Eine hohe Abschirmung lässt sich bei Fenstern mit moderner Wärmedämmverglasung aufgrund deren Edelmetallbedampfung erreichen.
Die größten Schwachpunkte bei der Abschirmung vor Elektrosmog sind Fenster allerdings, wenn sie um Lüften geöffnet werden (z. B. über Nacht). Die Firma Neher hat dafür ein engmaschiges, metallisches Fliegengitter entwickelt, das neben dem Schutz vor Insekten auch hochfrequente elektromagnetische Strahlung abschirmt.
Die feinen, kaum sichtbaren Elektrosmog-Schutzgitter wirken wie ein unsichtbares Schutzschild gegen hochfrequente elektromagnetische Felder. Sie lassen viel Licht und Luft herein, schirmen aber durch die feinmaschige Edelstahl-Ummantelung des Gewebekerns den Elektrosmog zu über 99 % ab.
Sollen auch die Fensterrahmen abschirmen, so sind Holz- Aluminium- Verbundrahmen empfehlenswert. Fenster mit Kunststoffrahmen bilden selbst bei geschlossenen Fenstern eine "Schwachstelle", da diese Rahmen nur eine begrenzte Schutzwirkung gegen Hochfrequenz- Strahlung bieten.
Während modernes Wärmeschutzglas oder spezielle Sonnenschutzfolien eine gute Abschirmung erzielen, gelangen Mobilfunkstrahlen fast ungehindert durch die Kunststoffrahmen. Ein neu entwickeltes Fensterprofil, "GEALAN-REFLECT", enthält eine dämpfungswirksame Ebene, die insbesondere hochfrequente Strahlung mindert.