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Die CMA informiert: Nicht alle Äpfel können gleich nach der Ernte ver zehrt werden. Man unterscheidet hierbei zwischen Pflückreife und Genussreife. Pflückreif ist ein Apfel bereits, wenn sich der Stiel einer voll entwickelten Frucht gut von seiner Ansatzstelle löst. Genussreif sind Äpfel in den meisten Fällen jedoch erst Tage oder Wochen nach dem Pflücken, weil sie nach der Ernte noch eine gewisse Zeit der Nachreife benötigen, bevor sie ihr volles sortentypisches Aroma entwickeln. Geschmack: fruchtig, säuerlich, erfrischend, würzig, festes, saftiges Fruchtfleisch, später mürbe
Pfückreife: Ende September bis Mitte Oktober
Genussreife: November bis April Geschmack: süß, schwach aromatisch, mit knackig, festem Fruchtfleisch
Pfückreife: Mitte Oktober
Genussreife: November bis Mai Geschmack: süßsäuerlich, würzig,aromatisch, Fruchtfleisch fest, fein, später angenehm mürbe
Pfückreife: Mitte bis Ende September
Genussreife: Ende September bis März Geschmack: feinsäuerlich, würzig, erfrischend, knackig, saftiges Fruchtfleisch von weiß-gelblicher Farbe
Pfückreife: Ende September bis Anfang Oktober
Genussreife: Ende September bis Mai Geschmack: süßfruchtig, feinaromatisch, knackiges, festfleischiges, saftiges Fruchtfleisch
Pfückreife: Mitte September
Genussreife: Ende September bis März Geschmack: feinfruchtig, säuerlich, grün-gelbliches Fruchtfleisch
Pfückreife: Mitte Oktober
Genussreife: November bis Mai Geschmack: süß, aromatisch, würzig, mit feiner Säure, festes, knackiges Fruchtfleisch, später mürbe
Pfückreife: September bis Oktober
Genussreife: Oktober bis Juli Geschmack: würzig, fruchtig, aromatisch, feinsäuerlich, Fruchtfleisch gelb bis cremefarben und grobzellig
Pfückreife: Mitte bis Ende September
Genussreife: Oktober bis März Geschmack: schwach feinsäuerlich, festes Fruchtfleisch, weiß bis leicht rosa
Pfückreife: Mitte bis Ende Oktober
Genussreife: Dezember bis Juli Geschmack: süßlich und feinsäuerlich, saftiges, gelbes Fruchtfleisch, später vollreif, weich und mürbe
Pfückreife: Ende September bis Mitte Oktober
Genussreife: Oktober bis Juli Geschmack: süßlich und feinsäuerlich, saftiges, gelbes Fruchtfleisch, später weicher
Pfückreife: Ende September bis Mitte Oktober
Genussreife: Oktober bis Juli  - Bilder: CMA
Geschmack: süß, aromatisch, leicht gewürzt, saftiges, feinzelliges Fruchtfleisch
Pfückreife: Oktober
Genussreife: November bis Mai (aid) - "Roter Eisenapfel", "Herbstparmäne" oder "Königlicher Krummstiel" - die Namen dieser Apfelsorten kennt heute fast niemand mehr. Vor über 400 Jahren prägten sie hierzulande noch den bäuerlichen Obstbau. Dass die Sorten bis heute erhalten wurden, macht sie zu etwas ganz Besonderem, denn das ging nicht allen Apfelsorten so.
Die Geschichte des Kulturapfels ist ein anschauliches Beispiel für den enormen Verlust der Sortenvielfalt im Obstbau der letzten zwei Jahrhunderte. Um sich mit frischem Obst zu versorgen, wurden im 18. und 19. Jahrhundert Äpfel auf Äckern, in Gärten und entlang von Wegen angepflanzt.Die "Streuobstbäume" wiesen eine große Sortenvielfalt auf.
Die zunehmende Verstädterung führte zu einer tiefgreifenden Umgestaltung der obstbaulichen Kulturlandschaft. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es vom Deutschen Pomologenverein erste Sortenempfehlungen für den beginnenden Erwerbsobstbau. Die stark rationalisierte Tafelobstproduktion nach dem Zweiten Weltkrieg führte zu einer weiteren Reduktion der Sortenvielfalt.
Seinen Höhepunkt fand das "Apfelsortensterben" hierzulande 1950 mit der Zahlung von Abholzprämien für unrentable Obstbäume. Der Bestand an Streuobstbäumen nahm drastisch ab und es gab nur noch wenige Standardsorten. Im heutigen Intensivapfelanbau haben nur noch 20 bis 30 Sorten eine wirtschaftliche Bedeutung. "Golden Delicious", "Jonagold" und "RedDelicious" machen nahezu 70 Prozent des Gesamtangebotes am Apfelmarkt aus.
Erst seit wenigen Jahren rückt der Erhalt der biologischen Vielfalt ins öffentliche Bewusstsein. Man erkannte, dass mit dem Verlust alter Sorten auch ein Teil Kulturgeschichte verloren geht. Auch der Nutzen alter Sorten für die moderne Züchtung wurde neu bewertet. Manche alten Sorten besitzen Merkmale, die für die Züchtung neuer Sorten interessant sind - seien es geschmackliche Vorteile, Resistenzen gegen Krankheiten oder die Anpassung an die Klimaerwärmung. Ende 2009 wurde das "Apfelnetzwerk" gegründet. In dem vom Julius Kühn-Institut koordinierten Projekt werden über 1000 Apfelsorten mit ihren spezifischen Merkmalen erhalten. Die Sorten sollen dauerhaft an mindestens zwei Standorten in Deutschland angepflanzt und gepflegt und so ihr Bestand gesichert werden.
