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Die mit Abstand beliebtesten Gewürzkräuter in Deutschland sind Schnittlauch, Petersilie und Basilikum. Es gibt aber noch eine Vielzahl weiterer Gewürzkräuter, bei denen sich der Selbstanbau aus kulinarischen Gesichtspunkten durchaus lohnen kann.
Grundsätzlich sollte man bei der Ernte von frischen Kräutern beachten, dass die Stengel nicht verholzt sind. Blätter sollten nicht gelb oder schon vertrocknet sein. Basilikum, Schnittlauch, Frühlingszwiebeln, Thymian, Majoran, Oregano, Rosmarin & Co. sind mehr als nur dekorative Beilagen. Ihre Geschmacks- und Duftstoffe haben zahlreiche positive gesundheitliche Wirkungen.
Die meisten Gewürzkräuter enthalten Pflanzenstoffe, die über Nahrungsmittel eingeschleppte Bakterien in Speisen abtöten. Knoblauch, Zwiebeln oder Oregano beispielsweise töten die meisten Bakterien, darunter auch Salmonellen und Staphylokokken.
Die Inhaltstoffe der Pfefferschote vernichten rund 80 % aller Erreger. Haben Sie sich nicht auch schon gefragt, warum in südlichen Ländern feurig und intensiv gewürzt wird? Je heißer und feuchter das Klima, desto schneller breiten sich Bakterien in Lebensmitteln aus. Die Gewürze schützen davor.
Neben Knoblauch und Zwiebeln werden Pfeffer, Peperonici, Zitronensaft, Curcuma und Ingwer weltweit am häufigsten verwendet.
Doch Kräuter und Gewürze können noch mehr. Viele von ihnen enthalten Stoffe, die die Krebsentstehung bremsen können. In Rosmarin und Salbei wurden z.B. die Stoffe Carnosol und Carnosolsäure als Antikanzerogen gefunden. In Knoblauch heißt der krebshemmende Pflanzenstoff Allicin, in Zwiebeln, Frühlingszwiebeln und Schnittlauch sind es ähnliche schwefelhaltige Verbindungen. Limonen ist der chemische Name des Wirkstoffs aus Zitrusfrüchten, Dill, Petersilie oder Kümmel. Viele gute Gründe also, zur Krebsprävention nicht nur fünfmal täglich Gemüse und Obst zu verzehren, sondern auch reichlich und abwechslungsreich bei Kräutern und Gewürzen zuzugreifen!
(Quelle: aid, Dorle Grünewald-Funk) DocJones.de bietet interessierten Lesern eine große Vielfalt an Informationen rund um die Naturheilkunde. Alle Nutzer haben die Möglichkeit Tipps und Fragen einzustellen und Erfahrungen auszutauschen. Die Ratgeber- und Informationsartikel liefern Wissenswertes über pflanzliche Wirkstoffe und Medikamente.
Auf DocJones.de erfahren Sie wie Heilpflanzen und Extrakte Ihre Gesundheit fördern können. (aid) - Würziges Basilikum, duftender Lavendel und pflegende Ringelblume: Die Vielfalt an Heil- und Gewürzpflanzen ist riesig. Immer mehr Menschen bauen Kräuter selbst an, um stets frisch darauf zugreifen zu können. Wer noch im Winter etwas davon haben möchte, kann rechtzeitig vorsorgen. Denn Kräuter lassen sich gut konservieren. Kräuter für Tees am Besten vor der Blüte tautrocken ernten und dann trocknen. Kräuter zum Würzen, wie Petersilie, Dill, Basilikum, Melisse oder Schnittlauch, lassen sich einfrieren. Dazu werden die frischen Kräuter zerkleinert, portionsweise in Eiswürfelschalen oder in Folienbeutel bzw. Alufolie verpackt und eingefroren. Weitere Zubereitsmöglichkeiten sind Kräuteressig, Kräuterwein, Kräutergeist, Kräutergelee oder Kräuteröl. Wer mehr über die vielseitige Verwendung erfahren möchte, kann sich im aid-Heft "Heil- und Gewürzpflanzen aus dem eigenen Garten" informieren. Es stellt 66 Heil- und Gewürzpflanzen in Wort und Bild vor und gibt Tipps für den Anbau und die Pflege von Kräutern.
aid-Heft "Heil- und Gewürzpflanzen aus dem eigenen Garten" 56 Seiten, Bestell-Nr. 61-1192, ISBN 978-3-8308-0837-4, Preis: 2,50 EUR (Rabatte ab 10 Heften), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen Rechnung E-Mail: Bestellung@aid.de, Internet: www.aid-medienshop.de
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