Ende 2008 hat der zuständige EU-Ausschuss in Brüssel ein Glühbirnenverbot ausgesprochen, welches besagt, dass die klassische Glühbirne aus dem Handel verschwinden muss.
Den Start macht die 100 Watt Glühbirne, die ab September 2009 EU-weit nicht mehr verkauft werden darf. Ab 2010 folgen dann alle Glühbirnen mit mehr als 40 Watt. Erst zwei Jahre später werden dann auch die Glühbirnen mit weniger als 40 Watt komplett aus den Regalen innerhalb der EU verschwinden.
Doch warum so lange warten? Bei der Wahl des richtigen Leuchtmittels sollten Sie unter Umständen jetzt schon bedenken, dass Sie bereits bei einer Glühbirne, die Sie durch eine Energiesparlampe ersetzen, ca. 6.50 Euro pro Jahr sparen. Bei nur 15 Glühbirnen im Haushalt, sparen Sie so jährlich 100 Euro und tun dabei auch noch etwas für die Umwelt.
Als Vorbild für dieses Verbot wird Australien genannt, wo bereits Anfang 2007 beschlossen wurde, dass ab 2010 anstatt der herkömmlichen Glühbirnen nur noch Energiesparlampen verwendet werden sollen. Australienes Treibgasausstoß soll sich damit um bis zu 4 Millionen Tonnen reduzieren.
Ein Großteil der benötigten Energie wird bei einer normalen Glühbirne in Wärme und nicht in Licht (nur circa 5 %) umgewandelt, Energiesparlampen (Kompaktleuchtstoffleuchten) verbrauchen hingegen 80 % weniger Strom für die gleiche Lichterzeugung.
Für einige ist das Glühbirnenverbot nur "ein Tropfen auf den heißen Stein", für andere ein Schritt in die richtige Richtung, eine Möglichkeit für jeden Bürger, ganz einfach etwas zum Kimaschutz beizutragen. Kombinierbar würde das Glühbirnenverbot zugleich mit der Reduzierung / dem Verbot anderer Quellen der Energieverschwendung , z. B. dem Stand-by-Betrieb vieler Elektrogeräte.
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