Die Gründe für den teilweise raschen Verfall von Holz sind unterschiedlich. Einmal handelt es sich um Insekten. Zudem können Algen und Schimmel dem Holz gerade bei harten Witterungsbedingungen gefährlich werden. Auch die Witterungsbedingungen wirken sich auf das Holz aus.
Kurzinhalt:
Der klassische Holzschutz wird nur dort eingesetzt, wo er erforderlich ist. Der Markt bietet dem Verbraucher eine Vielzahl von Produkten rund um den Holzschutz: Farben, Lacke und Lasuren. Doch wo sind die Unterschiede?
Um Holz vor Schäden zu bewahren, muss es sinnvoll geschützt werden. Der Markt bietet dem heimwerker eine Vielzahl von Produkten rund um den Holzschutz. Fachleute wissen: Es ist gar nicht angebracht, immer gleich zur "chemischen Keule" zu greifen. Dort, wo das Risiko von Pilzbefall unvermeidlich ist, ist chemischer Holzschutz notwendig. Ob und welcher dann angewandt wird, ist vor allem abhängig von der Holzart.
Dabei gilt: Wenn chemischer Holzschutz unvermeidbar ist, dann muss er auch im Holz wirken können, denn auf der Holzoberfläche macht er keinen Sinn. Genau das ist das Grundprinzip des Holzveredelungs-Spezialisten Dyrup. Denn Ziel muss immer sein: Soviel Schutz wie möglich, so wenig Chemie wie nötig. Der klassische chemische (biozidhaltige) Holzschutz wird nur dort eingesetzt, wo er erforderlich ist. Im Außenbereich bei bläuegefährdeten Hölzern wie Nadelholz und bestimmten Edelhölzern. Für diese erste Systemkomponente gibt es farblose Grundierungen, die besonders tief in das Holz eindringen. Sie enthalten keine Farbpigmente, die die Holzporen verstopfen könnten - der Schutz ist somit intensiver als bei den Allround-Produkten. Die fehlenden Farbpigmente verleiten den Verbraucher zudem nicht zum fälschlichen Einsatz der biozidhaltigen Produkte im Innenbereich, wo er auf diese Art des Holzschutzes ganz verzichten kann.
An der Holzoberfläche wirkt als zweite Komponente eine farbige Beschichtung als physikalische Schutzschicht, die biozidfrei oder, je nach Anforderung, biozidarm ist. Hier spielen natürlich auch Geschmacksfragen eine Rolle, wenn es darum geht, ob das Holz mit einer Holzlasur, mit Farbe oder Lack behandelt wird. Wozu der Verbraucher sich auch entscheidet, eines gewährleistet diese zweite Systemebene immer: Schutz des Holzes vor schädigenden Einflüssen der UV-Strahlung durch die Sonne und vor Regen. Und: Der Oberflächenschutz deckt die Wirkstoffe des Tiefenschutzes ab.
Zu den Charakteristika einer Lasur gehört, dass dem Anstrich transparente Pigmente zugesetzt sind. Schädliche UV-Strahlung wird reflektiert oder absorbiert. Die natürliche Maserung des Holzes scheint jedoch durch. Die Struktur des Holzes kommt damit angenehm zum Tragen. Die Palette an verschiedenen Farbnuancen bei den Lasuren ist groß. Bei der Farbentscheidung ist aber der natürliche Holzton zu beachten, da er den endgültigen Farbton mit beeinflusst.
Mit der Anwendung von Holzfarben wird - im Gegensatz zu den Lasuren - ein deckender Anstrich erreicht. Der Farbfilm ist vollständig mit Pigmenten durchsetzt, so dass der Untergrund nicht mehr durchscheint. Das gesamte auffallende Licht wird reflektiert. Der Holzuntergrund im Außenbereich wird somit nicht von schädigenden UV-Strahlen erreicht.
Lacke werden verwendet, wo kräftig oder seidenmatt glänzende Oberflächen gewünscht werden und Holzflächen besonders widerstandsfähig sein müssen. Das gilt zum Beispiel bei Fenstern und Möbeln. Auch hier werden verschiedene Töne angeboten.
Ansonsten gilt für die Auswahl der Produkte: Auf den jeweiligen Anwendungsbereich ist zu achten, damit nur so viele Wirkstoffe wie eben nötig verwendet werden - nämlich nur bei gefährdetem Nadelholz im Außenbereich. Danach sind der Fantasie keine Grenzen mehr gesetzt.
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