Wer zu Halloween schon mal Kürbisse ausgehöhlt hat, dem sind dabei wahrscheinlich die vielen Kürbiskerne im Inneren aufgefallen. Leider kann man aber diese Kerne nicht im nächsten Frühling als Kürbissaat für Speisekürbisse verwenden, denn es ist relativ wahrscheinlich, dass die nächste Kürbisgeneration bitte schmecken wird.
Schon ein Zierkürbis, der ein paar Beete weiter oder im Nachbarsgarten gepflanzt wurde, kann dazu führen, dass sich der Kürbis unkonrolliert gekreuzt hat und die nächste Generation Kürbisse einen bitteren Geschmack hat.
Wer also sichergehen möchte, dass man den Kürbis nach ein paar Monaten Hege und Pflege auch wirklich essen kann, sollte keine selbst geernteten Kürbissaaten verwenden, sondern zu Kürbissamen aus dem Gärtner-Regal greifen.
Auch wenn man die selbst geernteten Kürbiskerne nicht aussäen sollte, kann man dennoch einiges damit machen. Denn in den Samen finden sich viele wichtige pflanzliche Hormone. Besonders wichtig ist die medizinische Heilwirkung bei Prostata-Problemen und Blasenleiden.