Woran erkenne ich eigentlich, wann ein Kürbis reif ist? Ganz einfach: "Ob ein Kürbis ausgereift ist, erfährt man am besten durch Klopfen. Klingt der Kürbis hohl und gibt auf Fingerdruck nicht nach, ist er reif. Auch verholzte Stiele und harte Schalen können ein Zeichen für Reife sein.", so Kürbisanbauerin Britta Bötel-
Während kleinere Kürbisse im Ganzen ausgehöhlt und gefüllt überbacken werden können, muss man größere meistens zerteilen und die Schale mit einem scharfen Messer vom Fruchtfleisch ablösen.
Kürbisfreunde, die keinen eigenen Kürbis ziehen können im Herbst inzwischen unter einer Vielzahl Kürbissorten im Gemüsegeschäft und Supermarkt wählen.
Expertentipp:
Achten Sie beim Einkauf auf Qualität. Die Kürbisse sollten unverletzt, frei von Druckstellen und ausgereift sein. Reife Kürbisse klingen leicht hohl, wenn man auf die Schale klopft und haben einen verholzten Stiel. Kleinere Exemplare besitzen ein festeres Fruchtfleisch, mehr Geschmack und sind weniger faserig als größere Früchte. Zierkürbisse sind ausschließlich als Dekoration zu empfehlen. Sie enthalten giftige Bitterstoffe, die aus den kultivierten Kürbissorten herausgezüchtet wurden. (aid, Heike Kreutz )
Die meisten Kürbissorten sind einige Monate lagerfähig, am besten bei 10 bis 14 Grad Celsius.
"Bis zum Verbrauch können sie gut als Dekoration auch in warmen Räumen verwandt werden, wenn die Schale nicht verletzt ist.
Im Frost darf der Kürbis allerdings nicht lagern, denn sonst fängt die Frucht an zu faulen", sagt Bötel. Während seiner Lagerung verliert der Kürbis keine seiner wertvollen Inhaltsstoffe (nennenswerte Mengen an Carotinoiden, Kalium, Ballaststoffen, sekundäre Pflanzenstoffen, Phytosterine). Deshalb ist er den gesamten Winter über als Vitamin- und Nährstofflieferant gefragt.
Quellen: www.aid.de - Fliesstext: Ira Schneider, Expertentipp: Heike Kreutz
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