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 - Orchideen als Topfpflanze pflegen (Foto: Seramis)
Wenn es im Winter blüht...
(Seramis) Man schaut und staunt: So exotisch schön wie die Orchidee ist wohl kaum eine andere Blühpflanze. Viele Orchideen-Arten bedanken sich im Winter für eine gute Pflege mit prachtvollen Blüten. So erlauben sie uns in der dunklen Jahreszeit einen Ausflug in die Welt der exotischen Farbenpracht. Zimmergärtner schätzen die verführerischen Exoten und ihre gewaltige Farb- und Formenvielfalt. Die ungewöhnlichen Blütenformen und -farben ziehen immer mehr Pflanzenfreunde in ihren Bann. In Deutschland haben Orchideen in diesem Jahr laut dem Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG), Bonn, Platz vier der Hitliste der blühenden Topfpflanzen erobert. Im letzten Jahr belegten sie noch Platz zehn.
Orchideenblüten - Ästhetik pur
Orchideen zählen zu den am weitesten in ihrer Evolution fortgeschrittenen Pflanzen. Ihre erstaunlich vielgestaltigen, farbigen und duftenden Blüten sind Folge ihrer Spezialisierung auf die Bestäubung durch Insekten. Nicht ohne Erfolg, wie ihr Artenreichtum beweist. Dem Orchideen-Betrachter offenbart sich die Welt einer eindrucksvollen Ästhetik: Extravagant sind die symmetrischen Formen und die unglaublichen Farbkombinationen der oftmals hochkompliziert gebauten Orchideen-Blüten. Bestes Beispiel ist die exotische Malayenblume oder so genannte ‚Phalaenopsis‘ mit ihrem fragilen Blütentrieb, der je nach Art einfarbig, aber auch gestreift, gefleckt oder getigert sein kann. In vergangenen Jahrhunderten galt die Orchidee als Symbol für Schönheit, Reichtum und Macht. Als Pflanzenattribute der altgriechischen Göttin Demeter wie auch der altgermanischen Fruchtbarkeitsgöttin Freyja stand die Orchidee für Raffinesse, als Lustsymbol und für eine große Nachkommenschaft. Dem Klerus galt sie hingegen als Symbol der Reinheit: Orchideen-Namen wie ‚Marienschuh‘ und ‚Herrgottschuh‘ sprechen eine deutliche Sprache.
 - Orchidee Phalaenopsis weiß
Zahlreiche Orchideen stammen aus den Regenwäldern der Erde und zählen zu den so genannten Epiphyten, den Aufsitzerpflanzen. Sie wachsen nicht am Boden, sondern nutzen die Äste von Bäumen als Lebensraum. Trotz ihrer geringen Wuchshöhe gelangen sie auf diese Weise an das im dichten Regenwald so knappe Licht.
Fast alle Orchideen-Arten bevorzugen deshalb einen hellen Standort, möglichst ohne direkte Sonnenbestrahlung. Mit vergleichsweise wenig Licht kommen Orchideen der Gattung ‚Paphiodelium‘, darunter der ‚Frauenschuh‘, aus. Die meisten Arten gedeihen bei normalen Zimmertemperaturen.
Orchideen-Wurzeln hängen in ihrer ursprünglichen Heimat zum Teil frei in der Luft und nehmen so Nährstoffe und Wasser auf. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist Voraussetzung für optimales Wachstum. Daraus ergibt sich eine besondere Eigenart der Orchidee: Auch als kultivierte Blühpflanze gedeiht sie nicht in herkömmlicher Erde. Werden ihre Wurzeln mit Erde abgedeckt, beginnen sie in Kürze zu faulen.
Tropische Orchideen galten in Europa ursprünglich als Kostbarkeit. Sie wurden in den Regenwäldern gesammelt, mussten weite Schiffsreisen überstehen, waren schwierig zu halten und teuer. Dank moderner Zuchtverfahren ist die Orchidee heute ebenso erschwinglich wie ein Blumenstrauß und gedeiht, wenn ihre besonderen Bedürfnisse nach Licht, Wasser und Nährstoffen erfüllt werden, auch auf der heimischen Fensterbank. Licht, Luft – und das richtige Pflanzmedium
Bereits seit hundert Jahren ist man bemüht, Pflanzsubstrate herzustellen, die dem natürlichen Orchideen-Standort entsprechen. Orchideen-Wurzeln brauchen viel Luft und müssen feucht gehalten werden, stauende Nässe muss hingegen unbedingt vermieden werden. Der Pflanzboden muss demnach besonders luftdurchlässig sein, um ein Gedeihen der Pflanze zu gewährleisten.
