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Der klassische Benzinrasenmäher mit Sichelmesser findet sich heutzutage in den meisten deutschen Gärten wieder. Sein Vorgänger war der Spindelmäher, dessen Konstruktion jedoch komplizierter ist, so dass sich im Laufe der Zeit der Sichelmäher durchsetzen konnte. Das Messer des Sichelmähers wird uber eine senkrecht stehende Welle angetrieben und hat somit die selbe Umdrehungszahl wie der Verbrennungsmotor.
Die meisten Rasenmäher arbeiten im Drehzahlbereich von 2800 bis 3000 Umdrehungen pro Minute, bei einer Motorleistung ab 3kW. Durch diese Leistung entstehen große Fliehkräfte an den Messerenden, was auch stumpfe Messer meist noch akzeptable Schnittergebnisse erzielen lässt. Generell sollte man wissen, dass die rotierenden Messer nur am äußeren Radius geschärft sind und mit diesem Bereich den Rasen trimmen.  - Einhell 3401016 Benzin-Rasenmäher BG-PM 40 P
Der elektrisch Rasenmäher arbeitet nach dem selben Prinzip wie der Benzinrasenmäher. Bei den meisten Elektromähern handelt es sich auch um Sichelmäher, bei denen das Messer über einen elektrischen Motor angetrieben wird. Die Vorteile gegenüber den Verbrennungsmotoren liegen vor allem im Gewicht und in der Lautstärke. Jedoch besteht das „Problem“ des Stromkabels, welches stehts angeschlossen sein muss, um die Energieversorgung des Geräts zu gewährleisten. Kabelgebundene Elektrorasenmäher eignen sich daher ehr für kleinere Gärten bei denen auch die Lautstärke des Rasenmähers eine entscheidende Rolle spielt.
Abhilfe schaffen seit einiger Zeit allerdings Elektrorasenmäher mit leistungsstarken Lithium-Ionen Akkus, welche die lästigen Kabel überflüssig machen.  - Bosch Rotak 43 Elektrorasenmäher
 - Signalfarbenes Verlängerungskabel
 - Rasenmähermesser
Die Messer sollten in gewissen Zeitintervallen immer wieder nachgeschärft werden. Stumpfe Messer verrichten zwar nach wie vor ihre Arbeit, jedoch werden die Grashalme nicht mit einem sauberen Schnitt gekürzt, sondern mehr oder weniger abgeschlagen. Durch das Abschlagen fransen die Grashalme aus und färben sich an ihren Spitzen braun. Dies beeinflusst deutlich das Aussehen der Rasenfläche und daher sollte die Schärfe der Messer vor dem Mähen überprüft werden.
Empfohlen wird ein Schleif-Intervall von einem halben Jahr. Natürlich kann jeder Heimwerker dies selbst durchführen, jedoch empfiehlt sich der Messerschliff durch einen Fachmann. Durch entsprechendes Spezialwerkzeug werden die Klingen gleichmäßig geschliffen und eine Unwucht am Messer vermieden. Bei einer Unwucht am Messer kann es bei den auftretenden Fliehkräften schnell zu Schäden an der Welle und am Motor kommen. Auf diese Weise verkürzt sich die Laufleistung des Motors und somit auch des Rasenmähers erheblich.  - Wolf Rasenmäher mit stabilem Stahlgehäuse
Neben dem Motor, welcher das rotierende Messer antreibt ist das Rasenmäherdeck (Gehäuse) eines der wichtigsten und auch teuersten Elemente am Rasenmäher. Die Materialien, die meist bei der Produktion in Frage kommen sind: Kunststoff, Aluminium und Stahl.
Auch wenn die Materialien unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, haben sie alle die gleiche Aufgabe: Sie müssen den gesetzlichen Anforderungen genügen und den Anwender vor umher fliegenden Teilen schützen. Vor der Markteinführung werden daher alle Rasenmäher auf Herz und Nieren geprüft, wobei die Prüfverfahren meist härter sind, als der reale Alltag eines Rasenmähers. Beispielsweise werden Metallkugeln in das rotierende Messer eingeschossen, wobei dann festgestellt wird, ob das Material dieser Belastung standhält und das Rasenmäherdeck den Anwender schützt.
Bei der der Auswahl des Decks kommt es somit nicht auf Sicherheitskriterien an, sondern ehr auf Kosten und Komfort des Gerätes.  - Rasenmäher mit Verbrennungsmotor
Es gibt mittlerweile ein breites Angebot an Rasenmäher- bzw. Rasenmähermotorenherstellern. Dabei handelt es sich um Industriemotoren, welche von Billigmotoren aus fernöstlicher Produktion bis zu qualitativ hochwertigen Motoren von renomierten Herstellern reicht. Welcher Hersteller sich hinter dem Motor verbirgt können Sie durch einen Blick auf das Typenschild am Motor erfahren. Dieses muss laut Gesetz von jedem Hersteller angebracht werden.
Während die günstigeren Motoren ehr zu Schwächen neigen, haben die Motoren von etablierten Herstellern selbst nach einer Nutzungsdauer von 10 Jahren noch längst nicht ihren Zenit überschritten.
Bei den Verbrennungsmotoren hat sich aus technischer Sicht der Viertaktmotor gegenüber dem Zweitaktmotor durchgesetzt, da der Zweitakter im Bereich der Umweltschutzanforderungen nicht mithalten kann. Im Vergleich zum Elektrorasenmäher zieht der Benzinrasenmäher im Bereich Geräuschpegel natürlich den Kürzeren. Jedoch ist anzumerken, dass alle auf dem Markt verfügbaren Benzinmäher den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen, oder gar unter dem geforderten Wert von 96dB[A] liegen.
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Klassische Garten Rasenmäher in der Übersicht:
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