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Jeder will seinen privaten Hausgarten schön halten. Dazu gehört, dass immer mal wieder dessen Wege gesäubert werden müssen. Doch was man früher mit Schaufel und Besen erledigt hat, kann man heute viel schneller und leichter mit einer handgeführten oder motorisierten Kehrmaschine machen.
Die kleinen Kehrmaschinen für den privaten Hausgebrauch erleben seit wenigen Jahren einen regelrechten Boom, was dazu führte, dass immer mehr Modelle für unterschiedliche Zwecke auf den Markt kamen. Dadurch sollte jeder Verbraucher in der Lage sein, die passende Kehrmaschine für seine speziellen Wünsche zu finden.
Kehrmaschinen kann man durch ihre verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten das ganze Jahr über nutzen: zum Staub aufkehren, Laub fegen, Moos oder Schnee entfernen. Kehren oder Moos entfernen benötigt geringere Drehzahlen des Besens als Laub fegen oder Schnee kehren. Entscheidend ist dabei das Material sowie der Besatz der Bürste, von der die Qualität und Effektivität der Reinigungsleistung abhängt. Allein zum Kehren gibt es bereits viele verschiedene speziell gebaute Geräte, die entweder per Hand geschoben werden, per Akkuantrieb oder mit einem Verbrennungsmotor angetrieben werden. Zusätzlich kann man jede Menge verschiedene Bürsten und Anbauteile als Zubehör kaufen.
Bei Kehrmaschinen, die geschoben werden, werden die Bürsten direkt durch die Räder angetrieben. Das Kehrgut wiederum landet in einem Auffangbehälter.
Ist die Kehrmaschine hingegen motorisiert, hat man es zumeist mit einer flach liegenden, sich drehenden Kehrwalze zu tun, die unterschiedliche Durchmesser und Kehrbreiten aufweisen kann. Die Walze kann aus Kunststoff- oder Drahtborsten bestehen und unterscheidet sich in der Dichte sowie der Anzahl der Borstenreihen. Handkehrmaschine: Diese Kehrmaschinen werden geschoben und allein durch die Kraft des Betreibers angetrieben. Das kann manchmal anstrengend werden, wenn man bedenkt, dass die Räder der Kehrmaschine auch gleichzeitig deren Bürsten antreiben. Sie sind zumeist mit Kehrwalzen oder Besen ausgestattet.
Einwalzenkehrmaschine: Der Schmutz wird hierbei über eine Rundbürste und eine Gummilippe in den Auffangbehälter, der sich zumeist vorne befindet, aufgenommen. Man muss beachten, dass die Größe des Schmutzes, der aufgenommen werden kann, durch die Größe der Gummilippe begrenzt wird.
Doppelwalzenkehrmaschine: Eine solche Kehrmaschine besitzt zwar keine Gummilippe, dafür aber zwei gegenläufige Kehrwalzen. Dadurch nimmt die erste Walze den Schmutz auf, der anschließend von der zweiten Walze in den Auffangbehälter befördert wird. Das Kehren an sich wird dabei allein von einer Bürste erledigt.
Tellerbesenkehrmaschine: Kehrmaschinen dieser Art besitzen keine Kehrwalze mehr, weil der Schmutz durch zwei entgegenlaufende Tellerbürsten aufgesammelt wird. Da die Tellerbürsten tief am Boden arbeiten, können sie den Schmutz fast staubfrei in den Auffangbehälter befördern. Dadurch lässt sich auch festsitzender Schmutz entfernen und es können größere Teile aufgenommen werden. Die Tellerbürsten arbeiten auch an den Seiten, wodurch ein sauberes Arbeiten auch an Rändern gewährleistet wird. Wählen kann man zwischen drei verschiedenen Antriebsmöglichkeiten: Elektro- oder Benzinmotor sowie Handbetrieb. Bei Maschinen mit Motor sollte man neben den Anschaffungskosten auch immer die Betriebskosten für die Energieversorgung der Motoren bedenken. Handkehrmaschinen haben zwar keine Betriebskosten, lohnen sich aber auch nicht für große Flächen, weil die Arbeit mit solchen Maschinen sehr schweißtreibend werden kann, wenn man mit ihnen eine zu große Fläche bearbeiten möchte. Um den heimischen Gartenweg zu säubern reichen sie aber durchaus.
Je nachdem, welche Größe und Antriebsart der Kehrmaschine man wählt, kann man von einer Flächenleistung zwischen 2.500 und 4.000 Quadratmetern pro Stunde ausgehen. Beim Schaufelprinzip kann man sowohl in der Vor- als auch der Rückwärtsbewegung kehren. Eine solche Kehrmaschine besitzt deshalb zwei Auffangbehälter, einen vorne und einen hinten, wobei der vordere meist größer ist. Über eine Lippe wird der Dreck in den Auffangbehälter befördert. Es kann allerdings Probleme bei der Aufnahme größere Schmutzteile oder bei Flaschen und Dosen geben.
Beim Überkopf-Prinzip wird der Schmutz über die Bürste nach hinten befördert und dann in den Kehrgutbehälter geschleudert. Der Weg für den Dreck ist bei diesem Prinzip zwar länger, doch lassen sich auch größere Teile damit gut kehren. Am häufigsten werden vertikal drehende Bürsten für Kehrmaschinen eingesetzt. Um aber auch Dreck und Schmutz aus Ecken und Winkeln herauszuholen, müssen die Seitenbesen horizontal drehen, weshalb sie ein wenig schräg gestellt sind.
Bürsten und Kehrwalzen verschleißen und müssen deshalb regelmäßig ersetzt werden. Die Lebensdauer hängt dabei immer von der Handhabung des Nutzers ab. Bei geringem Schmutz sollten die Bürsten und Walzen also nicht zu sehr arbeiten, um sie nicht zu schnell abzunutzen.
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