Beim Kauf befinden sich die Pflanzen in einem speziellen Orchideen-Substrat aus Torf, Rinde, Styropor und anderen Zusätzen, die in ihrer Kombination Wasser halten und dennoch luftdurchlässig sind. Nicht nur aus optischen Gründen bietet es sich allerdings an, spätestens beim ersten Umtopfen auf natürliches Tongranulat von Seramis umzusteigen. Aufgrund seiner besonderen Eigenschaften liefert Seramis den fragilen Exoten ein naturnaheres Umfeld als Erde oder Hydrokultur es können. Das Granulat kann über 100 Prozent seines eigenen Gewichtes an Wasser speichern. Es verrottet und verdichtet nicht, seine poröse Struktur – und damit eine gleich bleibend gute Luftzirkulation um die Wurzeln – bleibt dauerhaft erhalten. Die hohe Speicherkapazität gewährleistet die bedarfsgerechte Versorgung mit Sauerstoff, Wasser und Nährstoffen über einen langen Zeitraum und bietet damit die grundlegenden Lebensbedingungen auch anspruchsvoller Orchideen.
Selbst erfahrene Zimmergärtner scheuen oft vor der Anschaffung einer kostspieligen Orchidee zurück, da die Pflege der grazilen Pflanzen als aufwändig und schwierig gilt. Ein Fehler, der immer wieder gemacht wird, ist zu häufiges Gießen. Das richtige Maß an gleich bleibender Feuchtigkeit, ohne die Pflanze zu ertränken, ist schwer zu bestimmen. Seramis bietet einen speziellen Gießanzeiger an, der die Feuchtigkeit des Wurzelballens misst und durch einen Farbumschlag von Blau zu Rot den exakten Gießzeitpunkt anzeigt.
Orchideen sind wahre Hungerkünstler. In den Baumkronen der Urwaldbäume erhalten sie zwar ausreichend Licht, das Nährstoffangebot ist hier aber eher bescheiden. Daher benötigen Orchideen in den meisten Fällen weniger Dünger als andere Zimmerpflanzen. Es empfiehlt sich, den Seramis-Flüssigdünger für Blühpflanzen nur in halber Konzentration zu verwenden oder bei jedem zweiten Gießen hinzuzufügen.
 Die Orchideen sollten, wie alle anderen Schnittblumen auch, in eine saubere Vase mit lauwarmem Wasser gestellt werden. Damit die Stiele genügend Wasser aufnehmen können, müssen die unteren Stielenden (am besten unter fließendem Wasser) schräg mit einem scharfen Messer angeschnitten und anschließend über der Schnittstelle eingeritzt werden. Das Anschneiden der Stiele sollte alle fünf Tage wiederholt werden. Werden die Orchideen geliefert und befinden sich Blumenröhrchen am unteren Stielende, sollten diese natürlich vorher entfernt werden! :-) Handelt es sich um Rispenorchideen wie z.B. Phalaenopsis - also um Stiele mit mehreren Orchideenblüten daran - kann auch wärmeres Wasser verwendet werden.
In vielen Blumengeschäften oder bei Blumen-Paketen vom Blumenlieferservice, wenn Sie dort Orchideen bestellen, gibt es ein Tütchen Blumenfrisch gratis dazu. Gibt man dieses dem Blumenwasser hinzu, halten sich die Orchideen länger frisch.
Der Standort der Orchideen sollte nicht in der direkten Sonne sein. Kälte, Zugluft oder Heizungsluft sowie hohe Temperaturen meiden.
Gießen Sie regelmäßig verdunstetes Wasser nach oder ersetzen sie das Wasser durch frisches. Auch hier gilt: Stets warmes Wasser nachfüllen!
Wenn die Orchideenrispe welken sollte, dann kann sie kurz in ca. 35 Grad warmes Wasser gestellt werden, sodass sie sich wieder erholt. Sie möchten einem lieben Menschen einen schönen Blumengruß schicken? Oder Sie planen eine große Feier oder Hochzeit und Ihnen fehlt noch die geeignete Blumendekoration? Im Internet gibt es zahlreiche Blumenversender, die Sträuße, Balkonpflanzen und Blumendekoration direkt nach Hause liefern. Doch welcher liefert die besten Blumen? Auf was muss der Kunde achten? Wir haben für Sie die wichtigsten Blumenversender auf Herz und Nieren geprüft: Blumenversand-Test
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