Wer keinen vorgefertigten Dachrinnenreiniger kaufen möchte oder zur Hand hat, kann sich auch selbst ein Reinigungswerkzeug bauen. Hierzu kann im einfachsten Fall ein etwa 2 Meter langes Rundholz benutzt werden, das in Form und Querschnitt der Dachrinne entspricht. Einseitig vorn angesägt erhält man so ein brauchbares Schabewerkzeug um Laub und Dreck zu entfernen. Durch die große Hebelwirkung und das erhöhte Gewicht sollte man allerdings behutsam vorgehen um die Dachrinne nicht zu beschädigen.
Für den feinen Dreck empfiehlt sich ein Gang in die Sanitärabteilung: Eine handelsübliche WC-Bürste, mit Gewebeklebeband an eine Anstreicher-Teleskopstange montiert, schafft Sauberkeit im Dachabfluss.
Laub und Dreck können mit der Zeit die Fallrohre verstopfen. Sobald bei starken Regenfällen Wasser an den Nahtstellen der Fallrohre austritt, ist wahrscheinlich der Ablauf nach unten versperrt. Um die Fallrohre zu reinigen empfiehlt sich der Einsatz einer handelsüblichen Rohrreinigungsspirale in der benötigten Länge. Dabei wird die Spirale oben durch den Dachrinnenablauf ins Fallrohr eingeführt und mehrfach gedreht, Dreck und Ablagarungen lösen sich so von den Rohrwänden. Anschließend sollte mit Wasser nachgespült werden.
Mit einem Laubschutz bleibt der meiste Dreck von vorn herein draußen: Das nützliche Regenrinnen-Zubehör gibt es in verschiedenen Materialen und Funktionsweisen. Als Netz, als Drahtgitter oder in Form einer Bürste wird grobes Laub von der Dachrinne ferngehalten. Eine regelmäßige Inspektion der Regenrinnen ersetzt dies aber nicht: Kleinere Dreckpartikel können nach wie vor den Abfluss hemmen. Auch sollte der Laubschutz zur Unfallvermeidung sturmsicher befestigt werden.
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