Massivholz- Parkettstäbchen werden verklebt, während man Dielenbretter
auf Lagerhölzern nagelt oder schraubt, da sie ihrer Größe wegen mehr Freiheit zum "Arbeiten" benötigen. Die Lagerhölzer selber kann man noch auf Schwingelemente aus Gummi setzen, was die Trittschall- Übertragung weiter eindämmt. Dem Verlegen folgt das Abschleifen und anschließend das Versiegeln mit Lack beziehungsweise die Behandlung mit Öl oder Wachs.
Letztere erfordert häufigere Pflege, lässt aber die Poren offen. So kann das Holz zum Feuchteausgleich beitragen und das Wohnklima verbessern. Bekanntlich geben einige Tropenhölzer die beständigsten unter den Holzbelägen ab. Wer sich dennoch nicht am Raubbau beteiligen will, fragt nach Material mit FSC- Label. Wo nach den Maßgaben des FSC, des Forest Stewardship Council gearbeitet wird, haben die Wälder Zeit zur Regeneration, Kahlschlag findet nicht statt.
Preise: je nach Holzart zwischen 30 und 100 Euro/m²
Die Oberfläche dieser Landhausdielen besteht aus afrikanischer Eiche mit
Öl- Wachs- Finish. (Foto: Haro)