„Bei uns sind die Tulpen das umsatzstärkste Produkt nach den Rosen“, erläutert Nico Pubben, Qualitätsmanager bei der Blumenversteigerung in Straelen- Herongen. Im Foyer der Versteigerung baut er gerade eine Verkaufsausstellung unter dem Motto »Grenzenlos Tulpen« auf: „Wir vermarkten hier bei Landgard in Herongen im Laufe eines Jahres rund 70 Millionen Stiele, und zwar sowohl an der Versteigerungsuhr als auch in der direkten Vermittlung an die Großkunden.“
Nico Pubben arbeitet an der Schnittstelle zwischen den Gartenbaubetrieben auf der einen und den Großhandelskunden auf der anderen Seite: Er trägt die Wünsche des Handels in die Erzeugerbetriebe, berät die Gärtner und sorgt dafür, dass die Qualität der Tulpen die bei Landgard vermarktet werden, immer stimmt.
Der Großteil der bei Deutschlands größter Blumenversteigerung vermarkteten Tulpen besteht aus einfarbigen 10er- Bunden. Rot, Gelb, Orange, Weiß und Violett sind die beliebtesten Farbtöne.
Bei der Versteigerung von Landgard in Straelen- Herongen werden jedes Jahr 200 verschiedene Tulpensorten im vollen Farbsortiment versteigert: einfach und gefüllt blühende Tulpen, gefranste und lilienblütige Tulpen sowie so genannte Papageientulpen.
Sicher ist, dass die Ware den schnellstmöglichen Weg zum Verbraucher nimmt: Die Tulpen werden frisch geschnitten, über Nacht angeliefert und am frühen Morgen versteigert. So können sie im Idealfall noch am selben Tag die Endverkaufsbetriebe erreichen. Am Morgen der Versteigerung werden die Tulpen den Großhändlern präsentiert. Durch einen Knopfdruck können die Händler die jeweils gezeigten Partien ersteigern und direkt nach Ende der Versteigerung mitnehmen.
Die Alternative: Sie kaufen die Tulpen tagesunabhängig und zu einem Festpreis bei der Vermittlung von »Landgard Blumen & Pflanzen« ein. Die rund 50 Anlieferbetriebe sind alle entweder in der Gartenbauregion Niederrhein oder in den nahe gelegenen Niederlanden angesiedelt. Die durchschnittliche Liefermenge liegt bei 1 bis 1,5 Millionen Tulpen pro Betrieb und Saison.
Es gibt aber auch kleine Anlieferbetriebe, die durchaus am Markt mithalten können, wenn sie regelmäßig an der Uhr mit einem interessanten Sortiment vertreten sind und die Händler ihren Namen und ihre Qualität kennen.