bbs/Uw. Der Weihnachtsstern gehört zu den beliebtesten floralen Advents- und Weihnachts-Dekorationen – und wandert häufig nach der Blüte in den Müll.
Eigentlich sind diese Exoten mehrjährige Pflanzen und wachsen in ihrer Heimat in Mittelund Südamerika zu größeren Sträuchern bis zur Baumhöhe (ca. 5 m) heran. Bei uns pflegen nur die Besitzer wertvoller, großer Kübelpflanzen ihren Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) bis in die nächste Saison. Experimentierfreudige Hobbyzüchter können mit etwas Geduld und ein paar einfachen Profi-Tipps ein kleines, kräftiges Weihnachtssternchen zur Strauchgröße heranzüchten:
Im Frühjahr wird der Weihnachtsstern nach der „Blüte“ zurückgeschnitten und in frische Qualitäts-Erde (z. B. Frux Qualitäts-Blumenerde) umgetopft. Der Weihnachtsstern braucht in seiner Sommerpause wenig Wasser. Vor dem Gießen besser die Fingerprobe machen und abgestandenes, kalkarmes Wasser verwenden. Dann gut abtropfen lassen, damit die Wurzeln nicht faulen. Etwa alle 1–2 Wochen düngen. Im Sommer ist ein heller, nicht zu heißer Standort im Freien ideal. Die Pflanze wirkt auch mit grünen Blättern dekorativ.