Regenwassersammeln schont Geldbeutel und Umwelt / Dachrinnen schützen Gebäude vor Feuchteschäden
Statt den Garten in der heißen Jahreszeit mit kostbarem Trink- oder Grundwasser zu bewässern, bietet es sich jetzt im Frühjahr an, das Gießwasser für den Sommer in einer Regentonne zu sammeln. So werden die kostbaren Grundwasserreserven geschont und zugleich auch das Portemonnaie. Schließlich gibt’s das Regenwasser zum Nulltarif. Und obendrein freuen sich die Pflanzen, denn das Wasser von oben ist weich und kalkarm.
Spezielle Regensammler, die ins Fallrohr der Dachrinne eingebaut werden, leiten das herabfließende Regenwasser in die Regentonne. Bei guten Sammelsystemen wie dem Rainboy von Marley, liegt der Wirkungsgrad bei über 90 Prozent. Das bedeutet: nahezu die gesamte Wassermenge, die durch das Fallrohr fließt, wird durch den Regensammler aufgefangen und abgeleitet.
Zudem sollten Regensammler mit einem Überlaufstop ausgerüstet sein, der verhindert, dass die Tonne überlaufen kann. Dieser funktioniert nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren: Regensammler und Tonne sind durch ein Schlauchstück miteinander verbunden.