Aus vielen Gärten hört man es wieder, das vertraute Geräusch summender Rasenmäher. In anderen Gärten bleibt es still. Startschwierigkeiten? Wir geben Ihnen Tipps für die Wartung von Gartenwerkzeugen.
Bei einem Benzin-Rasenmäher heißt das, Zündkerzen und Öl wechseln, Luftfilter mit Benzin auswaschen oder austauschen und Schneidmesser schärfen. Stumpfe Messer reißen das Gras ab anstatt es sauber zu kürzen und hinterlassen einen krankheitsanfälligen Flickenteppich. Ausgefranste Grashalme sind daher stets ein Hinweis darauf, dass die Schneidwirkung nachgelassen hat. Die Mähmesser lassen sich in der Regel leicht herausschrauben und können dann entweder selbst geschärft oder in den nächsten Baumarkt mit Wartungsservice gebracht werden. Bevor jedoch irgendwelche Arbeiten am Gerät vorgenommen werden, sollte zur Sicherheit unbedingt die Zündkerze herausgeschraubt werden. Damit ist der Zündkontakt unterbrochen und der Motor kann nicht unbeabsichtigt starten. Auch den jährlichen Motorcheck übernimmt auf Wunsch ein Wartungsservice. Vorteil: Verschleißteile oder Altöl werden auf der Stelle entsorgt. Empfehlenswert ist die Leerung des Benzintanks. Restbenzin sollte möglichst vor der Winterpause, spätestens aber vor dem ersten Einsatz komplett abgelassen werden, da Treibstoffe bei längerer Standzeit verharzen und den Vergaser verunreinigen können.
Finger weg bei Kabelbruch
Elektromäher sind weitaus weniger wartungsintensiv. Aber auch bei diesen Geräten kann es nicht schaden, regelmäßig den Motor zu reinigen. In der Regel reicht es aus, die Unterbodenverkleidung abzunehmen und dann das Innenleben mit einem Pinsel „abzustauben“. Die Stromzufuhr muss dabei unbedingt unterbrochen sein. Als Nächstes sollte das Kabel auf schadhafte Stellen untersucht werden.
Wenn ein frei liegendes oder brüchiges Stromkabel mit feuchtem Gras in Berührung kommt, kann das äußerst gefährlich sein. Auf gar keinen Fall sollten defekte Isolierungen selber geflickt werden, hier muss ein Fachmann ran. Diese Vorsichtsmaßnahme gilt für alle elektrischen Gartengeräte wie Häcksler, Heckenscheren oder Rasentrimmer. Mechanische Handwerkzeuge können hingegen in den meisten Fällen gut zu Hause gepflegt werden. Viele Scheren lassen sich komplett auseinanderbauen, so dass die Schneiden gereinigt und geschärft, Scharniere und Federn bei Bedarf geölt werden können. Wer seine Geräte regelmäßig pflegt und nach jedem Gebrauch direkt reinigt, hat mehr und vor allem länger Freude bei der Gartenarbeit.
(Quelle: www.diy-acadamy.eu)