Der häufigste Fehler bei der Teichgestaltung geschieht schon beim Erdaushub und zwar werden die Uferböschungen zu steil gegraben. Später ragen dann ständig die schwarzen Folienränder aus dem Wasser. Das sieht nicht gut aus und schadet zudem der Folie. Achten Sie also darauf, dass besonders die Übergangszonen vom Wasser zum Ufer flach gegraben werden, sodass sich die Folie gut ausbreiten und mit Kieseln kaschieren lässt. Das Niveau muss rundherum in derselben Höhe liegen. Sobald das Teichbett die gewünschte Form hat und die Uferzonen richtig geschaffen und ausgeglichen sind, sollte die Folie eine Polsterung bekommen. Dazu eignet sich gewöhnlicher Bausand, der gleichmäßig im ganzen Bett verteilt wird. Falls nötig kann auch ein spezielles Teichvlies zur Polsterung dienen. Dieses Acrylfasergewebe ist aber oft teurer als die Teichfolie und nicht unbedingt erforderlich, wenn vor dem Ausbreiten der Teichfolie spitze Steine und Wurzelstücke entfernt werden. Nach den Vorbereitungen des Teichbetts lässt sich die Folie problemlos ausbreiten. Der Zuschnitt der Ränder erfolgt erst, wenn der Teich randvoll mit Wasser gefüllt ist. Vorher kommen aber erst die Pflanzen an ihre vorgesehenen Plätze. Keinesfalls darf dazu breitflächig nährstoffreiche Gartenerde eingefüllt werden. Vielmehr bekommen die Pflanzengruppen kleine Aufschüttungen, die sich mit Kieseln einfassen lassen. Sobald die Pflanzen richtig sitzen, lässt sich die gesamte noch sichtbare Folienfläche mit einer Kieselauflage unsichtbar abdecken. Dazu dient Rollkies, der günstig geliefert wird (pro Tonne etwa für 20 Euro) und der die Wasserstelle naturnah in den Garten einbindet.