mörtel verlegt werden. Diese sollte anschließend absolut eben sein; die Wasserwaage und eine Richtlatte sorgen hier für präzise Ergebnisse.
Die Sperrschicht muss auch an den Wänden befestigt werden, ebenfalls mit Klebemörtel. Auch hier sollte alles eben sein, gegebenenfalls muss auch hier mit Mörtel ausgeglichen werden.
Nehmen Sie die Maurerkelle zur Hand und verteilen Sie auf der Sperrschicht die erste Lage Klebemörtel. Die Gesamtdicke sollte dabei einen Zentimeter nicht überschreiten, Gleichmäßigkeit ist sehr wichtig. Setzen Sie anschließend die ersten Steine in den Mörtel; hervorquellendes Material müssen Sie sofort mit der Kelle abkratzen.
Die Randsteine können Sie mit der Alligatorsäge und dem Raspelbrett schnell zuschneiden und dann sofort in die Mauer einfügen. Schnell erreichen Sie so die zweite Schicht. Auch hier wird wieder dünn Mörtel aufgetragen. In der dritten Steinreihe werden rechts und links zwei Winkel in der Wand verschraubt, die später mit dem Mörtel in der Wand integriert werden. Dies verleiht der Trennwand Stabilität. Winkel sollten anschließend alle drei Reihen gesetzt werden. Unterhalb der Decke lassen Sie einen Spalt von einem bis anderthalb Zentimetern frei.
Porenbeton ist ein anspruchsarmes Baumaterial: Die Nacharbeiten an einer frisch gemauerten Porenbetonwand halten sich in Grenzen. Nach etwa zwei Wochen kann die Wand gründlich verspachtelt werden; anschließend können Sie direkt auf die Wand tapezieren oder sie einfach nur Anstreichen.
Auch Struktur-Rauhfaserfarbe oder Rollputz ist für Gasbetonwände ideal geeignet. Im Sanitärbereich kann direkt auf den Porenbeton gefliest werden. Löcher für Steckdosen und Kabelleisten können einfach ins Material gestemmt und anschließend wieder verputzt werden. Es sind auch spezielle Lochsägen für Gasbetonwände erhältlich, die das Steckdosen setzen zum Vergnügen machen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude am Bau Ihrer eigenen, soliden Zwischenwand!
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