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Warum der Laubabwurf für unsere Bäume überlebenswichtig ist.
Was wie Verschwendung von Nährstoffen aussieht, ist für Bäume in unseren Breiten eine pure Überlebenstrategie: der Laubabwurf im Herbst. In tropischen Gefilden bleiben die meisten Bäume das ganze Jahr über grün und wechseln die Blätter lediglich nach und nach aus. Doch in den Tropen gibt es keinen Frost. Die Kälte im Winter ist nämlich der Grund, weshalb sich Bäume in den gemäßigten Breiten regelmäßig ihrer Blätter entledigen müssen.
Das geschieht jedoch nicht, weil die zarten dünnen Blätter erfrieren könnten, sondern als Schutzmaßnahme vor dem Verdursten. Bis Ende August dauert die Bauzeit des Baumes, dann kommt sein Wachstum zum Erliegen. Bis dahin werden die mit dem Wasser aus dem Boden aufgenommenen Nährstoffe dort hin transportiert, wo sie im Baum benötigt werden. Die Verdunstung des Wassers über die Spaltöffnungen der Blätter sorgt zusammen mit dem Wurzeldruck für den notwendigen "Sog" nach oben. Es entsteht damit eine so genannte Transpirationspumpe.
Würden die Blätter nun über Winter weiterhin am Baum verbleiben, müsste der immense "Durst" der Krone weiterhin gestillt werden. Dies ist jedoch bei gefrorenem Boden unmöglich. Deshalb leitet der Baum im Herbst die Ruhephase ein, entzieht den Blättern alle wertvollen Nährstoffe und bildet eine Trennschicht an der Basis der Blattstiele.
Übrig bleibt das kahle Gerüst aus Stamm und Ästen. Die Transpirationspumpe setzt erst dann wieder ein, wenn im Frühjahr die jungen Blätter sprießen und der Boden wieder reichlich Wassernachschub liefern kann. (Quelle: aid, Friederike Eversheim)
Gartenfreunde sollten mit dem Laubharken warten, bis der erste Frost die Gehölze entlaubt hat. Sonst muss man zwangsläufig mehrmals in Aktion treten. Ausgenommen vom Warten auf die letzten fallenden Blätter sind Wege und Plätze, auf denen nasses Laub zur Rutschgefahr werden kann. Hier entfernt man Laub einfach mit einem Laubbläser.
Rasenflächen sollten vor Wintereinbruch vom Laub befreit sein, damit auf ihnen keine braunen Kahlstellen entstehen. Am schnellsten lässt sich hier das Herbstlaub mit einem leistungsstarken Rasenmäher aufsammeln. Dazu stellt man das Gerät auf die höchste Mähstufe und fängt das Laub dann im Grasfangkorb auf. Ein großer Grasfangkorb hat mit etwa 80 Litern das Füllvolumen einer Schubkarre!
(Tipp von TGM www.topgartenmarken.de ) Für eine vereinfachte Gartenarbeit gibt es den Jumbo Laub- und Abfallsack. Er fasst 272 Liter und erspart das ständige Leeren von Behältnissen beim Sammeln des Laubs in Ihrem Garten. Er ist aus besonders stabielem und reißfestem PE-Gewebe gefertigt. Seine Maße: 67cm, Höhe 76cm. Den Jumbo Laub- und Abfallsack jetzt online schon für € 4,99 bestellen.  - Laubsauger
(Foto: Max Bahr)
 - Leise-Häcksler
(Foto: Max Bahr)
Eine typische Gartenarbeit im Herbst ist das Einsammeln des Laubs. Auf Beeten kann das Laub als natürlicher Winterschutz liegen bleiben, wo es auch als Lebensraum für kleinere Tiere dient. Der Rasen aber sollte auf jeden Fall vom Laub befreit werden.
Eine praktische Hilfe ist dabei der Laubsauger. Wer ein solches Gerät besitzt, kann den betagten Rechen getrost im Schuppen stehen lassen. Mit zwei Rollen und einem Auffangsack ausgestattet, zieht der leistungsstarke Laubsauger von "Bahr die Qualität" (ca. 59,95 Euro) das Laub ein, um es in dem eingebauten Häckslerwerk sofort zu zerkleinern. Dabei wird das eingesaugte Material auf ein Zehntel seines Volumens reduziert. Mit dem Gerät kann der Hobbygärtner das Laub ebenfalls wegpusten, was sich besonders für große Gärten oder Gehwege eignet.
Die abgeschnittenen Äste und Ranken, das Laub und sonstiges pflanzliche Material – alles, was jetzt noch nicht zerkleinert ist, kann mit einem Häcksler weiter verarbeitet werden.
Der Leisehäcksler von "Bahr die Qualität" (ca. 199,00 Euro) zerschneidet Äste bis zu einer Dicke von 4,9 cm und ist mit 2400 Watt sehr kraftvoll. Weiteres Plus: Er nimmt aufgrund seiner geringen Lautstärke auch noch Rücksicht auf das Gehör der Nachbarn. Das Schreddermaterial eignet sich ideal als Zutat für den Kompost oder zum Abdecken der Beete.
(Tipp von Max Bahr www.maxbahr.de ) Der verblühte Sommerflor, Reste von den Gemüsebeeten, der erste Gehölzschnitt und Unmengen Laub – im Herbst häufen sich besonders viele Gartenabfälle an. Auf dem Kompost sind sie gewinnbringend angelegt. Eine Heerschar von emsigen Rotteorganismen sorgt dafür, dass aus den organischen Resten ein wertvoller Humuslieferant wird.
Der Industrieverband Garten empfiehlt, Gartenabfälle nicht planlos auf einen Haufen zu werfen, sondern sie geordnet im Komposter aufzuschichten. Dabei sollte trockeneres mit feuchterem Kompostmaterial gemischt werden. Grobe Staudenstängel und der Gehölzschnitt werden gehäckselt und untergemischt. So entsteht eine gut strukturierte Schichtung, die den Rotteorganismen ideale Lebens- und beste „Arbeits“bedingungen bietet. Das Kompostieren von Gartenabfällen lässt sich durch das Zwischenstreuen eines biologisch aktiven Rottebeschleunigers oder die Beimischung von Hornspänen intensivieren. Sie geben den Komposthelfern extra Nahrung und spornen sie zu höchster Betriebsamkeit an.
Mehr Informationen gibt es im Internet www.ivg.org unter den Stichworten Komposter, Shredder und Komposte. (Tipp von Industrieverband Garten www.ivg.org)
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