Fertigparkett besteht aus wohnfertig versiegelten Dielen oder Stücken, die problemlos auch selbst verlegt werden können.
Die Nut- und- Feder- Verbindung sollte vom Hersteller präzise gefertigt worden sein, damit das Parkett dann auch sauber und fugenfrei liegt. Fertigparkett ist wegen seines soliden Aufbaus aus unterem Gegenzug (Weichholz- Furnier), aus der Mittellage (solides Echtholz) und der oberen Nutschicht meist etwas dicker als z. B. Laminat. Für die Renovierung ist Fertigparkett wegen der Dicke zwischen 10 und 14 mm oft nicht geeignet. Die tafelförmigen Mosaikfertigparkette, die etwa nur 10 mm dick sind, müssen verklebt werden.
Die Unterkonstruktion– meist aus Nadelholz – spart teures Edelholz. Nur die obere Nutzschicht ist aus den gewünschten edlen Hölzern. Fertigparkett ist also kostengünstiger als ein massiver Holzfußboden. Die Hersteller bieten mehrere Oberflächen zur Auswahl an. Verschiedene Lacke verleihen dem Parkett eine hochglänzende oder seidenmatte Optik. Aber auch lösemittelfreie und pflanzliche Öle werden zunehmend eingesetzt, da die Kunden danach verlangen.