Die wichtigsten Holzarten für den Fußbodenbelag sind Ahorn (gelbweiß und härter als Eiche), Birke (hellgelb, fast weiß, dazu zäh, elastisch und gut haltbar), Buche (hellbis rötlich-braun, gehört zu den härtesten Holzarten), Eiche (hell, kontrastreich gemasert und ähnlich hart wie Eiche), Fichte (sehr helles, relativ weiches Holz, von Ästen durchsetzte Struktur), Lärche (harzreich, heller, leicht rötlicher Ton).
Verlegt werden die Böden in der Regel auf drei Arten: Die mit Nut und Feder ausgestatteten Elemente eignen sich für die schwimmende Verlegung. Das bedeutet, sie werden vollflächig auf einer ebenen Dämmschicht verlegt, aber weder am Boden verklebt noch verschraubt. Massivholzdielen werden verschraubt oder genagelt. Dünneres Mosaikparkett oder Vollholzböden werden üblicherweise vollflächig verklebt.
Holzböden gibt es – ganz klassisch – in Form von Massivholzdielen mit Nut- und-Feder- Verbindung. Die werden auf Lagerhölzernverlegt. Solch ein Naturholzboden ist besonders komfortabel, denn er besteht aus warmem, naturbelassenem Holz, das weder lackiert noch versiegelt ist. Damit die Naturholzdielen strapazierfähig werden und bleiben, imprägniert man sie mit natürlichen Ölen.
Diese sehr breiten Dielen sind in der Regel 15 mm stark und 192 mm breit. Sie werden aus drei massiven, versetzt verleimten Nadelholzschichten aufgebaut und mit Hartwachsöl endbehandelt. Verlegt werden Naturholzdielen auf Lagerhölzern, Verlegeplatten oder man vernagelt oder verschraubt sie auf alten Dielen.