Von wegen Omas Lieblinge - Alpenveilchen erfreuen sich generationsübergreifend großer Beliebtheit. Die hübschen, herzförmigen Blätter schmeicheln dem Auge, während die kunstvoll und ungewöhnlich geformten Blüten wunderbar zart erscheinen. Mit den Alpen haben die Pflanzen allerdings wenig zu tun.
Auch wenn dort einige Wildformen wachsen, so hat die uns bekannte Zimmerpflanze ihre Wurzeln in Kleinasien, von wo sie im 17. Jahrhundert nach Europa gekommen ist. Im Herbst sind Alpenveilchen wieder verstärkt auf dem Markt und können je nach Inszenierung schlichte Eleganz, krasse Poppigkeit, heimelige Wonne oder weihnachtliche Vorfreude ausstrahlen.
Das Farbenspektrum der glattrandigen oder gefransten Blüten macht es möglich, denn es reicht von edlem Reinweiß über sanftes Puderrosa bis zu knalligem Pink, rassigem Lila oder warmem Rot. Die herzförmigen Blätter sind, den Züchtern sei Dank, noch interessanter geworden und präsentieren sich in Grün, marmoriert, ja sogar in Fransenoptik. Alpenveilchen sind im Mini-, Midi- oder Maxiformat zu haben und manche von ihnen duften sogar.