Mit den ersten warmen Tagen setzt das Algenwachstum ein. Zusätzlich hat Laub aus dem vergangenen Winter das Wasser zu nährstoffreich gemacht, sodass Verunreinigungen im Frühjahr beseitigt werden müssen. Um die Wasserqualität zu verbessern, hilft moderne Technik. Teichfilter in passender Größe beugen dem Algenproblem vor. Für klares Wasser sorgen außerdem so genannte UVC-Geräte. Sie verhindern das Algenwachstum durch ultraviolette Strahlung, wobei sie für Tiere und andere Pflanzen unschädlich sind. Mit Teichschlammsaugern kann darüber hinaus der Teichboden gereinigt werden. Kompetente Beratung zu Funktionsweise und Anwendung der Geräte gibt es im Gartencenter, zum Beispiel in den Gartenparadiesen von OBI.
Auch Teichpflanzen bedürfen im Frühling besonderer Pflege. Die üppig gewachsene Vegetation muss gegebenenfalls ausgedünnt werden, 35 Prozent der Wasserfläche sollten als Faustregel immer pflanzenfrei sein. Eine leichte Düngung ist ebenfalls ratsam, denn einen gesunden Teich bekommt man nur mit der richtigen Bepflanzung. Bereits bei der Planung sollte daher auf die unterschiedlichen Ansprüche der Pflanzen für Feucht-, Sumpf-, Flachwasser- und Tiefwasserzone geachtet werden. Auf natürliche Weise kann so trübes Wasser und übermäßiges Algenwachstum verhindert werden. Die richtige Bepflanzung macht aus dem Gartenteich außerdem ein Tierparadies.
Für Gartenbesitzer, die bislang nur von einem Gartenteich geträumt haben, ist der Frühling der richtige Zeitpunkt, diesen Traum zu verwirklichen. Bis zum Sommer ist der Teich dann begrünt und sorgt für entspannte Stunden nah an der Natur.