Doch nicht nur Großprojekte tragen zum Erhalt der Sortenvielfalt bei. Jeder Einzelne, sei es durch Pflanzung alter Apfelsorten im eigenen Garten, durch die Pflege von Streuobstwiesen oder den Kauf von regionalen und seltenen Sorten, kann zum Erhalt der Sortenvielfalt beitragen. Informationen dazu gibt es unter anderem bei den Naturschutzverbänden.
Jörg Planer, Renate Kessen, www.aid.de Eine ausgewogene Mischung aus Spurenelementen, Vitaminen, wie z.B. Folsäure, B-Vitamine, Niacin, Vit. E und eine sehr große Menge an sekundären Pflanzenstoffen finden sich im Apfel wieder. Durch seinen hohen Vitamin C Gehalt stärkt der Apfel das Immunsystem. Quercetin gehört zu den sekundären Pflanzenstoffen, hemmt die Umwandlung vom Nitrit zu den gefährlichen Nitrosaminen, was der Entstehung vom Krebs vorbeugt. In der Apfelschale sind die gesunden Carotenoiden enthalten, welche als Vorstufe des wichtigen Vitamins A gelten. Daher ist der Apfel gut für das menschliche Sehvermögen. Die
Carotinoide sorgen zudem für ein gesundes Aussehen der Haut und schützen die Haut vor UV-Hautschäden. Aus der wissenschaftlichen Forschung ist bekannt, das UV-Hautschäden wiederum zu Hautkrebs führen können.
Für den Menschen unentbehrliche Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Phosphor sind im Apfel in ausreichender Menge enthalten. Speziell mit Calcium ist der Mensch von Kindesbeinen an unterversorgt und kann sich mit dem Apfel etwas Gutes tun.
| Energie: |
54 Kcal |
| Magnesium: |
5,00 mg |
| Wasser: |
81,70 g |
| Calcium: |
7,00 mg |
| Eiweiß: |
0,45 g |
| Phosphor: |
14,00 mg |
| Fett: |
0,50 g |
| Eisen: |
0,50 mg |
| Kohlenhydrate: |
11,40 g |
| Zink: |
0,10 mg |
| Polyphenole: |
1,10 g |
| Vit. A: |
8,00µg |
| Cholesterin: |
0,00 mg |
| Carotin: |
0,50 mg |
| Schwefel: |
6,00 mg |
| Vit. E: |
0,60 mg |
| Inositol: |
22.00 mg |
| Folsäure: |
0,007 mg |
| Bor: |
0,25 mg Vit. |
| B1: |
0,07 mg |
| Polyphenole: |
0,90 g |
| Vit. B2: |
0,04 mg |
| Seelen: |
0,001 mg |
| Vit. B6: |
0,50 mg |
| Natrium: |
3,00 mg |
| Vitamin B3: |
0,40 mg |
| Kalium: |
160,0 mg |
| Vitamin B5: |
0,13 mg |
| Chlor: |
5,00 mg |
| Vit. C: |
0,50 mg |
| Mangan: |
0,10 mg |
| Silizium: |
0,20 mg |
| Zink: |
0,07 mg |
| Molybdän: |
0,001 mg |
| Kupfer: |
0,04 mg |
| Pektin: |
1,30 g |
Die im Apfel enthaltenen Flavonoiden sind wichtig um den Darmkrebs an der Entstehung zu hindern. Dies wurde durch das nationales Forschungsnetzwerk, das sich der Aufklärung der Wirkung von Apfelsaft - Inhaltsstoffen in der Prävention von Darmkrankheiten verschrieben hat, mehrfach bestätigt. Das Forschungsnetzwerk wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Sprecher ist der Mediziner und Lebensmitteltechnologe Prof. Dr. Dr. Dieter Schrenk von der Technischen Universität Kaiserslautern (Fachbereich Chemie), unter dessen Federführung das Netzwerk bereits seit 2002 besteht. Die Ergebnisse werden im Internet unter www.nutrition-net.org auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Apfelsaft aus frischen Äpfeln oder gekaufter Apfelsaft sind ebenfalls sehr gesund. Asthma bronchiale gehört z.B. zu den häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Mit dem täglichen Genuss eines frisch gepressten Apfelsaftes oder auch eines Apfelsaftkonzentrates lässt sich die Entstehung dieser Erkrankung vermindern.
Wichtig: bevorzugen Sie naturtrüben Apfelsaft gegenüber klarem Apfelsaft. Der wesentliche Unterschied besteht hierin, dass im naturtrüben Apfelsaft ein viel höherer Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen enthalten ist. Es darf in diesem Zusammenhang aber nicht unerwähnt bleiben, dass auch viel mehr Polyphenol enthalten ist. Gerade Polyphenol kann Darmkrebs und eventuell auch entzündlichen Darmerkrankungen vorbeugen.
Diese und noch mehr Informationen zur Gesundheit von Äpfeln und Apfelsaft gibt es bei http://www.hot-apple.de
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