Einer der Nachteile von Laminat als Bodenbelag ist, dass es sich im Gegensatz zu echten Holzböden sehr leicht elektrostatisch aufladen kann. Besonders während der Heizperiode oder Räumen mit niedrige Luftfeuchtigkeit ist der Laminatboden dafür sehr anfällig. Hier läßt sich allerdings mit Luftbefeuchtern der Effekt etwas abmildern.
Einige Laminat-Hersteller bieten daher auch spezielle "antistatische Laminatböden" an. Ein Etikett, was aber oft nicht viel aussagt, wie die Stiftung Warentest 2009 in einem Vergleichstest feststellt:
"Getestet wurden 16 Laminate sowie 6 Baugleichheiten der Nutzungsklasse 23/31 auf ihre Haltbarkeit, Gesundheits- und Verlegeeigenschaften.
Allein der Testsieger Classen Style Feinpore zeigt keine elektrisierenden Nebenwirkungen. Bei allen anderen Laminaten wurde eine elektrostatische Aufladung festgestellt, die für die Gesundheit ungefährlich ist, aber sehr unangenehm sein kann. Wenige Schritte auf einigen Laminatfußböden reichten aus, um die Prüfer mit mehr als 10 000 Volt aufzuladen.
Besonders ärgerlich: Die Laminate von Egger Emotion und HDM Premium Plus Klick sollen laut Verpackung „antistatisch“ sein, sind es aber nicht. Eine elektrostatische Aufladung kann durch eine hohe Luftfeuchtigkeit von etwa 50 % oder einen antistatisch ausgerüsteten Laminatboden vermieden werden."
Den gesamten Test gibt es hier: www.test.de/laminat.