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 - Magazin eines Bienenstocks
Bienen werden schon seit langer Zeit vom Menschen als Nutztiere eingesetzt, wobei ihnen dafür passende Behausungen bereitgestellt werden. Die natürlichen Behausungen der Biene waren früher hohle Baumstämme oder Felsnischen. Heute leben die Bienen überwiegend in künstlich angelegten Beuten und liefern dem Menschen nützliche Produkte wie Honig und Bienenwachs.
Die meisten Menschen sehen in größeren Insekten wie Wespen oder Bienen oft eine Gefahr und haben Angst gestochen zu werden. Die Angst beruht allerdings meist auf Vorurteilen, denn Bienen stechen nur bei Provokation und sind generell friedliebende Tiere. Wenn man mit dem Gedanken spielt einen persönlichen Bienenstock im Garten anzulegen, sollte man auch bedenken, dass der Garten nur noch eingeschränkt nutzbar ist. Vor allem für spielende Kinder können die Bienen eine Gefahr darstellen, wenn diese zu nah an den Bienenstock kommen. Ein Sommertag auf der Terrasse sollte dann am besten auch ohne Eis und andere süße Lockmittel sattfinden, sonst wimmelt es nur so vor Bienen.
Trotzdem gibt es immer mehr Privatleute die ihren eigenen Bienenstock anlegen und so zu Hobby Imkern werden. (Rund 80% der Bienenstöcke sind in Besitz von Hobby Imkern) Neben den Produkten, welche man direkt aus dem Bienenstock erhält, nämlich Honig und Bienenwachs, sorgen die Bienen zusätzlich für eine Vermehrung der Pflanzen im eigenen Garten.  - Imker Kopfschutz
Sollten Sie über einen großen Garten und genügend Abstand zum nächsten Nachbarn verfügen, so können Sie durchaus den Aufbau eines Bienenstocks in Erwägung ziehen.
Ein Bienenvolk besteht aus bis zu 70.000 Bienen, also sollte man sich stets der Verantwortung bewusst sein und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen. Die Fenster des Wohnhauses sollten beispielsweise mit Fliegenschutzgittern ausgestattet werden, damit sich keine Ihrer Honigbienen in Ihrem Wohnzimmer verirrt. Darüber hinaus ist Schutzkleidung für jeden Imker absolute Pflicht, da Bienen sich bei Arbeiten am Bienenstock evtl. bedroht fühlen und Stiche nicht ausgeschlossen werden können.  - "1 mal 1 des Imkerns" von Friedrich Pohl
Der Aufbau eines Bienenstocks ist eigentlich für jeden angehenden Hobby Imker leicht nachvollziehbar. Es handelt sich meist um einen Holzkasten mit einer entsprechenden Öffnung für die Bienen. Oben verfügt der Holzkasten über einen abnehmbaren Deckel, so dass der Bienenstock von oben geöffnet werden kann. Der Fachbegriff für solch einen künstlichen Bienenstock lautet „Beute“. Ursprünglich nutzten Imker geflochtene Bienenkörbe als Behausung für die Insekten, jedoch haben sich die zweckmäßigeren Magazin-Beuten durchgesetzt. Die Magazine sind Holzrahmen, welche von oben in den Bienenstock eingeschoben werden. In diese bauen die Bienen dann ihre Waben aus Bienenwachs, welche zur Speicherung der Honigvorräte und Aufzucht des Nachwuchses genutzt werden.  - Quelle: Wikipedia; Autor: Axel Hindemith
Wenn Sie schon immer mal Ihren eigenen Honig herstellen wollten, dann sind Sie hier richtig. Wir zeigen Ihnen, wie Sie beim Imkern vorgehen müssen, aus was Sie unbedingt achten müssen und was Sie zum Honigherstellen alles benötigen.
Lesen Sie hier alles über Honigschleudern: Honig selber herstellen  - Imker Taschenbuch
Das Material für den Bau Ihres Bienenstocks sollten Sie in jedem Baumarkt vorfinden und auch das Zusammensetzen der Bienenbehausung sollte für einen geübten Heimwerker keine große Herausforderung sein. Neben der Behausung benötigen Sie noch ein eigenes Bienenvolk, sowie die besagte Schutzkleidung, eine Honigschleuder zur Honigernte und weiteres Imker Equipment. Die Kosten sollten im Vorfeld also genau kalkuliert werden, damit ihrem neuen Hobby nichts im Wege steht und sie keine böse Überraschung erleben. Bienen sind von großem Nutzen für die Menschen. Daher brauchen diese Insekten eine passende Behausung, damit sie uns weiterhin Produkte wie Honig und Bienenwachs liefern können. Hier geht es zu Bau- und Bastelanleitungen zum Thema: Insektenhotel Das Bieneninstitut der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen blickt auf eine 85-jährige Geschichte zurück und beging das Jubiläum am vergangenen Sonntag mit einem Tag der offenen Tür. Es wurde am 1. April 1925 als Versuchs- und Lehranstalt für Bienenzucht in Münster gegründet. Sein Grußwort nutzte Kammerdirektor Dr. Martin Berges, um einen Blick in die Zukunft zu richten, "denn die Imkerei steht vor wichtigen Fragen und hat bedeutende Probleme zu meistern".
Die Landwirtschaftskammer stelle den Imkern ein modernes Dienstleistungszentrum für ihre Probleme und Fragen zur Verfügung. Immerhin betreuen mehr als 9 000 Imker knapp 60 000 Bienenvölker in NRW. Trotz intensiver Bemühungen gebe es immer weniger Bienenvölker, allerdings konnten in jüngster Zeit neue Jungimker gewonnen werden. In enger Zusammenarbeit mit den Imkerverbänden in NRW gebe es erfolgreiche Initiativen, die dazu führten, dass vermehrt junge Menschen zur Imkerei fänden.
Berges lobte die Aufgabenteilung zwischen Kammer und Imkerverbänden, die auf der einen Seite eine gute praktische Betreuung der Neuimker vor Ort durch versierte Imker garantiere und auf der anderen Seite eine fachlich hochwertige Ausbildung von Schulungsbeauftragten und Spezialisten für Honig und Bienengesundheit durch die Mitarbeiter der Bienenkunde sicherstelle.
Hierbei nutze die Landwirtschaftskammer auch das Internet, über das Wissen und Information breit gestreut und direkt zu den Betroffenen vermittelt werden könne. Die Internet-Seite www.Honigmacher.de biete Informationen zur imkerlichen Grundschulung. Diese digitale Zukunft werde sehr gut angenommen, weil Imker wie Laien hier Interessantes und Wissenswertes zur Honigbiene, Imkerei und zum Lebensmittel Honig fänden.
Der Tag der offenen Tür, so der Direktor der Landwirtschaftskammer, diene der Information und der Imkerwerbung. Die Bienen, die in Städten und Dörfern gehalten würden, müssten besondere Eigenschaften aufweisen: Sanftmut und Schwarmträgheit.
Toleranz gegen die Varroamilbe sei ein Zuchtziel und die Vitalität der Bienen trete verstärkt in den Mittelpunkt der Züchter. Deshalb sei die in enger Kooperation mit dem Bieneninstitut in Mayen organisierte Königinnenzucht eine weitere zentrale Aufgabe der Bieneninstitute. Dr. Berges: "Imkern aus der Region sanftmütige Königinnen zur Verfügung zu stellen, die von Freizeitimkern problemlos gehalten werden können, ist im dicht besiedelten NRW unabdingbar, um Imkerei möglich zu machen."
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